Wolf | Vitamine für die Seele | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

Wolf Vitamine für die Seele

Verwandle in kurzer Zeit und aus eigener Kraft deine negativen Gedanken und Gefühle in positive
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-910253-65-0
Verlag: PAL - Verlagsgesellschaft mbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Verwandle in kurzer Zeit und aus eigener Kraft deine negativen Gedanken und Gefühle in positive

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

ISBN: 978-3-910253-65-0
Verlag: PAL - Verlagsgesellschaft mbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Tue dir selbst Gutes und stärke dich - jeden Tag! Seit 20 Jahren erscheint jeden zweiten Sonntag der erfolgreichste deutsche Psychologie-Newsletter 'Vitamine für die Seele' bei PAL. Bis heute wurde er von über 50.000 Menschen abonniert. Darin geben die Therapeutinnen und Therapeuten Doris Wolf, Maja Günther, Gert Kowarowsky, Heike Abt, Andrea Sterr, Claudia Morgenstern und Georg Rupp Expertenrat zu einem bestimmten Thema aus dem Bereich psychologische Selbsthilfe. Ihr Wissen und ihre Erfahrung fließt in Beiträge und Denkanstöße, Coaching-Tipps, Selbsttests und Übungen, Videos und Podcasts. Es ist praktisch anwendbare Hilfe zur Selbsthilfe sowie aufbauende Impulse für eine selbstwirksame Lebensgestaltung. Zum 40-jährigen Bestehen von PAL werden die beliebtesten Text des Newsletters in diesem inspirieren Lesebuch vereint. Ein wunderbares Geschenk an sich selbst und liebe Menschen.

Seit den 1980er-Jahren veröffentlicht die Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Dr. Doris Wolf zusammen mit ihrem Mann und Kollegen Dr. Rolf Merkle (1952-2019) psychologische Selbsthilferatgeber, die allesamt zu Bestsellern wurden. Ihre psychologischen Denkanstöße erscheinen zudem im Lebensfreude- Kalender, dem beliebtesten Kalender im deutschsprachigen Raum. Auf den vielbesuchten Lebenshilfe-Websites des PAL-Verlags finden Interessierte wie Betroffene zudem wissenswerte Ratschläge der Autorin, dazu Selbsttests, Übungen uvm. Und seit über 20 Jahren den Newsletter 'Vitamine für die Seele'. Mit weiteren Beiträgen von Maja Günther, Claudia Morgenstern und Gert Kowarowsky.
Wolf Vitamine für die Seele jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Einleitung 9

Was unsere Seele plagt und verletzt

Ängste 11

Niedergeschlagenheit 15

Kränkung 18

Einsamkeit 21

Ärger 25

Schuldgefühle 29

Trauer und Verlust 34

Eifersucht 37

Vergleiche 40

Unzufriedenheit 43

Vergangenheit 50

Mit diesen Vitaminen für die Seele können wir uns heilen und stärken

Mut 55

Zuversicht und Hoffnung 60

Gelassenheit 67

Lebensfreude 72

Geduld 77

Neugier 81

Anerkennung 85

Selbstliebe 89

Achtsamkeit 92

Leichtigkeit 97

Optimismus 103

Selbstvertrauen 106
Resilienz 109
Vertrauen 116

Dankbarkeit 121

Akzeptanz 128

Loslassen und Neubeginn 133

Zufriedenheit 136

Geborgenheit 139

Liebe 146

So füllst du deine Seele Tag für Tag mit Lebensfreude
Struktur geben 153

Gewohnheiten etablieren 159

Pausen machen 164

Grenzen erkennen und verteidigen 169

Werte finden 173

Gemeinschaft leben 176

Ausblick 184

Textnachweis, Autorinnen und Autoren 186


Mit diesen „Vitaminen für die Seele“ können wir uns heilen und stärken


Was auch immer für dich herausfordernd oder belastend ist, wer auch immer dich anstrengt oder verletzt hat – du bist in der Lage deine Seele soweit zu stärken, dass du damit zurechtkommst. In dir steckt die Fähigkeit, Lösungswege für Probleme finden, einen Umgang mit schwierigen Gefühlen entwickeln, Krisen und Schicksalsschläge überstehen. Was dir dabei hilft, nennen wir die „Vitamine für die Seele“ und diese stellen wir dir jetzt vor.

Mut


Habe den Mut, deinen Weg zu gehen


Lebst du dein Leben nach deinen Vorstellungen, oder lebst du nach den Vorstellungen anderer? Für ein erfülltes Leben ist Selbstverwirklichung wichtig. Unseren eigenen Weg gehen, tun, was wir für richtig und wichtig halten, unsere Träume leben, uns selbst verwirklichen: Damit tun sich viele von uns sehr schwer. Um unsere Originalität leben zu können, müssen wir erst einmal herausfinden, wer wir sind und wer wir sein wollen. Doch das ist gar nicht so einfach.

Was hält uns davon ab, uns selbst zu verwirklichen?

