Lerchster / Krainer | Interventionsforschung | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 312 Seiten

Reihe: Psychology (German Language)

Lerchster / Krainer Interventionsforschung

Band 2: Anliegen, Potentiale und Grenzen transdisziplinärer Wissenschaft
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-658-12155-6
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Band 2: Anliegen, Potentiale und Grenzen transdisziplinärer Wissenschaft

E-Book, Deutsch, 312 Seiten

Reihe: Psychology (German Language)

ISBN: 978-3-658-12155-6
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Interventionsforschung Band 2 bietet einen Einblick in die Vielfalt transdisziplinärer Forschungsprojekte, deren Anliegen, Prozesse sowie Wirkungspotentiale. Das Buch bietet ein Spektrum an empirischen Forschungsergebnissen aus unterschiedlichen Anwendungsfeldern und leistet einen Beitrag in Bezug auf die Frage der Steuerung und Organisation von Stakeholderdialogen in inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten, in welchen die Beteiligung Betroffener sowie die Förderung aufgeklärter, demokratischer Entscheidungsprozesse im Zentrum der Kooperation zwischen Stakeholdern aus Wissenschaft und Praxis stehen.

Ruth E. Lerchster ist Psychologin mit Schwerpunkt Gruppendynamik; sie lehrt an den Universitäten Klagenfurt, Graz und Kassel, ist Trainerin und Organisationsberaterin und Mitglied des Instituts für Organisationsentwicklung, Gruppendynamik und Interventionsforschung. Arbeitsschwerpunkte: Interventionsforschung, Organisationsforschung, Gruppendynamik und Teamentwicklung, Unternehmensentwicklung, Konfliktmanagement, Übergabe- und Nachfolge in Familienunternehmen.Larissa Krainer ist Philosophin und Kommunikationswissenschaftlerin am Institut für Organisationsentwicklung, Gruppendynamik und Interventionsforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Arbeitsschwerpunkte: Medienethik, Prozessethik, Interventionsforschung, Kulturelle Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitskommunikation, Wissenschaftstheorie der transdisziplinären Forschung, Konflikt- und Entscheidungsmanagement. 

