E-Book, Deutsch, 488 Seiten, eBook
Band 1: Interdisziplinäre Perspektiven
E-Book, Deutsch, 488 Seiten, eBook
Reihe: Theorie und Praxis der Diskursforschung
ISBN: 978-3-531-93340-5
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Dr. Reiner Keller ist Inhaber eines Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Augsburg.
Dr. Inga Truschkat ist Professorin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Einleitung;9
2.1;1 Entstehungskontext und Perspektiven der Wissenssoziologischen Diskursanalyse;11
2.2;2 Zum Inhalt des Buches;16
2.3;Literatur;22
3;1 Grundlagen der Methodologie und Forschungspraxis;24
3.1;Zur Praxis der Wissenssoziologischen Diskursanalyse;25
3.1.1;1 Ein Forschungsprogramm und seine notwendig selektive Umsetzung;27
3.1.2;2 Der menschliche Faktor;31
3.1.3;3 Hermeneutik, Interpretative Analytik, wissensanalytische Konzepte;41
3.1.4;4 Vorgehensweisen;47
3.1.5;5 Ausblick;64
3.1.6;Literatur;64
3.2;Zwischen interpretativer Analytik und GTM – Zur Methodologie einer wissenssoziologischen Diskursanalyse;67
3.2.1;1 Einleitung;67
3.2.2;2 Das Verhältnis von Theorie und Empirie;68
3.2.3;3 Das Verhältnis von Theorie und Methode;74
3.2.4;4 Ableitungen für eine Methodologie einer wissenssoziologischen Diskursanalyse. Ein Fazit;80
3.2.5;Literatur;83
4;2 Analysen öffentlicher bzw. massenmedial vermittelter Diskurse;86
4.1;Raumpioniere, stadtteilbezogene Diskurse und Raumentwicklung. Über kommunikative und diskursive Raum(re)konstruktionen;87
4.1.1;1 Einleitung: Kommunikative und diskursive Raum(re)konstruktionen;87
4.1.2;2 Der Wissenssoziologische Diskursansatz in der ‚Theorie der kommunikativen Raum(re)konstruktion‘;89
4.1.3;3 Raumpioniere im Stadtquartier. Die Wissenssoziologische Diskursanalyse im übergreifenden Projektzusammenhang;93
4.1.4;4 Das methodische Vorgehen;96
4.1.4.1;4.1 Fallvergleich, explorativer Feldeinstieg und Datenmaterialien der Diskursanalyse;96
4.1.4.2;4.2 Verfahren der Datenanalyse und -interpretation;99
4.1.5;5 Das kriminalisierte und das vertraute Berlin-Moabit – erste Ergebnisse;101
4.1.6;6 Fazit: Diskursive Stadtquartierskonstruktionen und Stadtteilentwicklung;103
4.1.7;Literatur;104
4.1.8;Weitere Quellen;108
4.2;Phänomenstruktur Jungenkrise: Diskursive Regelhaftigkeiten und die Bedeutung der Sprecherposition in den medialen Thematisierungen 1999–2009;109
4.2.1;1 Einleitung;109
4.2.2;2 Die mediale Jungenkrise im erziehungswissenschaftlichen Diskurs;110
4.2.3;3 Die Phänomenstruktur als analytisches Konzept;111
4.2.4;4 „Das verdächtige Geschlecht“: erste Analysen und daran anschließendes Vorgehen am Material;113
4.2.5;5 Phänomenstruktur Jungenkrise: Dimensionen und Subjektpositionen;118
4.2.6;6 Die Sprecherposition als ‚Muster der Subjektivierung‘: theoretische Modifikationen;125
4.2.7;Literatur;128
4.2.8;Dokumente;130
4.3;„We are Family“: Erfahrungswissen Familie – Familien im Mitmachfernsehen. Ein Diskurs bewegter Bilder;131
4.3.1;1 Einleitung;131
4.3.2;2 Bearbeitungshintergründe;132
4.3.2.1;2.1 Wissenssoziologische Diskursanalyse;133
4.3.2.2;2.2 Film- und Fernsehwissenschaft;135
4.3.3;3 Erkenntnisinteresse und Vorgehensweise;138
4.3.4;4 Empirische Ergebnisse;140
4.3.4.1;4.1 Bilder der Wirklichkeit;140
4.3.4.2;4.2 „We are Family“: Fit for Family. Zur Problematisierung von Familienleben;146
