E-Book, Deutsch, 317 Seiten
Wroblewski / Schmidt Gleichstellung in progress
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-658-44365-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Von Frauenförderung zu Diversität und Inklusion
E-Book, Deutsch, 317 Seiten
ISBN: 978-3-658-44365-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Der Band thematisiert aktuelle Herausforderungen für Gleichstellungspolitik und die notwendige Weiterentwicklung gleichstellungspolitischer Konzepte, um Exklusionsmechanismen effektiv adressieren zu können. Die Beiträge diskutieren dies an der Schnittstelle zwischen Forschung und Politik sowie anhand konkreter Beispiele.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;5
2;Inhaltsverzeichnis;7
3;Herausgeberinnen- und Autor:innenverzeichnis;10
3.1;Über die Herausgeberinnen;10
3.2;Autor:innenverzeichnis;10
4; Einleitung – Aktuelle Herausforderungen an Gleichstellungspolitik;12
4.1;1 Vision für Gleichstellungspolitik – eine menschliche Zukunft;12
4.2;2 Gleichstellungspolitik als Ergebnis politischer und theoretischer Entwicklungen;14
4.3;3 Gesellschaftliche Bewegungen als Motor und Bremse;18
4.4;4 Visionen und Beharrungstendenzen;20
4.5;5 Die Beiträge des Bandes;21
4.6;Literatur;25
5;Konzeptionelle Beiträge;29
6; Von selbstbestimmtem Leben, Krieg, Identitätspolitiken und den Igeln im Garten. Blitzlichter aus einer ver-rückten Welt;30
6.1;1 Die klare Sicht der Vergangenheit;30
6.2;2 Die Komplexität der Vielfalt;31
6.3;3 Und das ist der Status quo;32
6.4;4 Und das sind seine Folgen;33
6.5;5 Hoffnungsschimmer;35
6.6;6 Interne Debatten;36
6.7;7 Produktive Widersprüche;38
6.8;8 Zurück nach Österreich;39
6.9;9 Bleibt die Frage: Was hat das alles mit den Igeln im Garten zu tun?;41
6.10;Literatur;41
7; Gleichstellung – Diversität – Inklusion: unterschiedliche Ziele, ähnliche Wege?;43
7.1;1 Einleitung: Von Frauenförderung zu Inklusion;43
7.2;2 Reflexive Gleichstellungspolitik: Reflexion und Veränderung von exkludierenden Mechanismen;46
7.3;3 Diversitätsorientierte Gleichstellungspolitik und Inklusion an Universitäten in Österreich;50
7.3.1;3.1 Strategische Zielsetzungen;50
7.3.2;3.2 Zentrale Konzepte;51
7.4;4 Schussfolgerungen;56
7.5;Literatur;57
8; Überwindung der Metapher der gläsernen Decke? Konzeptionelle Überlegungen zu Metaphern zur Diskriminierung und Ausschluss von Frauen in Organisationen;61
8.1;1 Problemstellung;61
8.2;2 Metaphern und sozial situierte Praktiken;63
8.3;3 Metaphern zur Diskriminierung und Ausschluss von Frauen in Organisationen;67
8.3.1;3.1 Materielle Perspektiven;69
8.3.2;3.2 Technische Perspektiven;71
8.3.3;3.3 Digitale Perspektiven;73
8.3.4;3.4 Gemeinsamkeiten der Perspektiven;73
8.4;4 Diskussion;74
8.5;5 Abschließende Bemerkungen;77
8.6;Literatur;77
9; Inklusive Online-Gemeinschaften? Über die Exklusionsbedingtheit jeder Form der Inklusion und plattformspezifische Handlungsspielräume;82
9.1;1 Einleitung;82
9.2;2 Wikipedia und das Versprechen des ‚offenen‘ Internets;84
9.3;3 Das ‚offene‘ Internet – Offen für Diskriminierung und strukturelle Ungleichheiten?;86
