Yates | So sexy, so tabu! | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2668, 144 Seiten

Reihe: Julia

Yates So sexy, so tabu!


1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-7515-2501-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2668, 144 Seiten

Reihe: Julia

ISBN: 978-3-7515-2501-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Gegen jede Vernunft knistert es heiß zwischen Selfmade-Milliardär Dario Rivelli und Society-Girl Lyssia. Aber eine Affäre mit der verwöhnten Tochter seines Mentors? Niemals! Bis Dario einen Auftrag in dessen Ski-Resort in den Alpen erledigt und überraschend ein Schneesturm aufzieht. Plötzlich allein mit Lyssia am Kamin eines Luxus-Chalets, kann er ihren sinnlichen Reizen trotz allem nicht länger widerstehen. Wie im Rausch verführt er sie zu einer Liebesnacht. Mit ungeahnten Folgen, die seinem sorglosen Playboy-Leben jäh ein Ende setzen ...



Schon von klein auf wusste Maisey Yates ganz genau, was sie einmal werden wollte: Autorin.
Sobald sie mit einem Stift umgehen und ihre erste Worte zu Papier bringen konnte, wurde sie von der Leidenschaft fürs Schreiben gepackt und bis heute nicht mehr losgelassen.

Von da an konnte nichts und niemand Maisey mehr vom Schreiben abhalten. Niemand? Als Maisey ihren absoluten Traummann und späteren Ehemann traf, eroberte dieser ihr Herz im Sturm und die schriftstellerischen Ambitionen rückten ein wenig in den Hintergrund.

Doch als Maisey schwanger mit ihrem zweiten Kind war, las sie ihren allerersten Liebesroman - dies veränderte alles. Wusste Maisey schon immer, dass sie Autorin werden wollte, so war sie doch bisher ziemlich ratlos, was und über welche Themen sie schreiben sollte. Aber jetzt verliebte Maisey sich auf Anhieb in das Genre Romance. Sofort wusste sie, das ist es, was sie schreiben will. Zu ihren Lieblingsautorinnen zählen Penny Jordan, Miranda Lee und Lynne Graham.

Ihr Lebensmotto, das sowohl in der Liebe wie auch im Leben eine Portion Humor unverzichtbar ist, spiegelt sich auch in ihren Romanen wider. Maisey Yates liebt es, wenn sich ihre Helden lustige Wortgeplänkel liefern.

Zusammen mit ihrem Mann - der sich im Übrigen nicht davor scheut, Windeln zu wechseln - und den drei gemeinsamen Kindern lebt Maisey Yates in Oregon.

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1. KAPITEL


Lyssia Anderson hatte einen Plan. Rosa Stiefel und extrem aufregende Unterwäsche.

Die Stiefel waren bei dem Wetter nützlich – in den Alpen, wo das Skiresort ihres Vaters lag, war es eiskalt. Die Unterwäsche war nicht ganz so praktisch, aber das war ihr egal. Sie hatte nichts mit dem Wetter zu tun, sondern nur mit ihrem Plan.

Mit Carter Westfield und ihrem immer enger werdenden Kontakt.

Der neue Assistent ihres Vaters war einfach … der Beste. Unendlich fürsorglich, so offen und gefühlsbetont, so … süß.

Einfach unglaublich süß.

Noch nie hatte sie wegen eines Mannes den Kopf verloren. Kein einziges Mal. Aber Carter war wirklich … niedlich.

Dass ihr Vater sie mit der Inspektion seines Skihotels beauftragt hatte, passte perfekt. Endlich hatte er ihr eine verantwortungsvolle Aufgabe in der Firma übertragen. Lyssia befand sich an einem wichtigen Punkt in ihrem Leben. Es war an der Zeit zu entscheiden, was sie mit ihrem eigenen Geschäft anfangen wollte – ob sie es aufgeben oder behalten würde.

Darum hatte sie ihrem Vater gesagt, dass sie sich freuen würde, wenn er einen Platz für sie bei der Anderson-Luxusmarkengruppe finden könnte. Schließlich hatte sie dort schon ein Praktikum absolviert.

Er hatte ihr zugehört und ihr dann die Aufgabe übertragen, sein Skiresort in der Schweiz zu inspizieren. Die Arbeit selbst war fast so aufregend wie die Aussicht, mit Carter zusammenzuarbeiten, und etwas Aufregung konnte sie gut gebrauchen.

Seit einer Weile passierte nicht mehr viel in ihrem Leben. Das gab ihr das Gefühl, auf der Stelle zu treten, und dieses Gefühl beunruhigte sie, denn sie glaubte nicht, dass sie ewig Zeit hatte.

