E-Book, Deutsch, 204 Seiten
Zimmermann Corona 2021
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7526-5386-1
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Beginn einer neuen Welt
E-Book, Deutsch, 204 Seiten
ISBN: 978-3-7526-5386-1
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Der Roman passt genau in den Zeitgeist, da er versucht existentielle Fragen in einer Welt des Umbruchs zu stellen. Ab dem Jahr 2021 wird die Menschheit mit einer ihrer größten Herausforderungen konfrontiert. Die Corona-Pandemie ist daher, nach meiner Einschätzung 'nur' ein Weckruf, um über noch größere globale gesellschaftliche Entwicklungen (Klima, Migration,...) nicht nur zu philosophieren oder Verschwörungstheorien ins Netz zu stellen, sondern potentiell realisierbare Lösungsansätze für unsere Zukunft anzubieten. Ich möchte die Leserschaft mit diesem Roman auf eine spannende Entdeckungsreise einladen. Die Menschheit braucht meines Erachtens ein Manifest für einen Neustart, braucht neue Impulse, Ideen und Utopien, um in Zukunft durch ein friedliches Miteinander ein möglichst gesundes Überleben der Spezies Mensch zu ermöglichen.
Peter Zimmermann, Jahrgang 1954, lebt in Wien, Therapeut, Berater, Autor. Die Lebensstationen von Peter Zimmermann: Seine ersten Interessen galten der Atomenergietechnik, der Informatik; gefolgt von der bildenden Kunst hin zur Kunst- und Gestaltungstherapie, Supervision und Coaching; über Erkenntnisse der Quantenphysik und Quantenharmonie-Ausbildung folgt eine Annäherung an spirituelle Prozesse durch geistige und energetische Heilunterstützung nach Horst Krohne; die Zukunftsforschung ist ein weiteres Interessensgebiet. Als Autor und Selfpublisher hat er Romane und Sachbücher veröffentlicht (Romane: Apokalypse, 2015, bod; Alisya-Unsterblich, 2018, bod); www.alisya-roman.com
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
EU-Gesprächsrunde 01
Manifest: Die 10 Angebote für ein Überleben der Menschheit! Wir Menschen lehnen Folter, Gewalt und Tötung von Mitmenschen und anderen Lebewesen ab. Wir Menschen lehnen Missachtung, Bedrohung und Einschüchterung von Mitmenschen ab. Wir Menschen lehnen ab, dass Mitmenschen auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung diskriminiert oder verfolgt werden. Wir Menschen lehnen ab, dass Mitmenschen durch Abhängigkeit Ausnützung ihrer Arbeitskraft erfahren. Wir Menschen fordern das Recht auf Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität. Wir Menschen fordern das Recht auf Gleichberechtigung, Umverteilung der Güter dieser Erde und ein menschenwürdiges Leben für alle. Wir Menschen fordern das Recht auf kostenfreie Nahrung, auf kostenfreies Wohnen und auf ein selbstbestimmtes Leben an jedem Ort dieser Erde. Wir Menschen verpflichten uns, einander durch Mitgefühl, Zuwendung und Kooperation zu unterstützen, um jeden Ort dieser Erde, frei von Grenzen und Nationalstaaten, lebenswert zu gestalten. Wir Menschen verpflichten uns, auf Augenhöhe entsprechend unseren Anlagen einen Beitrag zur Erhaltung einer friedvollen Gemeinschaft zu leisten. Wir Menschen verpflichten uns, dass jegliches Handeln und Denken dem Wohle der Gemeinschaft dient, in dem Streben, Schaden an Mitmenschen und der Umwelt abzuwenden. Dzelardini: Mit dem eingeblendeten Manifest auf unserer Video-Wall möchte ich gerne in die Diskussion einsteigen. „Covid-19 kann die Menschheit retten!