Buch, Deutsch, Band 21, 223 Seiten, Format (B × H): 175 mm x 246 mm, Gewicht: 566 g
Reihe: Studia grammatica
Ein Beitrag zur morphologischen Theoriebildung
Buch, Deutsch, Band 21, 223 Seiten, Format (B × H): 175 mm x 246 mm, Gewicht: 566 g
Reihe: Studia grammatica
ISBN: 978-3-05-003674-8
Verlag: De Gruyter
Während andere Arbeiten zur natürlichen Morphologie die Bedeutung von Erscheinungen wie Ikonismus, Uniformität und Transparenz für den Aufbau morphologischer Systeme untersuchen, expliziert diese Studie Eigenschaften und Entwicklungstendenzen von Flexionssystemen, die sich mit dem Stichwort "systembezogene morphologische Natürlichkeit" umschreiben lassen, d. h. solche flexionsmorphologischen Erscheinungen, die – wiewohl durch universelle Prinzipien determiniert – ihre konkrete Ausprägung auf Grund von einzelsprachlichen Struktureigenschaften erfahren. Diese Eigenschaften und Tendenzen haben deutliche Parallelen auch in anderen grammatischen Bereichen, so daß eine Anwendung des hier entwickelten Konzepts einer systembezogenen Natürlichkeit auch auf andere Komponenten des Sprachsystems sinnvoll scheint.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Natürlichkeit in der Grammatik
Natürliche Phonologie
Mayerthalers Konzept einer natürlichen Morphologie
Natürlichkeitskonflikte zwischen den Komponenten
Morphologische Grundbegriffe
Wort und Morphem
Zur Eingrenzung der Flexion
Typen von Flexionsregeln, Lexikonrepräsentationen und Flexionsformen
Marker, Kategorien und Flexionsklassen
Problemstellung: Flexionsklassen und Natürlichkeit
Zum Status der Flexionsklassen
Morphologische Normalität und morphologische Natürlichkeit
Systembezogene Natürlichkeit
Systemangemessenheit
Systemdefinierende Struktureigenschaften und Systemangemessenheit
Zur Systemangemessenheit von Markertypen
Beispiele für den typologischen Aufbau von Flexionssystemen
Bedingungen des Wechsels von systemdefinierenden Struktureigenschaften
Systemangemessenheit und systemunabhängige Natürlichkeit
Gibt es ein "Prinzip der stufenweisen Vereinheitlichung" von Flexionssystemen?
Flexionsklassenstabilität und Produktivität
Der implikative Aufbau von Flexionsparadigmen
Dominierende Paradigmenstrukturbedingungen, stabile und instabile Flexionsklassen
Grade von Klassenstabilität; überstabile Marker
Klassenstabilität in historischer Perspektive
Produktivität I
Produktivität II
Produktivität und systemunabhängige Natürlichkeit
Fazit und Einordnung




