E-Book, Deutsch, 221 Seiten
E-Book, Deutsch, 221 Seiten
ISBN: 978-3-8309-7333-1
Verlag: Waxmann Verlag GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachdisziplinen – wie der europäischen und außereuropäischen Ethnologie, der Kunst- und Kulturwissenschaften, der Geschichts- und Sozialwissenschaften sowie der Archäologie – dokumentieren auf diese Weise ein neues wissenschaftliches Interesse an materieller Kultur. Interdisziplinäres Forschen zwischen ethnografischen Zugängen, historischen Perspektiven, Stadtforschung und Medientheorien steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Vielfalt der Dinge selbst: Von traditionellen Artefakten in neuen Kontexten reicht der Bogen bis zur Verschmelzung von Daten und Dingen in der Informationsgesellschaft.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Vorwort;8
3;Von der Ethnografie des Wohnzimmers – zur „Topografie des Zufalls“;10
3.1;Einleitung;10
3.2;Wohnzimmer in der Diskussion;13
3.3;Die „Topografie des Zufalls“ als Methode;16
3.4;Schluss: Wohnzimmer und Materialität;18
3.5;Anmerkungen;19
3.6;Bibliografie;20
4;Zeugnisse der Geschichte und die Museen Europas;24
5;Bedeutungen und Konstrukte;32
6;Die Erbschaft der Dinge;34
6.1;Einleitung;34
6.2;Zur Genese der Dingbedeutung als Kategorie der Erfahrung;34
6.3;Die Bedeutung der Dinge im Kontext der Lebensphasen;36
6.4;Das Haus als ,Museum der Seele‘;38
6.5;Das ,Museum des Lebens‘;39
6.6;Anmerkungen;41
6.7;Bibliografie;41
7;„die Straßenbahnen und Omnibusse sind gestopft und gepfropft und mit Menschen garniert“. Überlegungen zur Aufhebung des Anthropozentrismus von Mensch-Ding-Beziehungen;44
7.1;Einleitung;44
7.2;Die Ordnung des Wissens: menschlich/nicht-menschlich;44
7.3;Die Macht der Dinge;46
7.4;Ordnungen und ihre Auflösung: Die Weltausstellung von 1867;47
7.5;Dinge als ‚Weltdarsteller‘;50
7.6;Fazit: Märchenhaft? Dinge als Akteure;51
7.7;Anmerkungen;52
7.8;Bibliografie;53
8;Dinge und ihre soziale Bedeutung: Behavioral Archaeology,;54
8.1;Einführung: Die Grabung Il Monte;54
8.2;Nutzungsaspekte von Terra sigillata;56
8.3;Formen und Funktionen – Redundanz und Differenzierung;58
8.4;Aufgaben;61
8.5;Anmerkungen;61
8.6;Bibliografie;62
9;Die Creative City Dublin. Architektur und Materialität als Ausdruck der Stadtplanung;66
9.1;Die Sprache der kreativen Stadt;66
9.2;Kreativität als gesellschaftliches Leitbild und Element der Stadtplanung;67
9.3;Die Dublin Docklands – das innovative Viertel;70
9.4;Temple Bar – das künstlerische Viertel;70
9.5;Die Materialität der Stadt als Spiegel der Entwicklungen;71
9.6;Die Docklands: Architektur als Ausdruck von Innovation;72
9.7;Temple Bar: Gestaltung als Ausdruck von Kreativität;73
9.8;Dublins Dinge: Sprache der Stadtplanungsstrategien;75
9.9;Anmerkungen;76
9.10;Bibliografie;77
10;Authentizität und Kontextualisierungen;78
11;Das Spannungsverhältnis von Ding und Information – Bezüge zwischen Museologie und Informationstheorie;80
11.1;Das Spannungsverhältnis von Ding und Information;80
11.2;Die Virtualisierung des Museums und seiner Objekte;81
11.3;Der Paradigmenwechsel vom Museumsobjekt zur Museumsinformation;81
11.4;‚Information als Ding‘ in der Informationstheorie;82
11.5;Von ‚Artefakten, Naturafakten und Mentefakten‘ zu ‚Digitalifakten‘?;84
11.6;Zusammenfassung;85
11.7;Anmerkungen;86
11.8;Bibliografie;86
12;‚Objekte der Begierde‘: archäologische Dinge zwischen Forschung und Kommerzialisierung;90
12.1;Objektbiografien oder Lebensgeschichten von Objekten;91
12.2;‚Objekt der Begierde‘: eine archäologische ‚Dingkarriere‘;92
12.3;Schluss;96
12.4;Anmerkungen;97