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Weitere Infos & Material


1;Inhaltsverzeichnis;5
2;Mitarbeiterverzeichnis;7
3;Interventionsforschung: Anliegen, Potentiale und Grenzen transdisziplinärer Wissenschaft – eine Einführung;9
4;Transdisziplinäre Forschung zwischen Grundlagenforschung und Anwendungsorientierung, oder: Was bedeu;16
4.1;Forschungshaltungen verwirklichen und Methoden anwenden;17
4.2;Anwendung wissenschaftlichen Wissens und Gesellschaftsrelevanz der Forschung;19
4.3;Interventionsforschung bedeutet radikale Praxisorientierung und Eigenständigkeit;24
4.4;Von der angewandten Forschung zur Grundlagenforschung und zurück;25
4.5;Transdisziplinär Forschende gestalten soziale Prozesse und Arbeiten an Inhalten – Interventionsforschung als „Expertin für eh alles“!?;27
4.6;Die Bedeutung von Feldkompetenz in der transdisziplinären Interventionsforschung;30
4.7;Schwerpunktsetzungen und Entwickeln von inhaltlicher Expertise;32
4.8;Forschung als kollektiver Lernprozess – Mutual learning von ForscherInnen und PraxisakteurInnen?;33
4.9;Resümee;35
4.10;Literatur;36
5;Partizipative Forschung in Palliative- und Dementia Care als Beitrag zur Demokratisierung der Sorge;38
5.1;Einleitung und Interesse;38
5.2;Palliative Care und partizipative Forschung: eine inhaltliche Rahmung;41
5.2.1;Palliative Care als Antwort auf die Industrialisierung von Versorgung;41
5.2.2;Palliative Care als partizipatives Sorgekonzept mit Grenzen?;43
5.2.3;Partizipative Forschungszugänge in Palliative- und Dementia Care;44
5.3;Partizipation und Demokratisierung in unseren Projekten: eine Spurensuche;46
5.3.1;Projektprozess 1: Ethische Entscheidungen im Alten- und Pflegeheim;47
5.3.2;Projektprozess 2: Demenzfreundliche Apotheke;50
5.3.3;Projektprozess 3: Kommunale Sorgekultur: Mitfühlende Gemeinschaft im Frauenkloster „Namen Jesu“ in Solothurn/Schweiz;57
5.4;Partizipative Forschung in Palliative Care im Lichte der Politik der Sorge;62
5.4.1;Palliative- und Dementia Care als Demokratisierungsbewegung;62
5.4.2;Sorge- und Gendergerechtigkeit;63
5.4.3;Sorgeökonomie;63
5.4.4;Soziale Teilhabe und Partizipation;64
5.4.5;Öffentliche Sorge: Public Health und Gesundheitsförderung in Palliative Care;64
5.5;Literatur;66
6;Leitbild Gesundheitsversorgung. Interventionsforschung in einem hochregulierten und komplexen System;70
6.1;Ausgangslage und Kontext;70
6.2;Schweizerisches System der Gesundheitsversorgung;71
6.3;Der Kanton Glarus;71
6.4;Forschungsvorhaben;74
6.4.1;Gesetzlicher Auftrag Leitbild;74
6.4.2;Forschungsvorhaben;75
6.4.3;Interventionsforschung;76
6.5;Herausforderung Gesundheitsversorgung;78
6.5.1;Übersicht Herausforderungen;78
6.5.2;Fokus Rekrutierung Gesundheitspersonal;80
6.5.3;Fokus Standort Glarus;81
6.6;Leitbildentwicklung;82
6.7;Ergebnisse der Interventionsforschung;83
6.7.1;Gruppen-, Organisations- und Systemdynamik;83
6.7.2;Steuerung im System;85
6.7.3;Kollektiver und individueller Bildungsprozess;86
6.7.4;Weitere Ergebnisse;88
6.8;Reflexion des Forschungsprozesses;89
6.9;Literatur;90
7;Kooperation und die Erbringung öffentlicher Leistungen. Intervenieren im Spannungsfeld zwischen Poli;92
7.1;Politik, Kooperation und Gesellschaftsreform;96
7.2;Politik braucht ein alternatives Steuerungs- und Handlungsverständnis;101
7.3;Kurzporträt eines Fallbeispiels;104
7.3.1;Ausgangssituation und Projektkontext;104
7.3.2;Projektansatz und -organisation;105
7.3.3;Zeitlicher Projektablauf;107
7.3.4;Projektergebnisse;109
7.4;Politik, Kooperation und die Gestaltung öffentlicher Leistungen und Public Goods;110
7.4.1;Gesellschaftspolitische Sicht – Kooperation als alternatives Steuerungsverständnis;110
7.4.2;Praktische Umsetzungsebene – Kooperation als Organisationsfigur;112
7.4.3;Kooperation und Politik – einige erfolgskritische Aspekte;113
7.5;Literatur;115
8;Soziale Ökologie im Krankenhaus – über eine transdisziplinäre Zusammenarbeit und deren Wirksamkeit;120
8.1;Unsere Motivation „ins Krankenhaus zu gehen“;121
8.2;Anschluss an die „Krankenhausrealität“;122
8.3;„Doing transdisciplinarity“ im Krankenhaus;124
8.4;Zur Wirksamkeit der Projektreihe „Das nachhaltige Krankenhaus“;133
8.5;Wirkungen in relevante Umwelten;134
8.6;Planbarkeit der Wirkungen;137
8.7;Über das Öffnen von Türen;140
8.8;Danksagung;141
8.9;Literatur;141
9;Nachhaltigkeitsjournalismus als Gegenstand der Interventionsforschung;145
9.1;Vorbemerkungen;145
9.2;Interdisziplinäre Einbettungen des Forschungsthemas;146
9.2.1;Politische und wissenschaftliche Diskurse um Nachhaltigkeit und Nachhaltige Entwicklung kurz gefasst;147
