E-Book, Deutsch, 382 Seiten
Wroblewski / Schmidt Gleichstellungspolitiken revisted
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-658-35846-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Zeitgemäße Gleichstellungspolitik an der Schnittstelle zwischen Politik, Theorie und Praxis
E-Book, Deutsch, 382 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-35846-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;5
2;Inhaltsverzeichnis;7
3;Herausgeber*innen- und Autor*innenverzeichnis;10
3.1;Über die Herausgeber*innen;10
3.2;Autorenverzeichnis;10
4;1 Anforderungen an eine zeitgemäße Gleichstellungspolitik an der Schnittstelle zwischen Politik, Theorie und Praxis;13
4.1;1 Einleitung;13
4.2;2 Evidenz- und prozessorientierte Gleichstellungspolitik;14
4.3;3 Partizipation auf Augenhöhe;16
4.4;4 Einbettung in einen feministischen Diskurs;17
4.5;5 Schlussfolgerungen zur Ausgestaltung der Schnittstelle;19
4.6;6 Die Beiträge in diesem Band;21
4.7;Literatur;26
5;Teil I Status Quo und Überlegungen für eine zeitgemäße Gleichstellungspolitik;28
6;2 Erodierung gleichstellungspolitischer Errungenschaften für Frauen im österreichischen Kontext;29
6.1;1 Einleitung;29
6.2;2 Kontext;30
6.3;3 Theoretisch-konzeptionelle Ansätze gegen Geschlechtergleichstellung;32
6.3.1;3.1 Antifeminismus;33
6.3.2;3.2 Backlash;34
6.3.3;3.3 Antigenderismus;35
6.4;4 Methode;36
6.5;5 Positive und negative Bewegungen in Bezug auf Gleichstellungspolitik – Ergebnisse der Fokusgruppen;37
6.5.1;5.1 Bewusstsein und Kompetenzen;38
6.5.2;5.2 Soziale Normen und Tiefenstrukturen;39
6.5.3;5.3 Ressourcen;40
6.5.4;5.4 Richtlinien und Politiken;41
6.5.5;5.5 Angst;42
6.5.6;5.6 Aktion;43
6.6;6 Wiederauftreten der Frage nach Geschlechtergleichstellung;44
6.7;7 Handlungsoptionen – Praktiken der Reflexivität und Ergebnisse des Wandels;45
6.8;8 Abschließende Gedanken;46
6.9;Rechtsquellenverzeichnis;48
7;3 Reflexive Gleichstellungspolitik zur Auflösung des Gleichstellungsparadox;52
7.1;1 Einleitung;52
7.2;2 Reflexivität als Schlüssel für wirkmächtige Gleichstellungspolitik;54
7.3;3 Organisationale Reflexionsräume;55
7.4;4 Reflexivität als konstituierendes Element von Genderkompetenz;58
7.5;5 Anforderungen an eine reflexive Gleichstellungspolitik;59
7.6;6 Schlussfolgerungen;61
7.7;Literatur;63
8;4 Integrierte Koproduktion von Geschlechter- und Gleichstellungswissen im europäischen Forschungskontext;67
8.1;1 Einleitung;67
8.2;2 Die Relevanz von gemeinsamer Wissensproduktion;68
8.2.1;2.1 Übersetzungsschwierigkeiten in der Wissensproduktion;69
8.2.2;2.2 Feministischer Wissenskonflikt;70
8.3;3 Der CHANGE Ansatz;73
8.3.1;3.1 Koproduktion von Gleichstellungswissen;74
8.3.2;3.2 Einbeziehung der Transfer Agents;75
8.4;4 Nachhaltige Implementierung von Geschlechtergleichstellung in fünf Phasen;76
8.5;5 Fazit und Ausblick;78
8.6;Literatur;79
9;Teil II Neue Perspektiven auf etablierte Themen in der Gleichstellungspolitik;83
10;5 „Unangenehm ist normaler Alltag“ – Quote und Macht in universitären Gremien am Beispiel von Technischen Fakultäten in Österreich;84
10.1;1 Einleitung;84
10.2;2 Universitäten als vergeschlechtlichte Arenen;85
10.3;3 Frauenquote in Gremien: ein Mittel für unterschiedliche Zwecke;87
10.4;4 Methoden;89
10.5;5 Der Einfluss der Quote auf Status und Macht in/durch Gremienarbeit;90
10.5.1;5.1 Gremium ist nicht gleich Gremium;90
