Witt / Müller Psychodynamische Theorien: Sigmund Freud
1. Auflage 2004
ISBN: 978-3-638-28989-4
Verlag: GRIN Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
E-Book, Deutsch, 15 Seiten
ISBN: 978-3-638-28989-4
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Psychologie - Persönlichkeitspsychologie, Note: keine, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Institut für Psychologie), Veranstaltung: Persönlichkeitstheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Sigmund Freud wird als Begründer der modernen Psychologie gesehen. Seine Theorie der
Psychoanalyse ist im Gegensatz zur faktoranalytischen Forschung, die mit relativ stabilen
Verhaltensdispositionen und statischen Eigenschaftskonstrukten aufwartet, ein Ansatz mit
starker Betonung der intrapsychischen Dynamik und emotionspsychologischen
Persönlichkeitskonstrukte.
Jedoch werden mit dem Begriff der Psychoanalyse mehrere Bedeutungen verbunden. Zum
einen ist die Psychoanalyse eine psychologische Methode, bei der versucht wird, mit
bestimmten Techniken Träume, freie Assoziationen, Fehlleistungen und neurotische
Symptome zu deuten, um psychische Vorgänge im Menschen zu erforschen und ggf. zu
verändern. Zum anderen ist sie eine tiefenpsychologische Therapieform, die Freud entwickelt
hat, um psychische Störungen zu heilen, indem er versucht hat, unbewusste Ängste, Wünsche
und Konflikte in das Bewusstsein zu rücken. Außerdem ist sie eine Persönlichkeitstheorie,
welche die Gesamtheit der psychologischen und psychopathologischen Theorien von Freud
umfasst (Fisseni,1998).
Wir versuchen mit dieser Arbeit das facettenreiche Bild der Psychoanalyse zu skizzieren.
Unser Ziel ist es, das Menschenbild Freuds näher zu erläutern, seine verschiedenen Konzepte
vorzustellen und auf die psychosexuelle Entwicklung einzugehen. Um der Psychoanalyse
näher zu kommen, soll mit der Biographie Freuds begonnen werden, um anschließend die
bereits genannten Themen vorzustellen und abschließend Freuds Theorien kritisch aus Sicht
der heutigen Forschung zu diskutieren.