9.2.2;Nachhaltigkeitskommunikation;149
9.3;Analyse der Berichterstattung von Medienberichten;150
9.4;Erhebung der Perspektive von JournalistInnen;152
9.4.1;Zum Nachhaltigkeitsverständnis von MedienpraktikerInnen;153
9.4.2;Zur Recherche von nachhaltigen Themen;154
9.4.3;Einschätzungen zum Thema Nachhaltigkeit in Österreichs Medien;155
9.4.4;Hintergrunddimensionen;157
9.5;Methodische Herausforderungen im Projekt;162
9.6;Resümee;167
9.7;Literatur;168
10;Interventionsforschung im intergenerationalen Dialog. Ein partizipatives Forschungsprojekt von Universität, Schule und Region;171
10.1;Der Forschungsgegenstand und die Region;172
10.2;Akteure, Inhalte und Ziele des Projekts;173
10.3;Methoden, Konzepte und Arbeitsschritte;174
10.4;Projektverlauf, Prozessabläufe und intergenerationale Kommunikation;177
10.5;Lernen im Prozess;178
10.6;Prozesse in der Region;179
10.7;Projektergebnisse, Wissenschaftskommunikation und Nachhaltigkeit des Projekts;180
10.8;Literatur;183
10.9;Link;184
11;Interventionsforschung im Gemeindebereich;185
11.1;Vorbemerkung (Gemeinden allgemein);185
11.2;Interventionsforschung und ihr Gemeindebezug;186
11.3;Exkurs: Allgemeines zur Interventionsforschung;189
11.4;Die interdisziplinäre Parallele zwischen Politik und Interventionsforschung;190
11.5;Die Bedeutung „direkter Kommunikation“ in Gemeinden;192
11.6;Dimensionen der Interventionsforschung in Gemeinden;195
11.7;Die Vermittlung „selbstreflexiverKompetenz“;195
11.8;Die Bedeutung von Emotionalität und ihr Ort in der Interventionsforschung;201
11.9;Die Widerspruchssituation in Gemeinden und der Umgang mit ihr durch die Interventionsforschung;205
11.10;Ausblick;212
11.11;Literatur;213
12;Extrem spannend und kaum zu beraten: Freiwilligen-Organisationen ticken anders. Offene Türen oder Herausforderung für die Interventionsforschung?;214
12.1;Freiwilligen-Organisationen und ihre Zukunftsfähigkeit – ein wichtiges Thema unserer Zeit;214
12.2;Erfahrungsbericht zur Interventionsforschung aus der Praxis;217
12.2.1;Forschungsfeld;218
12.2.2;Forschungsprozess;220
12.2.3;Spannungsfelder der Freiwilligen-Organisation;227
12.2.4;Folgerungen für die Planung des Vereinsentwicklungsprozesses;231
12.2.5;Prozessplanung und die Brücke zur Interventionsforschung;232
12.2.6;Bilanz – Ergebnisse des Vereinsentwicklungsprozesses;237
12.3;Erkenntnisse und Anregungen für die Beratungstätigkeit;239
12.4;Literatur;245
13;Entwicklungsprozesse in Organisationen. Zur Funktion von Hintergrundtheorien als Instrument der Konf;247
13.1;Vorbemerkungen;247
13.2;Hintergrundtheorien und ihr Beitrag zur Ref?lexion;248
13.3;Fallvignette I;250
13.3.1;Ausgangssituation;250
13.3.2;Methodisches Vorgehen;250
13.3.3;Hintergrundtheorien;253
13.4;Fallvignette II;255
13.4.1;Ausgangssituation/Projektkonzept;255
13.4.2;Begleitende Evaluationsforschung;256
13.4.3;Methode;256
13.4.4;Hintergrundtheorien auf Basis der Phänomenologie, der Dialektik und der Prozessethik;257
13.5;Fazit;260
13.6;Literatur;263
14;Emotionen für die Forschung wahrnehmen lernen. Work Discussion – eine Anwendung der psychoanalytisch;264
14.1;Umgang mit Emotionen in Forschungsvorhaben;264
14.2;Emotionen sind Arbeitsmittel von Forschenden;267
14.3;Zur wissenschaftlichen Haltung im DoktorandInnenkolleg;268
14.4;Das Interdisziplinäre DoktorandInnenkolleg Interventionsforschung;269
14.5;Zur psychoanalytischen Beobachtungsmethode nach dem Tavistock Modell;271
14.6;Zur Entstehung der Work Discussion;272
14.7;Der methodische Dreischritt;273
14.8;Das Seminar „Work Discussion als eine Methode der Praxisreflexion“ im DoktorandInnenkolleg Interventionsforschung;276
14.9;Emotionen am Beginn der Dissertation;277
14.10;Forschung im eigenen Berufsfeld;279
14.11;Chancen und Hürden im Work Discussion Prozess;280
14.12;Emotionen in der Wissenschaft – ein Widerspruch?;282
14.13;Welche Schlüsse können für das DoktorandInnenkolleg gezogen werden?;282
14.14;Rückbindung zur Interventionsforschung und Fazit;284
14.15;Literatur;284
15;Nichts als Schwierigkeiten!? Über den Umgang mit Barrieren, Limitierungen und der Sinnhaftigkeit von Grenzüberschreitung in der Interventionsforschung;287
15.1;Der Ruf nach Interdisziplinarität und die dabei (gerne) ignorierten Hürden;289
15.2;Expertenabhängigkeit, Autonomiezumutung und das Wissen von lernenden Systemen;296
15.3;Anleitung zur Selbstbelehrung – ein kollektiver Bildungsprozess;305
15.4;Conclusio;309
15.5;Literatur;311



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