10.5.2;5.2 Die Relevanz von Gremienarbeit für die individuelle wissenschaftliche Karriere;92
10.5.3;5.3 Die Kurie: Stand versus Geschlecht;93
10.5.4;5.4 Die Schatten der Macht;94
10.5.5;5.5 Der Nutzen der Quote;95
10.6;6 Schlussfolgerungen;96
10.7;Literatur;98
11;6 Der Dual Career Mythos – Schlussfolgerungen aus empirischen Forschungen zu Väterkarenz und Elternteilzeitarbeit;100
11.1;1 Einleitung;100
11.2;2 Kinderbetreuungsgeldbezug und Väterkarenz in Österreich – Status Quo;102
11.3;3 Methodik: Datengenerierung & -auswertung;104
11.4;4 Gendertheoretische Analyse: (Arbeits-)Organisation und Gender – Überschreitung männlicher Bündnisse in der Erwerbsarbeit;106
11.5;5 Vermeintliches Arbeitsplatzrisiko Väterkarenz – reduzierte Erwerbsarbeitsbeteiligung von Frauen;107
11.6;6 Herausforderungen in der dualen Vereinbarung von Beruf und Familie;109
11.7;7 Strategien in der Realisierung von Väterkarenzen – Gender-Mainstreaming in der elterlichen Verantwortung;110
11.8;8 Conclusio und Ausblick;111
11.9;Literatur;113
12;7 Inter*inklusiv – höchste Zeit für einen gesellschaftlichen Wandel;117
12.1;1 Einleitung;117
12.2;2 Begriffsbestimmung Inter*;119
12.3;3 Aktueller Stand der Diskussion;123
12.4;4 Möglichkeiten und Grenzen eines breiteren Diskurses;125
12.5;Rechtsquellenverzeichnis;128
13;8 Geschlechtervielfalt in universitärer Gleichstellungspolitik;130
13.1;1 Einleitung;130
13.2;2 Hochschulen und andere Orte der Diskriminierung;132
13.3;3 Konstruktion und Performativität der Geschlechterkategorien;134
13.4;4 Recht auf individuelle Geschlechteridentität;136
13.5;5 Geschlechteridentitäten an österreichischen Universitäten;138
13.6;6 Resümee;143
13.7;Rechtsquellenverzeichnis;143
14;9 Abwege des Wandels – Feministisch-zivilgesellschaftliche Politiken heute und morgen;147
14.1;1 Einleitung;147
14.2;2 Frauen*Volksbegehren als Versuch angewandter feministischer Rechtspolitik;150
14.3;3 Recht und Narration als feministische Politikstrategien;153
14.4;4 Ambivalenzen feministisch-aktivistischer Politiken;155
14.5;Literatur;158
15;10 Feministische Diskurse: Potenziale für geschlechtergerechte Transformationen an Universitäten;162
15.1;1 Einleitung;162
15.2;2 Feminismus als Anstoß zur Transformation;163
15.3;3 Gleichstellungspolitisches Lernen an Universitäten;164
15.4;4 Geschlechterpolitische institutionelle Voraussetzungen;166
15.5;5 Ambivalente Wirkungen von Frauenförderung;167
15.6;6 Von der Exklusion zur Non Binary University;169
15.7;7 Fazit;173
15.8;Rechtsquellenverzeichnis;174
16;Teil III Instrumente zur Unterstützung einer reflexiven Gleichstellungspolitik;178
17;11 Gender institutionalised? Implementierung von Gleichstellungs- und Gendermaßnahmen in Forschungstechnologie-Organisationen;179
17.1;1 Hintergründe;179
17.2;2 Empirisches Beispiel: Forschungstechnologie-Organisationen und Gender;181
17.2.1;2.1 Das Konzept von Responsible Research and Innovation (RRI) und die Dimension Gender;181
17.2.2;2.2 Hintergründe zum empirischen Beispiel;182
17.2.3;2.3 Ausgangslage und Definition von Maßnahmen in den beiden Organisationen;183
17.2.4;2.4 Evaluierungsdesign;184
17.3;3 Analyse und Reflexion der Ergebnisse;185
17.3.1;3.1 Organisationsstruktur und Organisationskultur;186
17.3.2;3.2 Genderdimension in Forschungsinhalten;188
17.3.3;3.3 Nachhaltigkeit der Maßnahmen;190