Durch unsere Sozialisation, durch die vielen Verbote, Neins, Verbiegungen und Versuche, aus uns nützliche und angepasste Mitglieder einer Gesellschaft zu machen, wissen die meisten von uns gar nicht mehr, wer sie wirklich sind und was ihre eigenen Bedürfnisse sind. Unsere Träume, Sehnsüchte und Talente liegen unter einem großen Berg der Sozialisation begraben.

Aber selbst wenn wir wissen, was uns selbst gut täte, wenn wir unsere Bedürfnisse kennen und im Einklang mit diesen leben wollen, fehlt uns oft der Mut dazu. Es fehlt uns das nötige Selbstvertrauen für die Selbstverwirklichung und Selbstfindung.

Wir haben Angst, wir selbst zu sein und unser Leben so einzurichten, wie wir es möchten und wünschen. Zu groß ist

  • die Angst vor Ablehnung,

  • die Angst, für egoistisch gehalten zu werden,

  • die Angst, zu scheitern und sich eingestehen zu müssen, falsch gelebt und gehandelt zu haben, sich geirrt zu haben,

  • die Angst, einsam und alleine dazustehen,

  • die Angst, andere zu enttäuschen,

  • die Angst, auf Unverständnis und Widerstände zu stoßen.

Selbstverwirklichung hat ihren Preis.

Andererseits hat jede Selbstverwirklichung auch ihre Konsequenzen und Nachteile, die wir in Kauf nehmen müssen, wenn wir uns selbst und unsere Träume verwirklichen wollen. Wenn uns beispielsweise das Bedürfnis nach Freiheit und Selbstbestimmung sehr wichtig ist, dann müssen wir in Kauf nehmen, dass damit wahrscheinlich auch ein gewisses Maß an Alleinsein und vielleicht auch Einsamkeit verbunden ist. Auch eine Partnerschaft und eine Familie lassen sich nur schwer mit einem großen Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit vereinbaren. Schließlich müssen wir damit rechnen, dass es Neider gibt, die uns unseren Lebensstil, unser Nichtangepasstsein, unsere Unabhängigkeit vorwerfen werden. Und vielleicht müssen wir auch lernen, mit finanziellen Einschränkungen zu leben.

Belohnt wird das Sich-selbst-leben – egal welche Lebensform du wählst – mit Zufriedenheit, Erfüllung, innerem Frieden und innerer Ausgeglichenheit. Wenn du anderen hinterher läufst, hinterlässt du keinen eigenen Eindruck.

Mutig sein im Alltag


Mut ist eine bewundernswerte Eigenschaft. Wie oft bist du im Alltag mutig? Man braucht Mut nicht nur im Kampf oder bei Extremsportarten. Auch unser Alltag bietet viele Situationen, in denen wir mutig sein müssen. Mut ist vergleichbar mit einem Muskel, der immer schwächer wird, je seltener wir ihn nutzen.

Der Duden beschreibt Mut einerseits als „Furchtlosigkeit angesichts einer Situation, in der man Angst haben könnte“ und andererseits als „Bereitschaft, angesichts zu erwartender Nachteile etwas zu tun, was man für richtig hält“. Mut benötigst du auch, um Schwäche zuzulassen und sie zu zeigen – etwa indem du um Hilfe bittest.

Mut brauchst du, um Nein zu sagen – auch wenn du befürchten musst, dann abgelehnt zu werden.

Mutig ist es auch, sich einen Fehler einzugestehen – auch wenn du dich dafür selbst verurteilst.

Mut zeigst du, wenn du nach einem Misserfolg nochmals von vorne anfängst.

Mut hast du, wenn du anderen ein zweites Mal vertraust, obwohl du enttäuscht wurdest.

Und Mut ist notwendig, wenn du eine Entscheidung triffst, obwohl du dir nicht ganz sicher bist, ob sie die Richtige ist.

Um für diese und viele weitere Werte einzustehen, brauchst du Mut – jeden Tag. Viel Mut.

5 Tipps, wie du den Mut in dir wachsen lässt


Tipp 1: Bring dich aus deiner körperlichen und seelischen Erstarrung

Das kannst du am besten erreichen, indem du dich bewegst. Fahre Fahrrad, walke, jogge, steige Treppen oder mach einen strammen Spaziergang – auch wenn dir nicht danach zumute ist! Dich zu bewegen setzt auch seelisch viel in Bewegung.

Tipp 2: Sprich mit anderen über deine Mutlosigkeit

Rufe bei einer guten Freundin oder einem guten Freund an und sprich über deine düsteren Gedanken und Gefühle. Auch ein Anruf bei der Telefonseelsorge oder der Austausch in einem Selbsthilfe-Forum können dich entlasten und dir Mut machen. Du fühlst dich nicht mehr allein gelassen und findest vielleicht Lösungen und Auswege aus deiner Lage.

