Diaz-Bone | Die "Economie des conventions" | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 396 Seiten, eBook

Diaz-Bone Die "Economie des conventions"

Grundlagen und Entwicklungen der neuen französischen Wirtschaftssoziologie
2015
ISBN: 978-3-531-93409-9
Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Grundlagen und Entwicklungen der neuen französischen Wirtschaftssoziologie

E-Book, Deutsch, 396 Seiten, eBook

ISBN: 978-3-531-93409-9
Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
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Die Économie des conventions (EC) ist das erste erfolgreich etablierte wirtschaftssoziologische Paradigma, das in Frankreich aus einer Kooperation zwischen Wirtschaftswissenschaftlern und Soziologen entstanden ist. Die EC hat konzeptionelle Probleme der Wirtschaftstheorie in innovativer Weise aufgegriffen und wird nun international rezipiert. Sie stellt heute einen prominenten Teil der neuen französischen Sozialwissenschaften dar. Im Zentrum steht eine pragmatische Handlungstheorie, die auf das Konzept der Konvention bezogen wird, um die gelingende Handlungskoordination und kollektive Qualitätskonstruktion zu analysieren. Die EC kann insbesondere als ein institutionalistischer Ansatz aufgefasst werden, der neue Perspektiven auf Organisation und Markt, aber auch auf Kognition und ökonomische Regeln eröffnet. Der Band systematisiert die Entwicklung der EC, stellt die verschiedenen wirtschaftssoziologischen Anwendungsbereiche dar und führt in die wichtigen Grundkonzepte wie interpretative Rationalität, Investition in Formen, Pluralität der Konvention, Qualitätskonventionen und Produktionsmodelle ein.

Dr. Rainer Diaz-Bone ist Professor für Soziologie am Soziologischen Seminar der Universität Luzern.