17.3.4;3.4 Herausforderungen in Bezug auf die Evaluation;191
17.4;4 Zusammenfassung und Resümee;192
17.5;Rechtsquellenverzeichnis;193
18;12 Gesamtevaluierung der Frauenförderungsprogramme der Universität für Weiterbildung Krems – Chancen, Herausforderungen und Risiken;196
18.1;1 Einleitung;196
18.2;2 Beschreibung der evaluierten Maßnahmen;198
18.2.1;2.1 Karriere-Coaching-Programm;199
18.2.2;2.2 KarriereMentoring III-Programm;201
18.2.3;2.3 Wiedereinsteiger*innen-Programm;204
18.3;3 Evaluierung – Motivation, Ziele und Vorgangsweise;205
18.4;4 Prinzipien für die Evaluierung von Frauenförderprogrammen – einige Überlegungen;206
18.4.1;4.1 Organisatorische Voraussetzungen;207
18.4.2;4.2 Inhaltliche Voraussetzungen;207
18.4.3;4.3 Transfer der Ergebnisse in die Organisation;209
18.4.4;4.4 Gesamtgesellschaftlicher Kontext;209
18.5;5 Abschließende Bemerkungen;210
18.6;Rechtsquellenverzeichnis;210
19;13 Gleichstellung als Kategorie bei Prüfungen durch Oberste Rechnungskontrollbehörden und in der Korruptionsprävention;213
19.1;1 Einleitung;213
19.2;2 Der rechtliche Rahmen: Gleichstellung schreibt die Verfassung vor;214
19.3;3 Gleichstellung im Rechnungshof;215
19.4;4 Gleichstellung in den Prüfberichten des Rechnungshofes;216
19.4.1;4.1 Der Einkommensbericht;217
19.4.2;4.2 Genderrelevante Empfehlungen in den Prüfberichten des Rechnungshofes;217
19.4.3;4.3 Aspekte der Gleichstellung sind nicht auf den ersten Blick ersichtlich;220
19.5;5 Gender und Korruption;221
19.6;6 Conclusio;225
19.7;Literatur;226
20;14 Den Konflikt verstehen – Gleichstellungsarbeit im Spannungsfeld von politischem Begehren und institutionellem Widerstand;230
20.1;1 Universitäre Performance und destruktiver Aufschub performativer Kräfte: Problemaufriss;230
20.2;2 Organisationales Handeln in Szene setzen;232
20.2.1;2.1 Das Subjekt des Machens zwischen Aktivität und Passivität;234
20.2.2;2.2 Institutionelle Bühnen und psychische Instanzen;234
20.3;3 Konfliktualität als grundlegende Seinsbedingung des Subjekts;237
20.4;4 Rationalisierung als Modus des Widerstands der unternehmerischen Universität;238
20.5;5 Die Vergrößerung des reflexiven Raums der Gleichstellungsarbeit;241
20.6;Literatur;242
21;15 Wissenschaftskarriere als privates Risiko? Zur Berücksichtigung weiblicher Lebensrealitäten in der Frauenförderung;243
21.1;1 Einleitung;243
21.2;2 Rückkoppelungseffekte von Geschlecht;244
21.3;3 Strukturelle Veränderungspotenziale mit Wissenschaftscoaching;249
21.4;4 Conclusio;252
21.5;Literatur;253
22;16 Das weibliche akademische Subjekt? Re-Konstruktionen zu Biographien von Wissenschaftlerinnen*;256
22.1;1 Einleitung;256
22.1.1;1.1 Aufriss zur Situation in der Wissenschaft – warum es Frauen*förderung (noch) braucht;257
22.1.2;1.2 Biographisches Arbeiten und Biographieforschung als Zugangsweisen;260
22.2;2 Dimensionen von Konstruktionen als Wissenschaftlerin in Auszügen aus einer Fallanalyse;262
22.2.1;2.1 Geschlechterverhältnisse und Stimme;263
22.2.2;2.2 Solidarität und widerständige Subjektkonstruktionen;264
22.2.3;2.3 Mentoringstrukturen und ihre Fallstricke;265
22.2.4;2.4 Kritik, Distanzierung und (prekäre) Veränderungsmöglichkeiten;266
22.2.5;2.5 Solidarität und widerständige Konstruktionen von Wissenschaft und Geschlecht;268
22.3;3 Zusammenschau und Ausblick – Problemaufrisse und Handlungsfelder zur Frauen*förderung;269
22.4;Literatur;271
