E-Book, Deutsch, 290 Seiten
Reihe: Stadt, Raum und Gesellschaft
Hilti Lebenswelten multilokal Wohnender
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-658-01046-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Eine Betrachtung des Spannungsfeldes von Bewegung und Verankerung
E-Book, Deutsch, 290 Seiten
Reihe: Stadt, Raum und Gesellschaft
ISBN: 978-3-658-01046-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Immer mehr Menschen wohnen an und zwischen mehreren Orten. Die Praxis des multilokalen Wohnens nimmt im Kontext des beschleunigten sozialen Wandels in der Spätmoderne vielfältige Gestalt an. Nicola Hilti präsentiert eine Studie, deren qualitatives Forschungsdesign die phänomenologische Breite des multilokalen Wohnens sowie die alltägliche Lebenswelt multilokal Wohnender in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt. Die Ergebnisse münden in einer lebensweltlichen Typologie multilokal Wohnender, und eröffnen das weiter zu etablierende Forschungsfeld (Residential) Multilocality Studies. (Residential) Multilocality Studies.
Dr. Nicola Hilti ist Soziologin und arbeitet an der interdisizplinären Forschungsstelle ETH Wohnforum - ETH CASE (Centre for Research on Architecture, Society & the Built Environment) am Departement Architektur der ETH Zürich.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Danksagung;6
2;Inhalt;8
3;1 Einleitung;11
4;2 Unterbau der Studie;17
4.1;2.1 Ausgangspunkte;17
4.1.1;2.1.1 Gesellschaftliche Relevanz;17
4.1.2;2.1.2 Vielfalt multilokalen Wohnens;18
4.2;2.2 Begriffe und Konzepte;28
4.2.1;2.2.1 Herausforderungen an eine Begriffsbestimmung;28
4.2.2;2.2.2 Mobilität;29
4.2.3;2.2.3 (Multilokales) Wohnen;30
4.2.4;2.2.4 Multilokalität und multilokales Wohnen;31
4.2.5;2.2.5 Verwandte Konzepte;33
4.3;2.3 Stand der Forschung;37
4.3.1;2.3.1 (Geografische) Mobilität;37
4.3.2;2.3.2 Wohnen und Haushalt;42
4.3.3;2.3.3 Familie und Partnerschaft;43
4.3.4;2.3.4 (Touristische) Zweitwohnsitze;45
4.3.5;2.3.5 (Trans-)Migration;46
4.3.6;2.3.6 Amenity Migration;48
4.3.7;2.3.7 Ortsbindung;50
4.3.8;2.3.8 Mobilität und Sesshaftigkeit;51
4.4;2.4 Typologien multilokalen Wohnens;52
4.4.1;2.4.1 Haushaltsbezogene Typologien;52
4.4.2;2.4.2 Raumbezogene Typologie;55
4.4.3;2.4.3 Anlassbezogene Typologie;58
4.5;2.5 Statistische Annäherungen;60
4.5.1;2.5.1 Statistik – kein Abbild von Lebensrealitäten;60
4.5.2;2.5.2 Einige statistische Indizien;65
5;3 Konzeption der Studie;74
5.1;3.1 Theoretischer und methodologischer Hintergrund;74
5.1.1;3.1.1 Sozialer Wandel;74
5.1.2;3.1.2 Zwischen Bewegung und Verankerung;82
5.1.3;3.1.3 Zwischen Struktur und Handlung;85
5.1.4;3.1.4 Phänomenologische Soziologie;87
5.2;3.2 Forschungsziele und Forschungsfragen;89
5.2.1;3.2.1 Forschungsziele;89
5.2.2;3.2.2 Forschungsfragen;90
5.3;3.3 Forschungsdesign;91
5.3.1;3.3.1 Zielgruppe;91