9.4;4 Plattformbasierte Inklusion-Exklusion-Konfigurationen und ihre Inklusivität;89
9.4.1;4.1 Eine normative Perspektive auf organisationale Inklusion;89
9.4.2;4.2 Eine analytische Perspektive auf organisationale Inklusion und Exklusion;91
9.5;5 Das Beispiel der Online-Gemeinschaft r/relationships;92
9.6;6 Fazit und Ausblick;94
9.7;Literatur;96
10; Dringliche Allianzen und gemeinsame Visionen: Verbindungslinien zwischen feministischen und umweltpolitischen Perspektiven;99
10.1;1 Einleitung: Die Welt anders denken;99
10.2;2 Begriffsklärungen und feministische Kritik am Nachhaltigkeitsbegriff;100
10.3;3 Feministische Ökonomiekritik und eine Ökonomie des Versorgens;102
10.4;4 Alternative Arbeitszeitkonzepte und erweiterter Arbeitsbegriff;104
10.5;5 Über den Menschen hinaus: Weiterführende Überlegungen zum Care- und Arbeitsbegriff;106
10.6;6 Folgerungen und politische Perspektiven;108
10.6.1;6.1 Geschlechterkonstruktionen und Umweltpolitik;108
10.6.2;6.2 Intersektionale Perspektiven und nicht-hegemoniales Wissen;109
10.6.3;6.3 Verteilungsfragen, Systemänderungen und Utopien;110
10.7;Literatur;112
11;Zielgruppenspezifische Gleichstellungspolitik;119
12; „Ich könnte mir nicht vorstellen, dass ich ausschließlich Hausfrau bin“ – Die Gestaltung des Wiedereinstiegs von Frauen nach der Geburt von Kindern;120
12.1;1 Einleitung;120
12.2;2 Stand der Forschung und Methodik;121
12.3;3 Ergebnisse: quantitativer Überblick;123
12.4;4 Ergebnisse: Fokusgruppe und qualitative Interviews;124
12.4.1;4.1 Neue Perspektiven und Verantwortlichkeiten durch Mutterschaft;124
12.4.2;4.2 Kinderbetreuungsangebote: „Das ist so wie vor 50 Jahren“;126
12.4.3;4.3 Finanzielle Situation: „So viel verdient er jetzt auch nicht“;127
12.4.4;4.4 Traditionelle Rollenvorstellungen von Müttern und Vätern;128
12.4.5;4.5 Gelebte Aufteilung der Betreuung zwischen den Partner:innen;129
12.5;5 Theoretische Einordnung der Ergebnisse;130
12.5.1;5.1 Ansätze einer Erklärung für die anhaltend traditionelle Rollenverteilung;131
12.5.2;5.2 Verortung der Ergebnisse im Kontext der Theorie;132
12.6;6 Fazit;134
12.7;Literatur;134
13; Väter nicht erwünscht? Warum (immer) weniger Väter als Mütter Kinderbetreuungsgeld beziehen;138
13.1;1 Einleitung: Väter unerwünscht?;138
13.2;2 Elterliche Verantwortlichkeiten und gesetzliche Regelungen im Kontext Österreich;139
13.3;3 Methodische Umsetzung;141
13.4;4 Warum beziehen so wenige Väter Kinderbetreuungsgeld?;142
13.4.1;4.1 Die Väterquote ist gesunken;143
13.4.2;4.2 Familienzeit-„Bonus“ scheint KBG-Bezug zu behindern;144
13.4.3;4.3 Rollenvorstellungen und entkoppelte Elternkarenz erschweren KBG-Bezug;146
13.5;5 Schlussfolgerung: Die eigenständige Betreuungsverantwortung der Väter einfordern, um Gleichstellung zu fördern;148
13.6;Literatur;149
14; Doppelte Barrieren auf dem Weg zur Gleichstellung. Anforderungen und Herausforderungen für eine feministische Inklusionspolitik;155
14.1;1 Einleitung;155
14.2;2 Geschlecht und Behinderung;156
14.3;3 Wie wird Geschlecht und Behinderung von Frauen mit Behinderungen diskutiert?;159
14.4;4 Exklusionserfahrungen von Frauen mit Behinderungen in zwei ausgewählten Bereichen;161
