Ingenkamp | Depression und Gesellschaft | Buch | 978-3-8376-1930-0 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 370 Seiten, Kt, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 573 g

Reihe: Sozialtheorie

Ingenkamp

Depression und Gesellschaft

Zur Erfindung einer Volkskrankheit
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-8376-1930-0
Verlag: transcript

Zur Erfindung einer Volkskrankheit

Buch, Deutsch, 370 Seiten, Kt, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 573 g

Reihe: Sozialtheorie

ISBN: 978-3-8376-1930-0
Verlag: transcript


. mit Konstantin Ingenkamp

1. 'Bücher, die die Welt nicht braucht.' Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil es zeigt, dass die Volkskrankheit Depression im Sinne einer therapeutischen Erzählung zur Patienten-, Klienten- etc. Gewinnung und Gewinnmaximierung konstruiert ist – und nicht nur eine Reaktion auf den ›neuen Geist des Kapitalismus‹ bzw. auf eine zunehmend eingeforderte Authentizität, Flexibilität und Erreichbarkeit in der ›Kontrollgesellschaft‹.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Einen neuen Blick auf die Geschichte der therapeutischen Kultur des ›Positiven Denkens‹, verstanden als psychotherapeutische oder neurochemische Manipulation, und der (psychotherapeutischen) Selbsthilfe.

3.Welche Bedeutung kommt dem Thema in aktuellen Debatten in Wissenschaft und Gesellschaft zu?

Jeder kennt die Diskussion darüber, ob psychische Krankheiten zunehmen und ob die Gesellschaft (psychisch) krank macht. Die Antwort: Nein.

4. Welche besonderen Aspekte kann die wissenschaftliche Betrachtung in die öffentliche Diskussion einbringen?

Die kritische Betrachtung der Ideologie des ›Positiven Denkens‹ und ihrer Auswirkungen.

5. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Anna Karenina und Ulrich Hegerl (Vorstandsvorsitzender Deutsches Bündnis gegen Depression e.V.).

6. Ihr Buch in einem Satz:

Die heutige Gesellschaft macht insofern depressiv, als dass sie ein stark akzeptiertes Identifikationssystem, die therapeutische Erzählung, für eine zur ›conditio humana‹ gehörende Befindlichkeit anbietet: eben die auf die Geschichte des ›Positiven Denkens‹ und die Entwicklung stimmungsaufhellender neurochemischer Wirkstoffe zurückzuführende therapeutische Erzählung der Depression.

Ingenkamp Depression und Gesellschaft jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Ingenkamp, Konstantin
Konstantin Ingenkamp, geb. 1965 in Bonn, studierte nach mehrjähriger Tätigkeit als Rettungssanitäter Soziologie, Psychologie und Publizistik und promovierte in Soziologie an der Freien Universität Berlin. Seit 2000 Leiter der Selbsthilfekontaktstelle Friedrichshain-Kreuzberg. Fortbildungen als Gerontosozialtherapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie. Der Autor engagiert sich seit mehreren Jahren in der Psychotherapieforschung.

Konstantin Ingenkamp, geb. 1965 in Bonn, studierte nach mehrjähriger Tätigkeit als Rettungssanitäter Soziologie, Psychologie und Publizistik und promovierte in Soziologie an der Freien Universität Berlin. Seit 2000 Leiter der Selbsthilfekontaktstelle Friedrichshain-Kreuzberg. Fortbildungen als Gerontosozialtherapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie. Der Autor engagiert sich seit mehreren Jahren in der Psychotherapieforschung.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.