Ihre Mutter war in ihren Zwanzigern gestorben. Das Leben war nicht unendlich, und es gab keine Garantien.

Auf geht’s!

Sie zog den Parka fester um ihren Körper – natürlich konnte sie nicht ohne warme Jacke in ihrer Unterwäsche herumlaufen – und öffnete die Tür. Sofort traf der Wind schneidend kalt auf ihre Haut. Aber sie bemühte sich, sich nichts anmerken zu lassen. Sie konnte nicht vor allen Leuten vor Kälte schreien. Die Leute hielten sie sowieso schon für eine inkompetente verwöhnte Erbin, die sich auf dem Reichtum ihres Vaters ausruhte, das war ihr klar.

Sie tauchte ständig im Internet auf Listen von Kindern reicher Eltern auf, die alles, was sie je erreicht hatten, von ihrem Vater oder wem auch immer bekommen hatten.

Was für ein Witz. Sie würde das Luxushotelimperium ihres Vaters nicht einmal erben. Aus diesem Grund hatte sie vor drei Jahren ihr eigenes Geschäft gegründet. Was sie auf anderen und noch gemeineren Onlinelisten auftauchen ließ. Als eine der am wenigsten erfolgreichen Erben, die nur Daddys Geld verschwendeten.

Lyssia Anderson von der Anderson Luxury Brand Group betreibt ein kleines Geschäft für Inneneinrichtungen und stellt Möbel und andere Sachen her, die keiner braucht.

Aber wie könnte ein kleines reiches Mädchen, das mit einem Pony und einem Pool im Haus aufgewachsen ist, auch wissen, was die ganz normalen Leute in ihren Häusern haben wollen? Eins ihrer rosa Sofas mit „maßgeschneidertem Premium-Stoff“ kostet mehr als zehntausend Dollar.

Kein Wunder, dass sie die Welt nicht im Sturm erobert hat.

Nicht dass Lyssia sich solche Artikel zu Herzen nehmen würde. Nein, ganz bestimmt nicht. Sie war dreiundzwanzig, und es war nicht so, als wäre sie erfolglos. Ihr Geschäft brachte durchaus Geld ein. Aber die Leute wollten sich nun mal den Mund über sie zerreißen. Würde ihr Geschäft mehr einbringen, würden sie sagen, dass sie den Erfolg nicht verdient hatte, weil sie es nicht mit ihrem eigenen Geld aufgebaut hatte. Aber bis dahin machten sie sich darüber lustig, dass sie es nicht einmal schaffte, Erfolg zu haben, obwohl sie es doch so leicht hatte.

Bla-bla-bla. So viele Menschen konnten einfach nur kaputtmachen, was andere geschaffen hatten, ohne selbst irgendetwas aufzubauen. Sie hatte wenigstens etwas aufgebaut.

Und sie hatte die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten.

Das Problem war nur, vielleicht stimmte es ja, was die Leute über sie sagten. Ihr Geschäft war in den letzten Jahren wirklich nicht sehr gewachsen. Wenn der Name ihres Vaters hinter ihr stand, warum war sie dann so mittelmäßig?

Auch ihr Vater schien sie für mittelmäßig zu halten. Obwohl sie sein einziges Kind war, hatte er sie nie als Erbin seines Imperiums in Betracht gezogen.

Dafür gab es Dario.

Als sie an ihn dachte, zog sich ihr Magen zusammen.

Dario Rivelli – das genaue Gegenteil eines verwöhnten Erben. Er hatte sich aus dem Nichts hochgekämpft. Mit zwanzig war er von ihrem Vater unter die Fittiche genommen worden. Seitdem sorgte er in der Geschäftswelt für Aufsehen.

Mit seinen bahnbrechenden Bautechniken hatte er im Alleingang im wahrsten Sinne des Wortes die Welt verändert und den nachhaltigen Wohnungsbau im Sturm erobert.

Dann hatte er dem Wohnungsbau den Rücken gekehrt und sich dem Ökotourismus zugewendet – was ihn in das Leben ihres Vaters zurückgebracht hatte. Und ihr Vater hatte ihm … alles gegeben.

„Dario Rivelli ist die Zukunft.“ Das sagte er immer wieder, als wäre Dario ein Gott.

Ihr Vater hatte ihn immer schon wie einen Gott behandelt. Oder vielleicht einfach nur wie den Sohn, den er sich gewünscht und nie bekommen hatte.

Ihre Mutter war gestorben, bevor ihre Eltern weitere Kinder bekommen konnten. Nach dem Tod seiner Frau war Lyssias Vater in seiner Trauer versunken, unfähig, die Elternrolle zu erfüllen, unfähig, mit den Gefühlen seiner Tochter umzugehen.