14.4.1;4.1 Exkludierende oder inklusive (Aus-)Bildung;162
14.4.2;4.2 Exkludierender Arbeitsmarkt;164
14.5;5 Anforderungen an einen inklusiven Feminismus und eine feministische Inklusionspolitik;167
14.6;Literatur;168
15; Zwischen Systemrelevanz und Exklusion: Frauen mit ausländischer Staatsbürgerschaft am Arbeitsmarkt;172
15.1;1 Einleitung;172
15.2;2 Österreich als Einwanderungsland;173
15.3;3 Ausländische Staatsbürger:innen am österreichischen Arbeitsmarkt;174
15.3.1;3.1 Ungleiche Zugangschancen am Arbeitsmarkt;175
15.3.2;3.2 Systemrelevante Beschäftigung;176
15.3.3;3.3 Frauen mit ausländischer Staatsbürgerschaft am österreichischen Arbeitsmarkt;177
15.4;4 Integration durch Erwerbsarbeit;178
15.4.1;4.1 Rahmenbedingungen der Erwerbsarbeit von ausländischen Staatsbürger:innen;179
15.4.2;4.2 Innerbetriebliche Situation von ausländischen Staatsbürger:innen;180
15.4.3;4.3 Strukturelle Benachteiligung von ausländischen Staatsbürger:innen am Arbeitsmarkt;182
15.4.4;4.4 Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit Migrationshintergrund in der Arbeitswelt;183
15.5;5 Abschließende Betrachtung;184
15.6;Literatur;187
16;Institutionelle Gleichstellungspolitik;189
17; Erfahrungen mit Telework vor und während der Pandemie – Auswirkungen auf eine geschlechterrollenspezifische Zeitarmut;190
17.1;1 Einleitung: Zeitarmut ist geschlechtsabhängig;190
17.1.1;1.1 Treiber von Zeitarmut;191
17.1.2;1.2 COVID-19 und Zeitarmut;192
17.2;2 Empirische Vorgangsweise;194
17.3;3 Unsichtbarkeit der Arbeit als Treiber für Zeitarmut;196
17.3.1;3.1 Zeitarmut und Sichtbarkeit;197
17.3.2;3.2 Gruppendynamische Effekte als Basis für Zeitdruck;199
17.4;4 Diskussion;201
17.5;5 Fazit;203
17.6;Literatur;204
18; Anforderungen an Führungskräfte durch Homeoffice und Führung auf Distanz – eine Chance für Frauen?;208
18.1;1 Einleitung;208
18.2;2 Stand der Forschung;210
18.2.1;2.1 Nutzung von Homeoffice;210
18.2.2;2.2 Führung auf Distanz;212
18.2.3;2.3 Frauen in Führungspositionen;213
18.3;3 Methodische Vorgangsweise: qualitative Erhebungen;215
18.4;4 Ergebnisse aus dem Projekt Smart Working;215
18.4.1;4.1 Problemlösungs- und Kommunikationskompetenz;217
18.4.2;4.2 Vertrauensaufbau und Beziehungsbildung;217
18.4.3;4.3 Erkennen und Fördern individueller Fähigkeiten;218
18.4.4;4.4 Selbstmanagement und Selbstfürsorge;219
18.5;5 Hybrides Führen – Chance oder Risiko für Frauen?;219
18.5.1;5.1 Chancen für Frauen;219
18.5.2;5.2 Risiken für Frauen;220
18.5.3;5.3 Rahmenbedingungen, die Chancen stärken und Risiken für Frauen limitieren;221
18.6;Anhang;221
18.7;Literatur;223
19; Frauen in der Technik – Fragen an die österreichische Frauenpolitik;227
19.1;1 Technik in unserer Gesellschaft;227
19.2;2 Technik und Geschlecht – eine komplexe Geschichte;228
19.3;3 Die Gleichstellungsstrategie der TU Wien – drei Fragen über Technik und Geschlecht;231
19.3.1;3.1 Den Frauenanteil erhöhen;232
19.3.2;3.2 Organisationskultur verändern;234
19.3.3;3.3 Inklusive Wissenschaft betreiben;235
19.4;4 Die TU Wien – Gleichstellungsarbeit und ihre Wirkungen;236
19.5;5 Handlungsfelder in Hochschulpolitik und Frauenpolitik in Österreich;238
