E-Book, Deutsch, 423 Seiten
Rihm Schulentwicklung
2. Auflage 2006
ISBN: 978-3-531-90221-0
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Vom Subjektstandpunkt ausgehen...
E-Book, Deutsch, 423 Seiten
ISBN: 978-3-531-90221-0
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Ein alternatives Konzept zur Schulentwicklung, bei dem die Schüler im Zentrum stehen wird hier geliefert: Die Lebensinteressen der Lernenden begründen die Vitalität der Schulentwicklung und keine von außen formulierte Zielvorgaben. Entgegen den gängigen Schulentwicklungskonzepten versucht der Band nicht die Dynamik der Schulentwicklung aus der Perspektive der Schulleitungssteams bzw. der Steuerungsgruppen zu begründen. Vielmehr rücken die theorie- und praxisorientierten Beiträge das pädagogische Kerngeschäft in den Mittelpunkt: die Lern-Lehr-Verhältnisse in der Lerngruppe.
Thomas Rihm, Dipl. Päd. und Lehrer, ist am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Pädagogische Hochschule Heidelberg tätig und leitet die Projektgruppe 'Subjektsein und Schule' (SuSchu).
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;5
2;Vorwort;9
3;Einleitung;12
3.1;1 Ausgangspunkte;12
3.2;2 Aufbau des Bandes;14
4;Überlegungen zum Problem sozialer Selbstverständigung und bewusster Lebensführung;20
4.1;Einleitung;20
4.2;1 Wissenschaft vom Subjektstandpunkt;21
4.3;2 Einbezogenheit in die Unterdrückung Anderer;23
4.4;3 Selbstentmächtigung über Konkurrenz;24
4.5;4 Anspruch und Wirklichkeit eigenen Handelns;26
4.6;5 Gesellschaftliche und individuelle Abwehr;27
4.7;6 Soziale Selbstverständigung;28
4.8;7 Subjektwissenschaftliche Verallgemeinerung;30
4.9;8 Einflussmöglichkeit und Verantwortung;31
4.10;Resumee: Theorie und Praxis;32
4.11;Literatur;34
5;Schülersubjekt und Schulorganisation;35
5.1;Einleitung;35
5.2;1 Schüler: Vom Abrichtungsobjekt zum Subjekt der Lebenswelt Schule?;36
5.3;2 Die Zukunft der Schule – oder: Konvergenzen und Differenzen zwischen subjektwissenschaftlicher und individualisierungstheoretischer Sicht;41
5.4;3 „Kritische“ Triangulation der organisationspädagogischen Subjekt- Objekt- Relation;45
5.5;4 Morphologische Elemente einer expansiven Schule;54
5.6;5 Literatur;61
6;Zur Behinderung pädagogischer Arbeitsbündnisse durch die gesetzliche Schulpflicht;63
6.1;Einleitung;63
6.2;1 Die theoretische Ableitung der These;64
6.3;2 Die Anwendung der theoretischen Ableitung auf die schulpädagogische Praxis;68
6.4;3 Die drei Funktionen des pädagogischen Arbeitsbündnisses;76
6.5;4 Folgen der Verhinderung der Professionalisierung schulpädagogischer Praxis durch die gesetzliche Schulpflicht;80
6.6;5 Ursprüngliche Gründe für eine gesetzliche Schulpflicht;82
6.7;6 Warum die gesetzliche Schulpflicht heute entbehrlich ist;83
6.8;7 Welche Chancen der Abschaffung der gesetzlichen Schulpflicht bestehen realistisch?;83
6.9;Resumee;85
6.10;Literatur;86
7;Sinnkonstitution in Bedeutungen: Wie kommt das Subjekt zur Welt?;88
7.1;Einleitung;88
7.2;1 Sinn und Bedeutung;88
7.3;2 Vergesellschaftung und Sozialisation;89
7.4;3 Anerkennung und Aberkennung von Gesellschaftlichkeit und Geschichtlichkeit und seine Bedeutung für den Lern-/ Lehrprozess;91
7.5;4 Zum Stellenwert sozialer Kontexte im Hinblick auf die Unterstützung von ( Wieder-) Anerkennungshandlungen;94
7.6;Literatur;101
8;Perspektiven und Probleme eines subjektwissenschaftlichen Bildungsbegriffs;102
8.1;Einleitung;102