Als er endlich wieder aus seiner Trauer erwacht war … war Dario aufgetaucht. Groß, mit goldbrauner Haut, ein Goldkind durch und durch.

Seit ihrem zwölften Lebensjahr empfand Lyssia Dario als Konkurrenz. Damals war er schon ein erwachsener Mann gewesen, und sie war … eifersüchtig auf ihn. Ganz zu schweigen davon, dass sein dunkler Blick sie immer schon völlig durcheinandergebracht hatte.

Damals genau wie jetzt.

Lyssia hatte sich alle Mühe gegeben, es ihrem Vater recht zu machen. Aber sie war nicht Dario, also was konnte sie schon tun? Für ihren Vater mochte Dario wie ein Sohn sein, aber für sie war er kein Bruder.

Zugegeben, es machte ihr Spaß, ihn zu ärgern, ihn wütend zu machen und sich nicht von ihm beeindrucken zu lassen. Dario schien sehr stolz auf seine Fähigkeiten zu sein, die Menschen zu manipulieren. Darum verhielt sich Lyssia in seiner Gegenwart immer besonders störrisch.

Sie hatte ihm dabei zugesehen, wie er in einen Raum kam und die Leute in seinen Bann zog – schon viele Male. Er konnte Menschen hervorragend einschätzen und schien immer genau zu wissen, wie er sich verhalten musste. Aber Lyssia würde nicht zulassen, dass er sie durchschaute.

Wenn er sie mit seinen kühlen dunklen Augen ansah, funkelte sie feurig zurück. Wenn er eine seiner trockenen, vernichtenden Bemerkungen machte, antwortete sie mit scharfen Worten und einem gleichgültigen Gesichtsausdruck. Sie wusste, dass Dario nicht sagen konnte, ob sie mit ihm spielte, ob sie inkompetent oder einfach nur dumm war.

Als sie nach ihrem Schulabschluss ein Praktikum bei Anderson absolviert hatte, war sie als Darios Assistentin eingesetzt worden. Es hatte ihr riesigen Spaß gemacht, sich wie die verantwortungsloseste Person zu verhalten, die man sich nur vorstellen konnte – sehr zu seinem Ärger.

Natürlich wusste sie im Nachhinein, dass sie sich damit nicht gerade einen großen Gefallen getan hatte.

Verhalte dich lange genug verantwortungslos, und die Leute glauben, du bist es.

Sie war nicht verantwortungslos.

Lyssia schniefte im Wind – ihre Nase lief vor Kälte – und hielt Ausschau nach dem Wagen, der sie vom Haupthaus des Hotels zu ihrem Chalet auf dem Berg bringen würde. Das Wetter war klar, der Himmel blau, aber über den Bergen ragte eine dunkelgraue Wolkenkette auf, die bedrohlich wirkte.

Endlich hielt ein eleganter schwarzer Land Rover neben ihr, und Lyssia stieg ein. Bei dem Gedanken, dass Carter schon im Chalet auf sie wartete, zog sich vor Aufregung ihr Magen zusammen.

Der Fahrer lud ihr Gepäck auf den Rücksitz, und sie bedankte sich bei ihm, obwohl sie ihre Stimme kaum hören konnte, weil ihr Herz so laut in ihren Ohren dröhnte.

Sie fragte sich, ob Carter damit rechnete. Für sie war es jedenfalls an der Zeit, die Dinge mit ihm auf die nächste Ebene zu bringen. Schließlich hatten sie sich geküsst. Gut, nur zweimal, aber immerhin.

Sie war kein Kind mehr. Und nein, sie besaß nicht viel Erfahrung mit Männern, aber sie wusste immerhin, dass heutzutage niemand mehr nur ein bisschen rummachte und es dann gut sein ließ.

Heutzutage waren die Menschen Sex gegenüber positiv und frei eingestellt. Genau wie sie. Bisher war sie sich einfach nur nie sicher gewesen, dass sie mit irgendjemandem Sex haben wollte, nur darum hatte sie es noch nie getan. Was an sich schon zeigte, wie frei sie war, oder nicht?

Aber mit Carter wollte sie Sex. Bei ihm fühlte sie sich warm und glücklich und gesehen. War es nicht das, worauf es ankam? Jedenfalls ihrer Meinung nach.

Er machte sie glücklich. Bei ihm fühlte sie sich gut. Das war es, was sie wollte. Jemanden, bei dem sie sich gut fühlte. Es gab so viele schwierige Dinge. Aber alles, was Carter betraf, fühlte sich leicht an.

Den...



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