Buch, Deutsch, Band 264, 509 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 154 mm x 231 mm, Gewicht: 762 g
Reihe: Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe
Historische und exegetische Untersuchungen zu Apg 6,1; 9,29; 11,20
Buch, Deutsch, Band 264, 509 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 154 mm x 231 mm, Gewicht: 762 g
Reihe: Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe
ISBN: 978-3-16-149896-1
Verlag: Mohr Siebeck
Unter den jüdischen "Hellenisten" Jerusalems (9,29) spielten Rückwanderer aus der Diaspora eine besondere Rolle, die wegen ihrer Affinität zu Tempel und Tora hierher gekommen waren. Einige wurden durch die Missionspredigt der Urgemeinde zu Jesusanhängern. Am Konflikt um Stephanus lässt sich das theologische Profil dieser judenchristlichen "Hellenisten" (6,1-15) nachzeichnen. Ihre implizite Tempelkritik (6,11.13f) bestand darin, dass sie den Heilstod Jesu in den Mittelpunkt rückten. Röm 3,25f stellt Jesu Tod mit der kultischen Metapher hilasterion als endzeitlichen Versöhnungstag dar, und die von den judenchristlichen "Hellenisten" überlieferte Form des Tempelwortes Jesu (Mk 14,58) deutet mit dem Gegensatzpaar des handgemachten und nicht handgemachten Tempels an, dass der Jerusalemer Tempel(kult) durch Jesu Kreuzestod endzeitlich überboten wurde.
Zielgruppe
Interessenten:
Theologen (Neues Testament, Alte Geschichte, Alte Kirchengeschichte); Judaisten; entsprechende Bibliotheken und Institute.