5.3.2;3.3.2 Erhebungsmethoden und Datenmaterial;92
5.3.3;3.3.3 Feldzugang und Auswahl der Befragten;95
5.3.4;3.3.4 Erhebungsort Wohnung;99
5.3.5;3.3.5 Auswertung des Datenmaterials;100
6;4 Lebenswelten multilokal Wohnender;105
6.1;4.1 Einführung in die lebensweltliche Typologie multilokalen Wohnens;105
6.1.1;4.1.1 Lebenswelt und Wohnsituation;105
6.1.2;4.1.2 Analytische Dimensionen;108
6.1.3;4.1.3 Vier Typen von Lebenswelten multilokal Wohnender;112
6.2;4.2 Parallelwelt – der grosse Kompromiss;114
6.2.1;4.2.1 Zusammenfassung;114
6.2.2;4.2.2 „Zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ – Entstehungszusammenhang und Selbstver-ständnis;116
6.2.3;4.2.3 „Hier tiefgründig, dort oberflächlich“ – soziale Lebensführung;129
6.2.4;4.2.4 „Nur ein richtiges Daheim“ – (raumbezogene) Beheimatung und Dingwelt;139
6.3;4.3 Gegenwelt – zwei Welten wohnen, schön!, in meiner Brust;147
6.3.1;4.3.1 Zusammenfassung;147
6.3.2;4.3.2 „Der Typ, der gerne beides hat“ – Entstehungszusammenhang und Selbstverständnis;148
6.3.3;4.3.3 „Das Umfeld ist jetzt hier“ – soziale Lebensführung;162
6.3.4;4.3.4 „Anderes Leben an anderem Ort“ – (raumbezogene) Beheimatung und Dingwelt;169
6.4;4.4 Doppelwelt – gleich und gleich gesellt sich (un-)gern;182
6.4.1;4.4.1 Zusammenfassung;182
6.4.2;4.4.2 „Mobiles Weltbürgertum mit doppeltem Anker“ – Entstehungszusammenhang und Selbstverständnis;184
6.4.3;4.4.3 „Ich kenne alles und alles kennt mich“ – soziale Lebensführung;193
6.4.4;4.4.4 „Herz für zwei Orte oder für keinen Ort“ –(raumbezogene) Beheimatung und Dingwelt;198
6.5;4.5 Zwischenwelt – dritter Raum zwischen hier und dort;211
6.5.1;4.5.1 Zusammenfassung;211
6.5.2;4.5.2 „Routinen, Rituale und Brüche“ – Entstehungszusammenhang und Selbstverständnis;213
6.5.3;4.5.3 „Beständigkeit im Unbeständigen“ – soziale Lebensführung;224
6.5.4;4.5.4 „Daheim im bewegten Raum?“ – (raumbezogene) Beheimatung und Dingwelt;229
6.6;4.6 Synthese – die Lebenswelten im Vergleich;236
6.6.1;4.6.1 Multilokales Wohnen als vielschichtiger Verweisungszusammenhang;236
6.6.2;4.6.2 Entstehungszusammenhang und Selbstverständnis zwischen Widerspruch und Einklang;237
6.6.3;4.6.3 Soziale Lebensführung zwischen Konvergenz und Divergenz;240
6.6.4;4.6.4 (Raumbezogene) Beheimatung und Dingwelt – monolokal, multilokal, mobil;242
7;5 Fazit und Ausblick;247
7.1;5.1 Ein ambivalentes Phänomen jenseits von Dichotomien;247
7.1.1;5.1.1 Spannungsfelder multilokalen Wohnens;247
7.1.2;5.1.2 Komplexe und dynamische Motivlagen und Begründungszusammenhänge;248
7.1.3;5.1.3 Typologie der Lebenswelten multilokal Wohnender;250
7.2;5.2 (Residential) Multilocality Studies und ihre Zukunft;255
7.2.1;5.2.1 (Residential) Multilocality Studies als eigenständiges Forschungsfeld;255
7.2.2;5.2.2 Zukünftige Forschungsthemen;256
7.2.3;5.2.3 Die Zukunft multilokalen Wohnens;264
8;6 Quellen;267