8.2;1 Historische Entstehungsbedingungen und theoretische Spannungen des Bildungsbegriffs;103
8.3;2 Dimensionen subjektwissenschaftlicher Theoriebildung;107
8.4;3 Elemente eines subjektwissenschaftlichen Bildungsbegriffs;108
8.5;4 Konsequenzen eines subjektwissenschaftlichen Bildungsbegriffs für die Schulentwicklung;111
8.6;5 Literatur;115
9;Schüleraktivitäten und Lehrerprofessionalität als Arbeit am Habitus;116
9.1;Einleitung;116
9.2;1 Zum Habitus-Begriff;116
9.3;2 Erfahrungsbildung: Ich-Welt-Konstruktion;117
9.4;3 Habitus als „Generierung sozialer Praxis“;118
9.5;4 Handlungstheoretische Fundierung;119
9.6;5 Lernen – subjekttheoretisch betrachtet;119
9.7;6 Das System als Kontext;121
9.8;7 Widerständigkeit als Lern-Bedingung;121
9.9;8 Arbeit am Habitus und die Entwicklung von Lern- Lehr- Prozessen;123
9.10;Resumee;125
9.11;Literatur;125
10;Leistung und Geschlecht1 - Eckpunkte und Praxis der Erinnerungsarbeit;126
10.1;Einleitung;126
10.2;1 Das Projekt Erinnerungsarbeit;126
10.3;2 Leistung;135
10.4;3 Mädchengeschichte;137
10.5;4 Jungengeschichte;139
10.6;5 Leistung und Geschlecht;140
10.7;Literaturverzeichnis;143
11;Beteiligungsräume schaffen - Schulentwicklung als partizipative Gestaltungs- Praxis;144
11.1;Einleitung;144
11.2;1 „Gemeinsinn-Werkstatt“ als Rahmen für eine Kultur der Beteiligung;145
11.3;2 Partizipative Gestaltungspraxen als Möglichkeitsräume für Lernen;149
11.4;3 Die Weiterentwicklung der Rückmeldekultur als Beispiel für eine Schule und Person bewegende Lern- Praxis;151
11.5;Literatur;156
12;Aufgaben und Ansatzpunkte subjektbezogener Diagnostik im pädagogischen Prozess;157
12.1;Einleitung;157
12.2;1 Gutachten Rosato;157
12.3;2 Diskussion und theoretische Einordnung;163
12.4;3 Diagnostische Professionalität im Horizont subjektbezogener Schulentwicklung ;167
13;Ziele institutioneller Entwicklung der Schule in der ‚ zweiten Moderne’;175
13.1;Einleitung;175
13.2;1 Schaffung von Möglichkeiten zur Aneignung und Vermittlung von arbeitsmarktbezogenen Kompetenzen;175
13.3;2 Sicherung und Erweiterung der ausgleichenden Bildungsgerechtigkeit;180
13.4;3 Schaffung politischer Verantwortungsräume im Spannungsfeld von Globalität und Lokalität;187
13.5;4 Ermöglichung der reflexiven kulturellen Integration in egalitär- plurale Traditionen;190
13.6;5 Schaffung funktionaler sozialintegrativer Äquivalente für die Labilisierung und Erosion der Milieus und Familien;194
13.7;Perspektive;199
13.8;Literatur;200
14;End- und Ausgangspunkte in einem Meer gewaltiger Anstrengungen – Gewalterfahrungen in einer Schule ( für Erziehungshilfe);204
14.1;Einleitung;204
14.2;1 Montags immer ...;204
14.3;2 Das alles geht mich (nichts) an!?;210
14.4;3 Handlungsoptionen jenseits des (Ohn-) Machtkampfes in einer Schule für Erziehungshilfe;211
14.5;4 Endpunkte werden zu Anfangspunkten;215
14.6;Literatur;219
15;Erkan – Lernen aus Betroffenheit;220
15.1;Einleitung;220
15.2;1 Ausgangssituation;220
15.3;2 Schnupperkurs oder: „Was geht ab hier...?!“;221
15.4;3 Hinweise begründen neue Lernwege ... oder: Gelernt wird, was bedeutsam ist;222
15.5;4 Betroffenheit als Aspekt der Lernprozessentwicklung;225
15.6;Literatur;231
16;Zur (Wieder-)Entdeckung der Lehrkräfte als Subjekte – Ein subjektiv- wissenschaftliches Plädoyer für einen Tabubruch;232
16.1;Einleitung;232
16.2;1 Erfahrungswissen und Reflexion;233
16.3;2 Auf der Suche nach kompatiblen Erklärungen;236