4.3.4.3;4.3 Zusammenfassung: Erfahrungswissen Familienleben;152
4.3.5;5 Resümee;153
4.3.6;Literatur;156
4.4;Satanismus und rituelle Gewalt: Wissenssoziologische Analyse eines okkulten Gefahrendiskurses;158
4.4.1;1 „Satanismus und ritueller Missbrauch“ als Gegenstand einer wissenssoziologischen Diskursanalyse;158
4.4.2;2 Analysedimensionen;160
4.4.3;3 Untersuchungsfeld;161
4.4.4;4 Datenkorpus;165
4.4.4.1;1. Presseberichterstattung:;165
4.4.4.2;2. TV-Sendungen:;166
4.4.4.3;3. Publizistische Formate:;167
4.4.4.4;4. Öffentlich zugängliche Dokumente aus den beteiligten Fachdisziplinen:;167
4.4.5;5 Exemplarischer Auswertungsschritt: Deutungsmusteranalyse;169
4.4.6;6 Visuelle Diskursfragmente;172
4.4.7;7 Reflexion;176
4.4.8;Literatur;180
4.5;Terrorismus im öffentlichen Diskurs Eine Analyse der Tagesschauberichterstattung über die Anschläge vom 11. März 2004 in Madrid;182
4.5.1;1 Einleitung;182
4.5.2;2 Diskursanalysen;183
4.5.2.1;2.1 Die wissenssoziologische Diskursanalyse;183
4.5.2.2;2.2 Grundelemente der wissenssoziologischen Diskursanalyse;184
4.5.2.2.1;2.2.1 Die Inhaltsstruktur von Diskursen;184
4.5.2.2.2;2.2.2 Die Erfassung der Materialität von Diskursen;185
4.5.2.2.3;2.2.3 Die Unterscheidung von Diskursen;186
4.5.3;3 Fernsehnachrichten als Teilarena öffentlicher Diskurse;188
4.5.3.1;3.1 Hauptnachrichtensendungen in der BRD;188
4.5.3.2;3.2 Die Glaubwürdigkeit und Visualisierung von Fernsehnachrichten;189
4.5.3.3;3.3 Eine Konstruktion der Wirklichkeit in Nachrichtensendungen;190
4.5.4;4 Methodisches Vorgehen;191
4.5.4.1;4.1 Forschungsfragen;191
4.5.4.2;4.2 Das Forschungsdesign;192
4.5.4.3;4.3 Auswertungsverfahren;192
4.5.4.3.1;4.3.1 Möglichkeiten der Analyse visueller Daten;193
4.5.4.3.2;4.3.2 Die Grounded Theory;195
4.5.5;5 Ergebnisse;197
4.5.5.1;5.1 Die Phänomenstruktur;198
4.5.5.2;5.2 Die Sinn stiftenden Deutungsmuster;205
4.5.5.3;5.3 Die Story line;208
4.5.6;6 Fazit;209
4.5.7;Literatur;211
4.6;„Same-sex marriage“ und der amerikanische Kultur-kampf: Ein „familiärer“ Diskurs zur (Re-)Konstruktion einer Institution;216
4.6.1;Einleitung: Gebrochene Rahmen;216
4.6.2;1 Zur wissenssoziologischen (Re-)Konstruktion von Institution;218
4.6.2.1;1.1 Theoretische Anbindung(en) und Diskursverständnis;219
4.6.2.2;1.2 Datenauswahl und -erhebung;221
4.6.2.3;1.3 Datenanalyse oder: Zum (relativen) Ende der Exploration;224
4.6.3;2 (Re-)Legitimation und Neu-Objektivierung als (Re-)Konstruktion von Institution;228
4.6.3.1;2.1 Homosexualität als Recht, Heterosexualität als Norm: Legitimationsebenen als Ausprägungen eines kulturellen Selbstverständni;228
4.6.3.1.1;2.1.1 Rational-konstitutionelle Legitimation;228
4.6.3.1.2;2.1.2 Traditionelle Legitimation;231
4.6.3.2;2.2 Zur traditionellen und rational-konstitutionellen (Re-)Konstruktion einer Institution;233
4.6.4;3 Wirklichkeitsbestimmung als Kulturkampf;236
4.6.4.1;3.1 Sozialer Wandel als Diskurs;236
4.6.4.2;3.2 Kulturkampf als Tradition;238
4.6.5;Literatur;239
4.7;Geschichten über versus Geschichten von?! Eine triangulierende Diskursanalyse am Beispiel der chinesischen Community in Bukarest;243
4.7.1;1 Einleitung: Was tun, wenn der Forschungsgegenstand ‚diskursiv dethematisiert‘ wird?;243
4.7.2;2 Die unterschiedlichen methodischen Perspektiven auf den Fall;247
4.7.2.1;2.1 Diskursanalyse;247
