Schwinges / Häfelfinger | Universität im öffentlichen Raum | Buch | 978-3-7965-2423-3 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 10, 533 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 226 mm, Gewicht: 850 g

Reihe: Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte

Schwinges / Häfelfinger

Universität im öffentlichen Raum

Buch, Deutsch, Band 10, 533 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 226 mm, Gewicht: 850 g

Reihe: Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte

ISBN: 978-3-7965-2423-3
Verlag: Schwabe Basel


VGUW
Veröffentlichungen der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte in Verbindung mit Rüdiger vom Bruch, Notker Hammerstein, Walter Höflechner, Rainer A. Müller, Wolfgang Pross. Herausgegeben von Rainer Christoph Schwinges.
ISSN 1660-6388

Die Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (GUW) betrachtet Universität, Bildung und Wissenschaft als ein historisch gewachsenes, vielfach vernetztes soziales und kulturelles System. Sie bemüht sich um die Einheit der Geschichte und möchte vor allem die langfristigen, oft 'stillen' Veränderungen verständlich machen, die Universität, Bildung und Wissenschaft in vormodernen und modernen Gesellschaften hervorgerufen haben.

Universität und Öffentlichkeit – aus vierfacher Perspektive beleuchtet

In welcher Beziehung stehen Universität und öffentlicher Raum? Im vorliegenden Band zeigen die von Rainer Christoph Schwinges versammelten Beiträge, dass es wenige Leitplanken gibt, an denen man sich in dieser Frage orientieren könnte. Die Universität scheint im öffentlichen Raum keine klare Funktion einzunehmen, nutzt
ihn weder als Bühne noch als soziale Umwelt, Aneignungsraum, Standort- oder Zukunftsfaktor.

Aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersuchen Beiträge aus den
Niederlanden, Österreich und der Schweiz dieses Verhältnis mit dem Ziel, dass sich die Universität ihre ursprüngliche Identität als Kommunikationsgemeinschaft wieder aneignet.

Aus vierfacher Perspektive nehmen die Beiträge die Relationen zwischen Universität und Öffentlichkeit in den Blick. Dabei geht es zunächst um die Selbstdarstellung der Universität. Die behandelten Themen reichen hier von der öffentlichen Gesundheitspflege im Mittelalter über das Zeremoniell der Doktorpromotionen und Universitätsjubiläen bis hin zur Frage nach dem Nutzen von Universität und Wissenschaft.

Umgekehrt wird auch die Aussenwahrnehmung der Universität durch den öffentlichen Raum behandelt. Spannungen und Auseinandersetzungen in und um die Gelehrtenrepublik, Bildung und Kommerz, Funktion und Repräsentanz der Universitätsbauten sowie um den universitären 'Käfig voller Narren' in Karikatur und Satire sind Themen, die behandelt werden.

Die dritte Perspektive zielt auf die wissenschaftliche und soziale Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und beschreibt Gelehrte zwischen Karriere und Kontrolle, prüft das Konzept 'Menschenwürde', historisiert den Diskurs über Wissenschaft und
Verantwortung oder fragt danach, was genau unter 'Universitäts und
Wissenschaftspolitik' zu verstehen ist.

Schliesslich werden 'Universität und Gesellschaft' direkt mit Beiträgen zur öffentlichen Wirkung von Rektoratsreden, zur Stellung von Professoren und Studenten, zur 'Sprengung des Elfenbeinturms' und zu einer der wichtigsten universitären Zukunftsfragen in den beiderseitigen Beziehungen konfrontiert.
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Zielgruppe


Universität und Öffentlichkeit – aus vierfacher Perspektive beleuchtet In welcher Beziehung stehen Universität und öffentlicher Raum? Im vorliegenden Band zeigen die von Rainer Christoph Schwinges versammelten Beiträge, dass es wenige Leitplanken gibt, an denen man sich in dieser Frage orientieren könnte. Die Universität scheint im öffentlichen Raum keine klare Funktion einzunehmen, nutzt ihn weder als Bühne noch als soziale Umwelt, Aneignungsraum, Standort- oder Zukunftsfaktor. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersuchen Beiträge aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz dieses Verhältnis mit dem Ziel, dass sich die Universität ihre ursprüngliche Identität als Kommunikationsgemeinschaft wieder aneignet. Aus vierfacher Perspektive nehmen die Beiträge die Relationen zwischen Universität und Öffentlichkeit in den Blick. Dabei geht es zunächst um die Selbstdarstellung der Universität. Die behandelten Themen reichen hier von der öffentlichen Gesundheitspflege im Mittelalter über das Zeremoniell der Dokt

Weitere Infos & Material


Rainer Christoph Schwinges ist ordentlicher Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Bern. Er veröffentlichte Publikationen, die allesamt um deutlich erkennbare Schwerpunkte kreisen (Kreuzzüge, Toleranz, Sozial- und Institutionengeschichte der Universität, Migration usw.). Rainer Christoph Schwinges ist exzellenter Kenner der europäischen Universitätsgeschichte, Organisator internationaler Kongresse über Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte sowie Präsident der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte.


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