Yelin / Arbel | Emmie Arbel | Buch | 978-3-95640-396-5 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 199 mm x 257 mm, Gewicht: 885 g

Yelin / Arbel

Emmie Arbel

Die Farbe der Erinnerung
Erste Auflage
ISBN: 978-3-95640-396-5
Verlag: Reprodukt

Die Farbe der Erinnerung

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 199 mm x 257 mm, Gewicht: 885 g

ISBN: 978-3-95640-396-5
Verlag: Reprodukt


Geboren 1937 in Den Haag, wird Emmie Arbel mit ihrer jüdischen Familie 1942 von den Nazis deportiert. Sie überlebt als Kind die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. Als der Krieg vorbei ist, ist sie acht Jahre alt. Ihre Eltern und Großeltern sind im Holocaust ermordet worden.

Mit ihren Brüdern wird Emmie von einer Pflegefamilie adoptiert und lebt in den Niederlanden. Doch die Rettung stellt sich dort gleichzeitig als neuer Leidensweg für das traumatisierte Kind heraus. 1949 wandert die Familie nach Israel aus. Im Kibbuz fühlt Emmie sich isoliert und nirgends zugehörig.

Bis sie als junge Frau ihr Leben in die eigenen Hände nimmt.

Emmie Arbel lebt heute nahe Haifa. Immer wieder reist sie nach Deutschland, um als Zeitzeugin zu sprechen. Ihre Kindheit und Jugend waren geprägt von Gewalt, Missbrauch, Sprachlosigkeit und Einsamkeit. Sie blickt aber auch zurück auf ein Leben voller Rebellion, Selbstermächtigung und Humor. Auf Basis persönlicher Begegnungen und zahlreicher intensiver Gespräche mit Emmie Arbel schafft Barbara Yelin eindringliche Erinnerungsliteratur, die zugleich eine Reflexion über das Erinnern selbst ist.

Die Graphic Novel "Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung" entstand im Rahmen des internationalen Projekts "Visual Storytelling and Graphic Art in Genocide & Human Rights Education" der Universität Victoria, Kanada. 40 Seiten des Buchs sind 2022 bereits in der Anthologie "Aber ich lebe" (C.H. Beck) erschienen.

Herausgegeben von Charlotte Schallié und Alexander Korb.

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Weitere Infos & Material


Arbel, Emmie
Emmie Arbel lebt heute nahe Haifa. Immer wieder reist sie nach Deutschland, um als Zeitzeugin über den Holocaust zu sprechen. Ihre Jugend war geprägt von Tod, Sprachlosigkeit und Einsamkeit. Sie blickt aber auch zuru¨ck auf ein Leben voller Rebellion, Selbstermächtigung und Humor.
Auf Basis persönlicher Begegnungen und zahlreicher intensiver Gespräche mit Emmie Arbel hat Barbara Yelin in "Emmie Arbel: Die Farbe der Erinnerung" eindringliche Erinnerungsliteratur geschaffen, die zugleich eine Reflexion u¨ber das Erinnern selbst ist.

Yelin, Barbara
Barbara Yelin, geboren 1977 in München, studierte Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Als Comiczeichnerin ist sie zunächst in Frankreich durch die Bände “Le visiteur” und “Le retard” bekannt geworden (beide erschienen bei Editions de l’an 2 – Actes Sud). In deutscher Sprache sind verschiedene Beiträge von Barbara Yelin in der Anthologie “Spring” zu finden, die von einem Kollektiv von Zeichnerinnen herausgegeben wird.
Mit “Gift”, der Geschichte eines historischen Kriminalfalls nach einem Szenario von Peer Meter, ist 2010 der erste umfangreiche Comic von Barbara Yelin bei Reprodukt erschienen. 2014 legte Barbara Yelin dann ihren vielfach ausgezeichneten Comicroman “Irmina” vor: Basierend auf einer wahren Geschichte, erzählt sie in atmosphärisch dichten Bildern einen Lebenslauf voller Brüche und fokussiert darin auf Mitläufertum und Wegsehen im Nationalsozialismus.
In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Israel erschien im Herbst 2016 die Comic-Biographie “Vor allem eins: Dir selbst sei treu – die Schauspielerin Channa Maron”. Gemeinsam mit dem Autor Thomas von Steinaecker gestaltete sie den mehrteiligen Webcomic “Der Sommer ihres Lebens” für "Hundertviertzehn", den Literaturblog des S. Fischer-Verlags.
Barbara Yelin zeichnete Comicstrips für die "Frankfurter Rundschau"und den "Tagesspiegel" und reiste als Workshopleiterin und Reportage-Zeichnerin an Orte wie Kairo, Bali, New Delhi, Tel Aviv und Pristina. 2015 erhielt sie den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur und 2016 den renommierten Max-und-Moritz-Preis als beste deutschsprachige Comic-Künstlerin.
Barbara Yelin lebt und arbeitet in München.

Barbara Yelin, geboren1977 in München, zählt zu den bekanntesten deutschen Comic-Künstler:innen. Ihre mehrfach ausgezeichnete Graphic Novel "Irmina" wurde in mehr als zehn Sprachen übersetzt. 2015 erhielt sie den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur, 2016 folge der Max und Moritz-Preis als beste deutschsprachige Comic-Künstlerin. In ihrem Beitrag zur vielbeachteten Antholgie "Aber ich lebe" (C.H. Beck) widmete sich Barbara Yelin erstmals den Erinnerungen von Emmie Arbel.



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