4.7.2.2;2.2 Historisch-rekonstruktiver Zugang;250
4.7.2.3;2.3 Milieutheoretischer Zugang;251
4.7.2.4;2.4 Biographietheoretischer Zugang;254
4.7.3;3 Die Interdependenz von Diskurs- und Handlungsverläufen;255
4.7.3.1;3.1 Das Konzept der sozialen Deutungsmuster;258
4.7.3.2;3.2 Bsp. Deutungsmuster ‚Mafia‘;260
4.7.4;4 Zusammenfassung;266
4.7.5;Literatur;268
5;3 Diskurse in politischen Arenen;274
5.1;Nuclear Reaction to Climate Change? Comparing Discourses on Nuclear Energy in France and Germany;275
5.1.1;1 Introduction;275
5.1.2;2 State of knowledge;277
5.1.3;3 Research questions;280
5.1.4;4 Methodology;280
5.1.5;5 Results;287
5.1.6;6 Comparison of French and German nuclear energy discourses;298
5.1.7;7 Conclusions and reflections on methodology;300
5.1.8;Bibliography;304
5.2;Kulturvergleich, diskursive Gelegenheitsstrukturen und linke Nahostdiskurse. Entwurf einer wissenssoziologischen und diskurstheoretischen Perspektive für dieProtestforschung;307
5.2.1;1 Einleitung;307
5.2.2;2 Forschungsprogramm: soziale Bewegungen als Akteure im Diskurs;309
5.2.3;3 Methoden;313
5.2.4;4 Hintergründe eines Bias: der Nahostkonflikt und Linke;316
5.2.5;5 Die deutsche Linke;318
5.2.6;6 Die britische Linke;321
5.2.7;7 Linke Nahostdiskurse und nationale Gelegenheitsstrukturen;323
5.2.8;8 Fazit;325
5.2.9;Literatur;327
5.3;Zur wissenssoziologisch-diskursanalytischen Rekonstruktion von Innovationen als ‚Wissenspassagen‘;330
5.3.1;1 Einleitung: Zum Anspruch der Fixierung von Flüchtigkeit;330
5.3.2;2 Bemerkungen zum Interesse an Diskursanalysen in der Erziehungswissenschaft;331
5.3.3;3 Zur Rekonstruktion von Innovationen mit der Wissenssoziologischen Diskursanalyse: Fragestellung, Vorgehen, Ergebnisse;333
5.3.3.1;3.1 Innovationen als Wissenspassagen;333
5.3.3.2;3.2 Rekonstruktion von Innovationen als ‚Wissenspassagen‘ mit Hilfe der WDA;335
5.3.3.2.1;3.2.1 Fragestellung;335
5.3.3.2.2;3.2.2 Sample und Design;336
5.3.3.2.3;3.2.3 Das Korpus;338
5.3.3.2.4;3.2.4 Die Analyse;339
5.3.4;4 Diskussion und Ausblick;350
5.3.5;Literatur;352
6;4 (Wissenschaftliche) Spezialdiskurse;356
6.1;Un/Sichtbarkeiten im Terrorismuswissen. Die Sinnformel Selbstmordattentat auf Buchumschlägen der Terrorismusforschung;357
6.1.1;1 Verortung von Fragestellung, Gegenstand und Perspektive;357
6.1.1.1;1.1 Politikwissenschaft, Diskursforschung und Wissenssoziologie;357
6.1.1.2;1.2 Wissensobjekt und Sinnformel Selbstmordattentat;358
6.1.1.3;1.3 Bildwissen, eurozentrische Wissensproduktion und epistemische Gewaltverhältnisse;360
6.1.2;2 WDA weiterdenken und -tun;362
6.1.2.1;2.1 Wissenssoziologische Diskursforschung ist mehr als Textanalyse;362
6.1.2.2;2.2 Wissenssoziologische Diskursforschung und Dispositivforschung;363
6.1.2.3;2.3 Postkoloniale feministische Perspektive auf Bildwissen;364
6.1.3;3 Auswahl, Bearbeitung und Eigen-Sinn des Materials;365
6.1.3.1;3.1 Ideografische Verdichtungen zwischen innen und außen;365
6.1.3.2;3.2 Erhebungs-, Analyse- und Interpretationsschritte;366
6.1.3.3;3.3 Fragenbündel an Bildwissen in fünf Schritten;369
6.1.3.3.1;3.3.1 Sichtungen;370
6.1.3.3.2;3.3.2 Annäherungen;370
6.1.3.3.3;3.3.3 Vertiefungen;371
6.1.3.3.4;3.3.4 Kontextualisierungen;371
6.1.3.3.5;3.3.5 Relationierungen;372
6.1.4;4 Exemplarische Un/Sichtbarkeiten der Sinnformel Selbstmordattentat;373
6.1.4.1;4.1 Übergeordnete Auffälligkeiten;373
