Durch den gesellschaftlichen Wandel und die Bildungsdebatte sind Kindertagesstätten und damit auch der Berufsstand der ErzieherInnen in den Fokus der Öffentlichkeit sowie der Politik geraten. Sozialpolitik, Bildungspolitik, Familienpolitik und Wirtschaftspolitik zeigen ihr Interesse an der Institution Kindertagesstätte und stellen höhere Anforderungen an die beruflichen Qualifikationen von ErzieherInnen und an die Qualität ihrer Arbeit. Die Autorin geht der Frage nach, wie ErzieherInnen berufsbegleitend und gewinnbringend in die Professionalisierungsanstrengungen einbezogen werden können. Dazu werden die Entstehung des ErzieherInnenberufs und der gegenwärtige Stand seiner Professionalisierung einer Bestandsaufnahme unterzogen. Anhand von ExpertInneninterviews mit ErzieherInnen werden Themenkomplexe wie Motivation, Berufsidentität und deren Entwicklung sowie die Einschätzungen möglicher Wirkungen von Weiterbildung und Supervision ergründet.
Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Pädagogik und der Sozialwissenschaften ebenso wie an SupervisorInnen, LeiterInnen von Kindertagesstätten, ErzieherInnen, BildungsreferentInnen und FachberaterInnen.
Klein
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Weitere Infos & Material
Profession, Professionalität, Professionalisierung - Begriffliche Annäherungen.- Zur Geschichte des Berufs der Erzieherin.- Stand der Professionalisierung der Erzieherinnen zu Beginn des 21. Jahrhunderts.- Möglichkeiten der Professionalisierung.- Empirische Untersuchung.- Fazit und Ausblick.
Ursula Klein M.A. ist Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Supervisorin (DGSv), Systemische Therapeutin (SG) und Erziehungs- und Familienberaterin (bke). Als freiberuflich tätige Supervisorin und Fortbildnerin verfügt sie über vielfältige Erfahrungen in der Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften im Kindertagesstättenbereich.