Grundzüge einer linguistischen Theorie
Medienkombination, Deutsch, 307 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm
ISBN: 978-3-11-030149-6
Verlag: De Gruyter
Nicht-verbale Zeichen, insbesondere sprachbegleitende Gesten, spielen eine herausragende Rolle in der menschlichen Kommunikation. Um eine Analyse von Gestik innerhalb derjenigen Disziplinen, die sich mit der Erforschung und Modellierung von Dialogen beschäftigen, zu ermöglichen, bedarf es einer entsprechenden linguistischen Rahmentheorie. „Ikonische Gesten“ bietet einen ersten zeichen- und wahrnehmungstheoretisch motivierten Rahmen an, in dem eine grammatische Analyse der Integration von Sprache und Gestik möglich ist. Ausgehend von einem Abriss semiotischer Zugänge zu ikonischen Zeichen wird der vorherrschende Ähnlichkeitsansatz unter Rückgriff auf Wahrnehmungstheorien zugunsten eines Exemplifikationsansatzes verworfen. Exemplifikation wird im Rahmen einer unifikationsbasierten Grammatik umgesetzt. Dort werden u.a. multimodale Wohlgeformtheit, Synchronie und multimodale Subkategorisierung als neue Gegenstände linguistischer Forschung eingeführt und im Rahmen einer integrativen Analyse von Sprache und Gestik modelliert.
Zielgruppe
Sprachwissenschaftler
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Sprachwissenschaft Sprachwissenschaften Semiotik
- Sozialwissenschaften Medien- und Kommunikationswissenschaften Kommunikationswissenschaften Verbale & Nonverbale Kommunikationsprozesse
- Geisteswissenschaften Sprachwissenschaft Grammatik, Syntax, Morphologie
- Geisteswissenschaften Sprachwissenschaft Semantik & Pragmatik