“, haben Sie, Frau Professorin Laszlo in einem TV-Interview etwas provokant behauptet. Dieses, doch sehr ambitionierte Manifest sehen Sie, als Basis für ein neues Miteinander, sonst droht die Selbstauslöschung der Menschheit. Darüber wollte ich mehr wissen und habe deshalb Sie, Frau Laszlo, in meiner Funktion als Gesundheitsbeauftragte der EU-Health-Organisation zu dieser Gesprächsrunde bei COME-TOGETHER-TV in Brüssel eingeladen. Der nächste Gast, den ich hier in der Zentrale der EUHealth-Organisation über Video-Konferenz begrüßen darf ist Frau Dr. Maria Morino, sie ist Virologin, Medizinerin aus Mailand und eine ausgewiesene Expertin der Toxikologie. Frau Morino wird uns aufklären, was es denn mit Covid-19 tatsächlich auf sich hat. Schön, dass sie dabei sind, Frau Dr. Morino. Ein weiterer Gast über Video-Konferenz ist Dr. Alfons Lammer, Psychologe und Bewusstseinsforscher aus Wien. Freue mich sie hier begrüßen zu dürfen, Herr Dr. Lammer. Ach, ja, mein Name ist Vadrina Dzelardini, ich bin Sozialwissenschaftlerin und Psychotherapeutin, lebe in Brüssel und Rom. Frau Laszlo, sie sind weltweit eine der bedeutendsten ÖkonomInnen und ZukunftsforscherInnen, sie unterrichten an mehreren amerikanischen Universitäten zum Thema: „Die Entwicklung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Welt“. Viele Projekte zur Eindämmung der Kindersterblichkeit und Gewaltprävention bei Jugendlichen haben Frau Laszlo über die Grenzen der USA bekannt gemacht. Frau Laszlo verweilt oft in Europa, da sie auch in Brüssel den Regierungsspitzen vieler europäischer Staaten in Zukunftsfragen beratend zur Seite steht. Bislang hat Frau Laszlo mit ihren Zukunftsprognosen über die gesellschaftspolitische und ökologische Entwicklung unseres Planeten immer noch ins Schwarze getroffen, wenn ich das so salopp formulieren darf. Dieses Gespräch führen wir in deutscher Sprache, da Frau Laszlo als gebürtige Ungarin lange Zeit auch in Österreich verweilte. Frau Professorin Laszlo, es freut mich besonders, dass sie in Zeiten wie diesen, mitten in der Covid-19-Pandemie für dieses Gespräch zur Verfügung stehen. Nochmals herzlichen Dank dafür! Laszlo: Bitte, gerne, wie sind Sie auf mich gekommen Frau Dzelardini? Dzelardini: Wann ich auf Sie aufmerksam wurde? Nun, ja, es war bei einer Wissenschaftssendung, im TV, wenn ich mich recht erinnere; Sie waren Gast zum Thema: Zukunft trotz und nach Covid-19! Als Therapeutin werde ich zurzeit sehr oft mit Zukunftsfragen konfrontiert, die Menschen haben Sorgen, Depressionen, Angst, ja, manche sogar Panikattacken. Deshalb hatte ich die Idee, mit jemandem Kompetenten für Zukunftsfragen über die soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung dieses Planeten zu sprechen. Viele junge Menschen, nicht nur in Europa, machen sich große Sorgen über ihre Zukunft, dass konnten wir auch schon vor Covid-19 beobachten. Darf ich Ihnen als Einleitung gleich eine erste Frage zu dem von Ihnen verfassten Manifest stellen? Wie glauben Sie, Frau Laszlo, wie wollen Sie so ein utopisch anmutendes Manifest realisieren? Ich kann mir gut vorstellen, dass da einige Machthaber Widerstand leisten werden – und nicht nur diese! Anders gefragt: Ist die Menschheit für so ein Manifest schon bereit? Laszlo: Nein, sie ist noch nicht bereit! Wissen Sie, Frau Dzelardini, wir, die Menschheit, stehen heute am Abgrund mit einem klaren – bei vielen Menschen noch unklaren - Blick in die Tiefe. Wenn wir heute keine Utopien und Visionen entwickeln, sind wir morgen einen Schritt weiter. Wollen wir das? Dzelardini: Eine sehr elegante Dame, so mein erster Eindruck. Ihr dichtes silbergraues Haar fällt bis zu ihren Schultern und passt gut zu dem kaminroten Kostüm. Auffallend ist, dass