Tipp 3: Suche nach alten Kraftquellen

Überlege dir, was du tun kannst, um dir Kraft zu holen und dich zu trösten. Was hat dir bisher in schwierigen Situationen in deinem Leben immer gutgetan? Ein Spaziergang in der Natur, das Blättern im Fotoalbum, eine Tasse Schokolade, der Teddybär im Arm, ein spirituelles Buch ...? Werde aktiv und nutze diese Kraftquelle jetzt gleich!

Tipp 4: Unterteile den Lösungsweg in kleine Schritte

Entscheide dich für ein Ziel und teile den Weg zum Ziel in viele kleine Zwischenschritte ein. Nimm dir vor, nur diesen Tag zu überstehen und das Beste daraus zu machen. Morgen kannst du neu entscheiden.

Tipp 5: Suche nach einer Teillösung, nach der zweitbesten Lösung oder einem ganz neuen Weg

Möglicherweise gibt es nicht die eine perfekte Lösung für dein Problem, dafür aber eine Teillösung. Was hindert dich daran, danach zu suchen und diese zu wählen? Prüfe, ob es für dich sinnvoll sein könnte, das von dir angestrebte Ziel aufzugeben und ein neues Ziel zu wählen.

Zuversicht und Hoffnung


Hoffnung und Sauerstoff – ohne sie können wir nicht leben


Wer keine Hoffnung hat, hat auch keine Zukunft. Hoffnung und Zuversicht sind so wichtig für das Leben wie der Sauerstoff zum Atmen. Sie geben uns eine Perspektive und Kraft, weiterzuleben. Hoffnungslosigkeit macht blind für Lösungen, selbst wenn diese existieren.

Was ist Hoffnung?

Hoffnung zu haben bedeutet, ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Hoffnung ist die Erwartung, dass alles gut gehen wird. Das gibt Halt und Sicherheit.

Hoffnung ist, an dunklen Tagen daran zu glauben, dass ein besseres Morgen wartet.

Hoffnung ist ein Seil, das einen Ertrinkenden retten kann.

Hoffnung versetzt Menschen in die Lage, in scheinbar ausweglosen Situationen nicht aufzugeben.

Hoffnung nährt und weckt den Wunsch, zu leben.

Hoffnung zu haben heißt, nach etwas zu greifen, das (noch) nicht sichtbar ist.

Mit der Hoffnung verbunden ist immer auch ein wenig Unsicherheit. Sonst würden wir nicht von Hoffnung sprechen, sondern von Gewissheit oder Überzeugung.

Wie entsteht Hoffnung?

Hoffnung entsteht, wenn wir denken, alles wird gut, es wird gelingen, es wird eine Lösung geben. Wenn wir auf einen guten Ausgang hoffen, bzw. damit rechnen, Mittel und Wege zu finden, unsere Ziele zu erreichen, dann sind wir zuversichtlich und spüren Kraft und Energie.

Menschen, die schwierige oder gar lebensbedrohliche Situationen unversehrt überstehen, denken oft: „Solange ich noch Hoffnung besitze, werde ich das auch durchstehen.“ Ohne Hoffnung dagegen scheint kein Grund zu bestehen, weiterzumachen.

Was ist der Unterschied zwischen Hoffnung und Optimismus?

Hoffnung zu haben bedeutet, die Möglichkeit einzuräumen, dass etwas gut wird, was außerhalb meiner Kontrolle liegt. Wenn ein Bauer auf eine gute Ernte hofft oder eine Krebspatientin hofft, wieder gesund zu werden, dann hoffen beide auf einen guten Ausgang, ohne jedoch selbst viel dazu beitragen zu können. Durch die Hoffnung auf eine gute Ernte sät der Bauer, und die Krebspatientin kämpft weiter.

Optimistisch zu sein bedeutet, überzeugt zu sein, Einfluss nehmen zu können auf den Verlauf des eigenen Lebens: Ich kann das, ich schaffe das. Optimistische Menschen glauben, Kontrolle zu haben und deshalb Einfluss nehmen zu können.

Was kann Hoffnung in uns bewirken?

Die menschliche Eigenschaft, zu hoffen, ist wahrscheinlich dafür verantwortlich, dass mehr Leben...


Seit den 1980er-Jahren veröffentlicht die Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Dr. Doris Wolf zusammen mit ihrem Mann und Kollegen Dr. Rolf Merkle (1952–2019) psychologische Selbsthilferatgeber, die allesamt zu Bestsellern wurden. Ihre psychologischen Denkanstöße erscheinen zudem im Lebensfreude- Kalender, dem beliebtesten Kalender im deutschsprachigen Raum. Auf den vielbesuchten Lebenshilfe-Websites des PAL-Verlags finden Interessierte wie Betroffene zudem wissenswerte Ratschläge der Autorin, dazu Selbsttests, Übungen uvm. Und seit über 20 Jahren den Newsletter "Vitamine für die Seele".

Mit weiteren Beiträgen von Maja Günther, Claudia Morgenstern und Gert Kowarowsky.



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