19.6;Literatur;241
20; Mit Basisdemokratie das Patriarchat zerschlagen? Eine materialistisch-feministische Kritik;245
20.1;1 Einleitung;245
20.2;2 Basisdemokratie als emanzipatorische Alternative?;247
20.3;3 Einblicke in Basisgruppen: Selbstbild, Machtfragen und Rollenverteilung;249
20.3.1;3.1 Normatives Selbstbild;249
20.3.2;3.2 Misogyne Strukturen und ihre sexistische Rechtfertigung (‚männliche‘ Gruppe);250
20.3.3;3.3 Vertikale Aufgabenverteilung (‚männliche‘ Gruppe);252
20.3.4;3.4 Horizontale Aufgabenverteilung (‚weibliche‘ Gruppe);254
20.3.5;3.5 Wer B sagt, muss auch A sagen: Basisdemokratie und Arbeits(um)verteilung;254
20.4;4 The bigger picture: Libertäre Praxis kann nicht emanzipatorisch sein;255
20.5;Literatur;258
21; Die (Un-)Verbundenheit von Frauenförderung und Geschlechtervielfalt an Universitäten;261
21.1;1 Einleitung: Die Geschichte der Frauenförderung und der Förderung von Geschlechtervielfalt an österreichischen Universitäten;261
21.2;2 Warum verbinden?;263
21.3;3 Status quo;265
21.4;4 Universitäten als Spiegel der Gesellschaft;268
21.5;5 Herausforderungen einer Verbündetenschaft;270
21.6;6 Schlussfolgerungen;272
21.7;Literatur;273
22; (K)ein Thema? Zur Relevanz von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt für Gleichstellungspolitiken an Hochschulen;277
22.1;1 Sexuelle Belästigung und Gewalt an Hochschulen: Rechtskontext und Fragestellung;277
22.2;2 Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt als Gegenstand feministischer und geschlechterbezogener Forschung und Politiken;279
22.2.1;2.1 Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt im Kontext gesellschaftlicher Machtverhältnisse;280
22.2.2;2.2 Forschungsergebnisse zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt;282
22.3;3 Sexuelle Belästigung und Gewalt an Hochschulen in NRW;284
22.3.1;3.1 Erfahrungen des akademischen Mittelbaus in NRW mit sexueller Belästigung;284
22.3.2;3.2 Maßnahmen gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen in NRW;287
22.4;4 Handlungsempfehlungen;289
22.5;Literatur;290
23;Aktuelle Herausforderungen für Gleichstellungspolitik;294
24; Der Gender Gap bei Pension als Spitze des Eisbergs;295
24.1;1 Einleitung;295
24.2;2 Gender Gaps in vielen Bereichen;296
24.2.1;2.1 Gender Gap bei Pensionen;296
24.2.2;2.2 Strukturelle Gender Gaps jenseits der Pensionen;297
24.3;3 Erwerbsarbeit bestimmt den Gender Gap bei Pensionen;300
24.3.1;3.1 Gender Pension Gap trotz zunehmender Frauenerwerbsbeteiligung;301
24.3.2;3.2 Gender Pension Gap aufgrund unterschiedlicher Arbeitsbewertung;302
24.4;4 Stellschrauben zur Reduktion des Gender Gap bei Pensionen;303
24.5;Literatur;306
25; Ausklang – Wohin soll die Gleichstellungsreise gehen?;309
25.1;1 Warum muss die Reise weitergehen? Welche Themen haben wir im Gepäck?;309
25.2;2 Ziele und Zielgruppen von Gleichstellungspolitik: Wie homogen bzw. heterogen sind „die Frauen“?;311
25.3;3 Konsequenzen von Wahlfreiheit und Eigenverantwortung;312
25.4;4 Inklusion: Unklare Erwartungen und unreflektierte Normen;314
25.5;5 Anforderungen an den Politikgestaltungsprozess;315
25.6;Literatur;317