16.4;3 Möglichkeitenräume: Ansätze und Beispiele;238
16.5;4 Subjekthaftigkeit entdecken – Veränderung wagen;243
16.6;Literatur;246
17;Mädchen und Medien: Von der Belehrung zur Verständigung über Geschlechterrollen in der Hauptschule;248
17.1;Einleitung;248
17.2;1 Das Projekt „Geschlechterrollen in den Medien“;248
17.3;2 Die mediale Beeinflussung der Geschlechtsrollenkonstruktion;249
17.4;3 Umsetzung in der Lerngruppe;253
17.5;Literaturverzeichnis;258
18;Interkulturelle Begegnungen als Anlässe für Professionalisierungsprozesse;260
18.1;Einleitung;260
18.2;1 Annäherungen;261
18.3;2 Irritationen;264
18.4;3 Widerstände;266
18.5;4 Begegnungen;268
18.6;5 Vielfalt;273
18.7;Literatur:;276
19;Selbstbestimmte Lernverträge als konstitutiver Teil von Portfolioarbeit: Lern- Lehr- Vorhaben jenseits von Belehrung und Angebot;278
19.1;Einleitung;278
19.2;1 Von der (Un-)Möglichkeit der Belehrung;278
19.3;2 Der Kontext;279
19.4;3 Zwei Lerngeschichten;280
19.5;4 Zwei Weisen ‚expansiven‚ Lernens?;283
19.6;5 Belehren oder anbieten?;284
19.7;6 Lernverträge im Kontext von Portfolioarbeit: Neubestimmung des Lehr-Lern-Verhältnisses;285
19.8;Literatur;290
20;Vom Vorrang der Schülerinteressen – Zur Begründung von Lerngruppenprozessen vom Subjektstandpunkt aus;291
20.1;Einleitung;291
20.2;1 Vom Murren und Eigensinn... Wenn Lernprozesse außer Plan und Kontrolle geraten;292
20.3;2 Von der Bestimmung der Lerndynamik durch Lerngruppen: Wenn Professionelle in den Nachrang entlassen werden...;295
20.4;3 Vom subjektbezogenen Lernen und Lehren in der Schule: Wenn Initiativen und Resonanzen dem Lernprozess Flügel verleihen...;310
20.5;Literatur;319
21;Schreiben und Schreibnorm – Überlegungen zu einer subjektwissenschaftlichen Perspektive beim Textschreiben und Rechtschreiben in der Schule;321
21.1;Einleitung;321
21.2;1 Rätselschreiben in Klasse 3;322
21.3;2 Kritische Psychologie, Textschreiben und Rechtschreiben;324
21.4;3 Lehrbezogene Perspektive auf orthographische Aktivitäten;327
21.5;4 Unterrichtliche Interaktion beim Rechtschreiben;331
21.6;Literatur;336
22;Andersartigkeit erfahren – Produktivität ermöglichen! Für einen Perspektivwechsel im Mathematikunterricht;338
22.1;Einleitung;338
22.2;1 Andersartigkeit erfahren;339
22.3;2 Produktivität ermöglichen;345
22.4;3 Eigenproduktionen und Einwände;350
22.5;Literatur;355
23;Jugendkonferenz: Ein pädagogischer Ort klassenübergreifender Entwicklung von Schulprozessen;356
23.1;Einleitung;356
23.2;1 Wie alles anfing ...;356
23.3;2 Konturen der Jugendkonferenz;357
23.4;3 Aus der Distanz betrachtet;361
23.5;4 Jugendkonferenz: Ein bedeutsamer pädagogischer Ort;364
23.6;Literatur;368
24;SchülerInnen entwickeln Schulen: Die Mobile Zukunftswerkstatt;369
24.1;Einleitung;369
24.2;1 Jugendliche schaffen sich ihre eigene Beteiligungsstruktur: Der Bundesarbeitskreis „ Schüler gestalten Schule“;369
24.3;2 Unterstützung aktiver Jugendlicher: Die Servicestelle Jugendbeteiligung;370
24.4;3 Ein Projekt des Bundesarbeitskreises: Die Mobile Zukunftswerkstatt;372
24.5;4 Die Mobile Zukunftswerkstatt als zentrales Schulentwicklungsprogramm;377
25;Schule als Ort kooperativer Selbstverständigung entwickeln...;380
25.1;Einleitung;380
25.2;1 Schulentwicklung für wen?;380
25.3;2 Die Perspektive wechseln: Den Subjektstandpunkt einnehmen;392
25.4;3 Schule vom Subjektstandpunkt aus entwickeln...;399
25.5;Literatur;413
26;AutorInnenverzeichnis;416
27;Stichwortregister;420