kaum Gesichtsfalten zu sehen sind, selbst wenn sie lächelt, was sie übrigens besonders sympathisch erscheinen lässt. Wie auch immer, sie gefällt mir, ich mag sie! Laszlo: Lassen Sie mich deshalb ein wenig ausholen: Ich hoffe, dass Frau Morino und Herr Lammer und das interessierte Publikum vor den Fernsehern ein wenig belastbar sind! Warum betone ich das? Es kommt eine sehr, sehr schwere Zeit auf uns alle zu. Wir, die Menschheit, sind am Beginn einer Heilkrise, wenn sie so wollen. Der Ausblick für danach gibt aber Hoffnung, dass die Menschheit doch noch überlebt, zumindest ein großer Teil. Unsere Welt, so wie sie die Menschheit gestaltet und verunstaltet hat, muss ich schon sagen, existiert ja noch weit hinter ihren Möglichkeiten. Obwohl dieser Planet die Menschheit und alle Lebewesen gut ernähren könnte, lebt der Großteil der Weltbevölkerung in den letzten Jahrzehnten immer noch in Armut. Viele Menschen sind eben immer noch sehr Egozentriert, haben noch zu wenig soziale Kompetenz und haben ein eher beschränktes Wissen über die globalen Zusammenhänge. Es geht aber um das Überleben der gesamten Menschheit. Wie konnte es so weit kommen? Wie darf ich Ihnen das erklären? Die Qualität einer Weltgemeinschaft, die wir noch nicht sind, sollte man immer noch daran bewerten, wie sie mit den Armen, den weniger privilegierten Menschen umgeht. So gesehen haben wir in den reichen Ländern seit der Aufklärung nichts dazugelernt. Traurig, sehr traurig! Dzelardini: Wieso, denken Sie, haben die meisten Politiker die ersten Anzeichen der drohenden Katastrophe, ich meine Migration, Hungersnöte, Klimaveränderung, Finanzkrisen übersehen oder übersehen müssen? Oder wollten die Mächtigen, die Verantwortlichen, den katastrophalen Zustand dieses Planeten nicht wahrhaben? Und ich will jetzt noch gar nicht von der Covid-19-Pandemie sprechen, dazu kommen wir noch. Laszlo: Wie blind macht Gier? Die Finanzkrisen, als Gipfel dieser unermesslichen Gier, die vielen Kriege, die Umweltkatastrophen, sie alle wurden ignoriert; und jene, die das Problem erkannten, hatten anscheinend nicht die Macht, um die Notbremse zu ziehen. Eines gleich vorweg: Die Frauen und die Jugend werden diesen Planeten vor der Apokalypse bewahren! Herr Lammer, Sie verzeihen, aber die Männer haben schon genug Unheil angerichtet, sie können es einfach nicht, das ist unsere Erfahrung. Gier und Machtansprüche vieler Männer haben den Planeten Erde an die Wand gefahren! Lammer: Sehe ich auch so, Frau Laszlo! Laszlo: Ihnen glaube ich das sogar! Ja, wo war ich…ja, deshalb wird es auch höchste Zeit, dass die Gleichstellung der Frauen im Arbeitsbereich und der Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Kinder endlich Realität wird, aber das ergibt sich von selbst, wenn die richtigen Frauen das Sagen haben. Ja, Frauen und die Jugend an die Macht, so wird es kommen, so muss es kommen! Das muss man sich einmal vorstellen: Was wurde – und wird ja bis dato - immer noch jahrzehntelang ignoriert! Allein bis zum Jahr 2028, berichten die ForscherInnen der WHO, werden etwa 15 Millionen Menschen weltweit auf Grund von Schadstoffen in der Luft, Gift im Wasser oder im Boden ihr Leben lassen. Wir hätten Covid-19 nicht gebraucht! Dzelardini: Apropos Wasser: Wasser wird so ab 2030 zum neuen Öl, das klare fließende Gold wird sehr begehrt und hart umkämpft sein, haben Sie Frau Laszlo behauptet. Die Trockenperioden breiteten sich ja jetzt schon immer weiter aus. Laszlo: So ist es! Wasser wird ein großes Thema. Aber lassen Sie mich vorher noch über anderes...