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1;Inhaltsüberblick;6
2;Inhaltsverzeichnis;7
3;Verzeichnis der Abbildungen;11
4;Verzeichnis der Tabellen;12
5;Vorwort und Dank;13
6;1 Einführung;15
6.1;1.1 Einleitung;15
6.2;1.2 Konventionen;17
6.3;1.3 Die neue französische Wirtschaftssoziologie;17
6.4;1.4 Zielsetzung und Anlage des Buches;18
7;2 Formierung und institutionelle Struktur;21
7.1;2.1 Einleitung;21
7.1.1;2.1.1 Anteil außeruniversitärer Forschung in Frankreich;22
7.1.2;2.1.2 Arbeitsformen;22
7.1.3;2.1.3 „Wissenschaftsraum Paris“;24
7.2;2.2 Gründungsmomente und Gründungsinstitutionen;26
7.2.1;2.2.1 Pragmatische Soziologie;27
7.2.2;2.2.2 Actor-network-theory (ANT);28
7.2.3;2.2.3 INSEE als Keimzelle;29
7.2.4;2.2.4 Einbettung in informelle Netzwerke;32
7.2.5;2.2.5 CREA und CEPREMAP;33
7.2.6;2.2.6 Groupe de sociologie politique et moral (GSPM);35
7.2.7;2.2.7 CEE;36
7.2.8;2.2.8 IDHES und das Séminaire conventions;37
7.2.9;2.2.9 „Le travail“ und Revue économique 1989;38
7.2.10;2.2.10 Die grundlegenden Monographien der EC;39
7.2.11;2.2.11 Die Ausweitung des Anwendungsspektrums;42
7.3;2.3 Publikationen der EC (1986–2015);44
7.4;2.4 Die EC als Wissenschaftsbewegung;47
8;3 Klassifikationen und Klassifizierungspraxis;51
8.1;3.1 Einleitung;51
8.2;3.2 Der Einfluss Bourdieus am INSEE;52
8.3;3.3 Anschluss an die französischen Klassifikationsanalysen;56
8.4;3.4 Kritik der Konstruktion von Klassifikationen;63
8.5;3.5 Die gesellschaftliche Arbeit an den Repräsentationen;70
8.6;3.6 Die Praxis der Kodierung und der Klassifikation;76
8.7;3.7 Die Praxis des Antwortens;82
8.8;3.8 Forminvestition;85
9;4 Arbeit und Arbeitsmärkte;88
9.1;4.1 Einleitung;88
9.2;4.2 „Le travail“;91
9.3;4.3 Konventionen der Produktivität und der Arbeitslosigkeit;97
9.4;4.4 Konventionen der Rekrutierung;101
9.5;4.5 Die Intermediäre („les intermédiaires“);105
9.6;4.6 Die Arbeitsmärkte der Fotografen;110
9.7;4.7 Rekrutierungswege und Rekrutierungsformen im Vergleich;113
9.8;4.8 Sind Arbeitsmärkte international vergleichbare Märkte?;118
9.9;4.9 Valorisierung, Diskursuniversen und Suchstrategien in Marktsegmenten;121
9.10;4.10 Sind Arbeitsmärkte „Märkte“?;128
10;5 Qualitätskonventionen;130
10.1;5.1 Einleitung;130
10.2;5.2 Die acht wichtigsten Qualitätskonventionen;134
10.2.1;5.2.1 Die Marktkonvention („Welt des Marktes“);135
10.2.2;5.2.2 Die industrielle Konvention („industrielle Welt“);136
10.2.3;5.2.3 Die handwerkliche Konvention („Welt des Hauses“);138
10.2.4;5.2.4 Die Konvention der Bekanntheit („Welt der Meinung“);139
10.2.5;5.2.5 Die Konvention der Inspiration („Welt der Inspiration“);140
10.2.6;5.2.6 Die staatsbürgerliche Konvention („staatsbürgerliche Welt“);141
10.2.7;5.2.7 Die ökologische Konvention („grüne Welt“);142
10.2.8;5.2.8 Die Netzwerkkonvention („projektbasierte Welt“);144
10.2.9;5.2.9 Tabellarische Systematisierung der Qualitätskonventionen;146
10.3;5.3 Die Vernetzung des Konzepts der Qualitätskonventionen;149
10.4;5.4 „Le Camembert“ – normannisch oder normiert?;154
10.5;5.5 Kritik der Transaktionskostenökonomie;160
10.6;5.6 Unternehmen und Qualitätskonventionen;166
10.6.1;Exkurs: das Unternehmensmodell von Pierre-Yves Gomez;172
10.7;5.7 Märkte und Qualitätskonventionen;176
10.7.1;Exkurs: das Marktmodell von Harrison White;179
10.8;5.8 Global value chains;181
11;6 Produktionswelten;188
11.1;6.1 Einleitung;188
11.2;6.2 Der multiple Charakter von Konventionen;190
11.3;6.3 Vier mögliche Produktionswelten;192
11.3.1;6.3.1 Die industrielle Welt (standardisiert/generisch);195
11.3.2;6.3.2 Die Marktwelt (standardisiert/gewidmet);195
11.3.3;6.3.3 Die interpersonelle Welt (spezialisiert/gewidmet);196
11.3.4;6.3.4 Die Welt der intellektuellen Ressourcen (spezialisiert/generisch);197
11.4;6.4 Konventionen der Partizipation und der Identität;197
11.5;6.5 Konventionen der Arbeit in den vier Produktionswelten;198
11.5.1;6.5.1 Konventionen der Arbeit in der industriellen Welt;199
11.5.2;6.5.2 Konventionen der Arbeit in der Marktwelt;199
11.5.3;6.5.3 Konventionen der Arbeit in der interpersonellen Welt;200
11.5.4;6.5.4 Konventionen der Arbeit in der Welt der intellektuellen Ressourcen;200
11.5.5;6.5.5 Tabellarische Systematisierung der Konventionen der Arbeit;200
11.6;6.6 Innovation;201
11.7;6.7 Finanzierungskonventionen;203
11.8;6.8 Eine konventionentheoretische Fundierung des Staatshandelns;206
11.9;6.9 Die Kritik an Oliver Williamsons Neoinstitutionalismus;210
12;7 Geld und Finanzmärkte;212
12.1;7.1 Einleitung;212
12.2;7.2 Die Théorie de la régulation (TR);213
12.3;7.3 Die Absetzung von der TR;215
12.4;7.4 Die konventionelle Fundierung des Marktes;216
12.5;7.5 Unsicherheit, Liquidität und Vertrauen;219
12.6;7.6 Konventionen und Liquidität in der Finanzwelt;222
12.7;7.7 Konventionen als Paradigmen in Finanzmärkten;227
12.8;7.8 Die Krisenhaftigkeit der Finanzmärkte;228
12.9;7.9 Die Konvention der Unverantwortlichkeit;232
12.10;7.10 Die Refundierung der Ökonomie;234
13;8 Recht und Arbeit;238
13.1;8.1 Einleitung;238
13.2;8.2 Pragmatische Wirtschaftssoziologie des Rechts;243
13.3;8.3 Institutionalistische Aspekte des Arbeitsvertrags;248
13.3.1;8.3.1 Kritik der Firma als Vertragssystem;249
13.3.2;8.3.2 Prozeduralisierung und kollektives Lernen;253
13.3.3;8.3.3 Rechtswelten;259
13.3.4;8.3.4 Die Produktion der „kollektiven Konvention“;263
13.3.5;8.3.5 Die Vertraglichung der Arbeitsbeziehung;267
13.4;8.4 Recht als Profession;275
14;9 Quantifizierung und Staat;286
14.1;9.1 Einleitung;286
14.2;9.2 Äquivalenzkonventionen;288
14.3;9.3 Standards, Normen und Maße;291
14.4;9.4 Adunation;293
14.5;9.5 Formen der Ko-Konstruktion;295
14.6;9.6 Forminvestitionen und Statistik;299
14.7;9.7 Arbeitsteilung und statistische Formen;300
14.8;9.8 Harmonisierung;302
14.9;9.9 Kritik der Qualitätskriterien;306
14.10;9.10 Kritik der Indikatoren;308
15;10 Der methodologische Standpunkt der EC;316
15.1;10.1 Einleitung;316
15.2;10.2 EC als ein pragmatischer Institutionalismus;319
15.3;10.3 Situationen als Einheiten der Analyse;322
15.4;10.4 Weder methodologischer Individualismus noch methodologischer Holismus;325
15.5;10.5 Jenseits von Pragmatismus und Strukturalismus;327
15.6;10.6 Parallelen zum Weberschen Ansatz;331
15.7;10.7 Die Komplexitäten des methodologischen Standpunkts der EC;333
15.8;10.8 Die wirtschaftshistorische Methodologie der EC;337
16;11 Perspektiven;341
16.1;11.1 Einleitung;341
16.2;11.2 Differenz zwischen Konventionen und Institutionen;342
16.3;11.3 Dynamik von Konventionen;344
16.4;11.4 Regimes des Engagements;345
16.5;11.5 Einbeziehung von Diskursen;349
16.6;11.6 Internationalisierung;351
17;Literatur;355

Formierung der EC.- Klassifikationen und Klassifizierungspraxis.- Arbeitsmärkte.- Qualitätskonventionen.- Produktionswelten.- Geld und Finanzmärkte.- Recht und Arbeit.- Quantifizierung und Staat.- Methodologie der EC.- Perspektiven.


Dr. Rainer Diaz-Bone ist Professor für Soziologie am Soziologischen Seminar der Universität Luzern.



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