Ziemer | Schwierige Nachbarschaften | Buch | 978-3-87969-295-8 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 14, 232 Seiten, PB, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Reihe: Tagungen zur Ostmitteleuropa-Forschung

Ziemer

Schwierige Nachbarschaften

Die Ostpolitik der Staaten Ostmitteleuropas

Buch, Deutsch, Band 14, 232 Seiten, PB, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Reihe: Tagungen zur Ostmitteleuropa-Forschung

ISBN: 978-3-87969-295-8
Verlag: Verlag Herder-Institut


Parallel zur Angleichung des politischen und wirtschaftlichen Systems hat seit dem großen Umbruch 1989/90 in den Staaten Ostmitteleuropas eine unübersehbare außenpolitische Ausrichtung auf den Westen eingesetzt. Der vorliegende Band beschreibt die damit einhergehende Umstellung der früher engen Beziehungen im europäischen Teil des seinerzeit sogenannten "Ostblocks" und ihre Determinanten.

Das Sicherheitsbedürfnis und die wirtschaftlichen Interessen der Länder Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn ließen NATO- und EU-Beitritt derart prioritär erscheinen, daß in den ersten Jahren nachgerade von einer Vernachlässigung der "Ostpolitik" gesprochen werden kann, soweit es nicht um die Neutralisierung russischer Versuche der Einflußnahme in den genannten prioritären Fragen oder um die Artikulation des neu erwachten Nationalismus ging.

Die Beiträge lassen aber auch erkennen, daß mindestens seit Mitte der 90er Jahre ein gewisses Umdenken insofern stattgefunden hat, als man sich darauf besann, daß man mit den östlichen Nachbarn nicht nur auskommen müsse, sondern die Beziehungen auch im wohlverstandenen langfristigen eigenen Interesse zu pflegen seien.

Schon weil diese Länder in wenigen Jahren, wenn nicht die Politik der NATO, so doch mit Sicherheit die der EU mitbestimmen werden, sollte uns ihre Perspektive auf die östlichen Nachbarn und insbesondere Rußland interessieren.
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