23;Teil IV Bislang kaum beachtete Themen in der Gleichstellungspolitik;273
24;17 Frauen fördern im Niedriglohnbereich – Befunde und Überlegungen aus der Reinigungsbranche;274
24.1;1 Einleitung: Geschlechtergleichstellung in der Reinigungsbranche;274
24.2;2 „Privilegiert prekär“: Ungleichheiten in einer feminisierten Dienstleistungsbranche;275
24.3;3 Ungleichheitsdimensionen, Schwerpunkte und Auslassungen;278
24.4;4 Praxisbeispiel: Das Projekt FairPlusCleaning – Ansätze und Einsichten;280
24.5;5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Zum Verhältnis von individueller, organisatorischer und struktureller Ebene;283
24.6;Literatur;285
25;18 Geschlechterspezifische Aspekte im Kontext der Einkünfte von Ärzt*innen in Österreich;289
25.1;1 Einleitung;289
25.2;2 Daten und Methode;291
25.3;3 Ergebnisse;295
25.3.1;3.1 Überblick über Ärzt*innengruppen;295
25.3.2;3.2 Fokus: Einkünfte der Ärzt*innen mit § 2-Kassenvertrag nach Fachgruppen;298
25.3.3;3.3 Fächercharakteristik und Frauenanteil;301
25.4;4 Diskussion;304
25.5;Rechtsquellenverzeichnis;307
26;19 Geschlechtsuntypische Ausbildungen als Berufschance oder Drehtür zurück zu geschlechtstypischen Berufen;310
26.1;1 Einleitung;310
26.2;2 Theoretische Ansätze und Diskurse;311
26.3;3 Messkonzept und Datengrundlage;313
26.4;4 Empirische Befunde;315
26.4.1;4.1 Segregation der Bildungsabschlüsse und Berufe;315
26.4.2;4.2 Berufsmatching;318
26.4.3;4.3 Mismatch;320
26.5;5 Diskussion;322
26.6;6 Fazit zum Frauenförderbedarf;324
26.7;Tabellenanhang;326
26.8;Literatur;329
27;20 Film.Frauen.Förderung – eine österreichische Erfolgsgeschichte?;332
27.1;1 Anbruch einer neuen Ära;332
27.2;2 Gleichstellungspolitische Maßnahmen: eine nationale Bestandsaufnahme;334
27.2.1;2.1 Österreichischer Film Gender Report 2012–2016;334
27.2.2;2.2 Finanzielle Unterstützungsmaßnahmen;335
27.2.3;2.3 Genderparitätische Besetzung von Filmförderungsgremien;336
27.2.4;2.4 Empowernder Wissenstransfer;338
27.3;3 Vom sexusindifferenten Netzwerk zum Strukturwandel;340
27.4;Rechtsquellenverzeichnis;344
28;21 Frauen als Adressatinnen Ländlicher Entwicklungsprogramme im Spannungsfeld zwischen feministischem Anspruch und realer Förderpraxis;348
28.1;1 Einleitung;348
28.1.1;1.1 Faktoren und Dynamiken geschlechterspezifischer Ungleichheiten;350
28.1.2;1.2 Frauen als Akteur*innen im ländlichen Entwicklungsprozess;352
28.1.3;1.3 Frauen und Perspektivenwechsel in ländlichen Regionen;352
28.2;2 EU-Gleichstellungspolitik im Kontext ländlicher Entwicklung;353
28.3;3 Ländliche Entwicklungspolitik und Programme;354
28.3.1;3.1 Gleichstellung in den ESI-Verordnungen;354
28.3.2;3.2 Genderrelevanz des Österreichischen Programmes LE 14–20;355
28.3.3;3.3 Inhaltliche Ausgestaltung des Programmes LE 14–20;356
28.3.4;3.4 Wirkungen der Interventionen des Programmes LE 14–20 auf Frauen;357
28.4;4 Erkenntnisse aus der Umsetzung von Gleichstellung in LE Programmen;358
28.5;5 Ausblick;363
28.6;Rechtsquellenverzeichnis;363
29;22 Nachklang und Ausblick;367
29.1;Literatur;369
30;23 Erratum zu: Film.Frauen.Förderung – eine österreichische Erfolgsgeschichte?;371
30.1;Erratum zu: Kapitel „Film.Frauen.Förderung – eine österreichische Erfolgsgeschichte?“ in: A. Wroblewski und A. Schmidt (Hrsg.), Gleichstellungspolitiken revisted, https://doi.org/10.1007/978-3-658-35846-420;371
31; Glossar;373