12.5;Bibliografie;98
13;Unikat oder Dublette? Zum Bedeutungswandel musealisierter Sammlungsgegenstände aus dem Bestand des einstigen Museums für Völkerkunde Berlin;100
13.1;Zum Begriff der Dublette;101
13.2;Museale Objekte als Medien der Netzwerkbildung;103
13.3;Museale Objekte als Medien der Kulturdiplomatie;104
13.4;Museale Objekte als Medien der Machtkonstruktion und -demonstration;104
13.5;Zusammenfassung;107
13.6;Anmerkungen;107
13.7;Quellen;108
13.8;Bibliografie;108
14;Echt oder nicht echt? Der (falsche) Maya-Stuckkopf im Ethnologischen Museum Berlin;110
14.1;Schlussbetrachtung;117
14.2;Anmerkungen;118
14.3;Quellen;119
14.4;Bibliografie;119
15;Von Menschen, Räumen und Dingen: materielle Praxis im Kontext translokaler Raumwahrnehmung;120
15.1;Kann man Dinge nach Räumen befragen?;120
15.2;Die mesa Aymara;120
15.3;Kulturelle Dynamiken im translokalen Raum;123
15.4;Ein Opfer für die Pachamama;124
15.5;Translokale Opferpraktiken?;127
15.6;Fazit: Materielle Praxis im Kontext translokaler Raumwahrnehmung;128
15.7;Anmerkungen;129
15.8;Bibliografie;131
16;Symbolische Praktiken und Kulturtechniken;134
17;Verschleierung als Praxis: Gedanken zur Beziehung zwischen Person, Gesellschaft und materieller Welt in Sansibar;136
17.1;„Das Haus verhüllt die Dinge“9;138
17.2;„Respekt wird der Person gegeben, die Respekt kennt“10;138
17.3;„The dignified lady, dressed in her garments of honour“19;140
17.4;„Der Tag, an dem du nackt aus dem Haus gehst, ist der Tag, an dem du deine Schwiegereltern triffst“32;144
17.5;„Das Auge hat keinen Vorhang“35 – „Die Schönheit des Hauses ist nicht der Anstrich, öffne die Tür und gehe hinein“36;145
17.6;Anmerkungen;146
17.7;Bibliografie;148
18;Das Gele – nur ein einfaches Tuch? Das Kopftuch Gele der Yoruba-Frauen in Nigeria als künstlerisch-modisches Symbol emanzipatorischer Körper-Politik;150
18.1;Einleitung;150
18.2;Frauenmacht und gesellschaftlicher Wandel im Yorubaland;151
18.3;Vom praktischen Tuch zum skulpturalen Gele;153
18.4;Die Kleider der Götter;154
18.5;Vom Kultur- zum Geschlechterkampf;155
18.6;Symbole kollektiver Identität;156
18.7;Wiederbelebung religiöser und ästhetischer Symbolik;157
18.8;Schlussbetrachtung;159
18.9;Anmerkungen;160
18.10;Bibliografie;162
19;Eine Forschungsskizze;164
19.1;Der Kinderwagen – Status und Gender (mit illustrierenden Filmzitaten);165
19.2;Das Tragetuch – Neuentdeckung und Paradigmenwechsel;168
19.3;Anmerkungen;171
19.4;Bibliografie;172
20;(Im)materialität und Medialität;174
21;mobile (in) fashion – Mobile Connectedness im urbanen digitalen Lifestyle;176
21.1;Exkurs: Das Mobiltelefon und seine Materialität;177
21.2;De-Materialisierung und modische Neuformierung;178
21.3;Virtuelle Sichtbarkeit und die unverminderte Relevanz von Materialität: Ausblick;182
21.4;Anmerkungen;183
21.5;Bibliografie;184
22;Wenn aus Daten wieder Dinge werden – „From Analog To Digital and Back Again“?;186
22.1;Ding #1: „Print Media, I won’t miss it“;187
22.2;Ding #2: „Mixtape“;187
22.3;Ding #3: „Pac-Man“;188
22.4;Ding #4: „Cursor“;189
22.5;Ding #5: „Schwert“;190
22.6;Ding #6: „Das Ende des Regenbogens“;190
22.7;Ding #7: „Kindle“;191
22.8;Anmerkungen;192
22.9;Bibliografie;193
23;Automatische Irritationen: Überlegungen in Video zur Initiativentfaltung der Dinge;196
23.1;Irritationen;197
23.2;Von der Sprache zur Begegnung;201
23.3;Anmerkungen;202
23.4;Bibliografie;203
24;Die Materialisierung des Imaginären – Die Neuen Medien der 1980er Jahre;204
24.1;Anmerkungen;211
24.2;Bibliografie;213
25;Abbildungsnachweis und Copyright;216
26;Autorinnen und Autoren;218