6.1.4.2;4.2 Globalisierung und Prototypisierung;374
6.1.4.3;4.3 Intersektionale Andersheiten entlang von Geschlecht, „Rasse“, Zeit und Raum;376
6.1.5;5 Ausblick;380
6.1.6;Abbildungen;382
6.1.7;Literatur;382
6.2;‘Knowledge’, ‘Knowledge Society’ & ‘Knowledge for Development’. Studying Discourses of Knowledge in an International Context;386
6.2.1;1 Introduction;386
6.2.2;2 Knowledge Discourses and the Sociology of Knowledge;389
6.2.3;3 Discourses of Knowledge – The Outline of a Research Project;393
6.2.3.1;3.1 Socio-historical and cultural embeddings;395
6.2.3.2;3.2 Practices and actors of discourse construction and reconstruction;396
6.2.3.3;3.3 Institutional, organizational and social consequences;397
6.2.3.4;3.4 (Un)-intended power effects;398
6.2.4;4 Research Operationalization, Data Collection and Analysis;399
6.2.4.1;4.1 Case study approach and Methods of Data Collection;400
6.2.4.2;4.2 Data Analysis;402
6.2.5;5 Knowledge – A Normative, Factual and Hegemonic Discourse? – Some preliminary Thoughts30;404
6.2.6;6 Concluding Discussion;405
6.2.7;Bibliography;407
6.3;Die Erfahrung des Diskurses. Zur Methode der Subjektivierungsanalyse in der Untersuchung von Bildungsprozessen;414
6.3.1;1 Einleitung;414
6.3.2;2 Inhalt und Aufbau des Beitrags;415
6.3.3;3 Korpora, Diskurstypen und ihr Verhältnis im Forschungsprozess;416
6.3.4;4 Institutionen- und Diskursgeschichte der Sonderpädagogik;419
6.3.5;5 Diskursanalytisch informierte biographische Fallstudien;423
6.3.6;6 Zur Verknüpfung von Diskurs- und Biographieanalyse: Subjektivierungsprozesse im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt;429
6.3.7;7 Schluss;435
6.3.8;Literatur;437
6.4;Diskursiver Wandel im Fadenkreuz von Wissenssoziologischer Diskursanalyse und Feldanalyse. Der Aufstieg der Managementberatung;440
6.4.1;1 Wissenssoziologische Diskursanalyse und Feldanalyse;440
6.4.2;2 Heuristik;441
6.4.2.1;2.1 Symbolische Macht und die materielle Strukturierung des Diskurses;443
6.4.2.2;2.2 Gouvernementalität und die inhaltliche Strukturierung des Diskurses;447
6.4.2.3;2.3 Der Wandel der Gouvernementalität als diskursive Praxis;449
6.4.3;3 Forschungsgegenstand;451
6.4.4;4 Methodologie und Methoden der Datengenerierung und -analyse;452
6.4.4.1;4.1 Erster Durchgang;454
6.4.4.2;4.2 Zweiter Durchgang;455
6.4.4.3;4.3 Dritter Durchgang;457
6.4.4.4;4.4 Vierter Durchgang;458
6.4.5;5 Methodologie als wissenschaftliche Praxis;463
6.4.6;Literatur;464
6.5;Wissenssoziologische Diskursanalyse in der Kriminologie;470
6.5.1;1 Kriminologie und Diskurs;470
6.5.1.1;1.1 Perspektivenwechsel und Labeling Approach;471
6.5.1.2;1.2 Diskursanalyse in der Kriminologie;472
6.5.1.3;1.3 Ebenen kriminologisch relevanten Wissens;474
6.5.2;2 Anwendungsfelder und Fragestellungen;475
6.5.2.1;2.1 Wandel der Wissensordnungen;476
6.5.2.2;2.2 Wandel der Praktiken;478
6.5.2.3;2.3 Umsetzung in konkreten Kriminalisierungsprozessen;480
6.5.3;3 Fazit;481
6.5.4;Literatur;482
7;Verzeichnis der Autorinnen und Autoren;486
Mit Beiträgen von Reiner Keller.- Christian Schmidt-Wellenburg.- Ina Schmied-Knittel.- Christine Zimmermann.- Mari Bern.- Gabriele Christmann.- Gerhard Mahnken.- Gilles Renout.- Claudia Brunner.- Daniel Zepter.- Oliver Kiefl.- Lisa Pfahl.- Rixta Wundrak.- Inka Bormann.- Boris Traue.- Inga Truschkat.