Winters / Baird / Kendrick | Traummänner & Traumziele: Athen | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 608 Seiten

Reihe: eBundle

Winters / Baird / Kendrick Traummänner & Traumziele: Athen


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7337-7468-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 608 Seiten

Reihe: eBundle

ISBN: 978-3-7337-7468-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



BEIM BLICK IN DEINE AUGEN ...
Können diese Blicke lügen? Fassungslos starrt der Milliardär Constantine Karantinos die zarte Laura an: Sie behauptet, sie hätte einen Sohn mit ihm! Aber das wüsste er doch. Eine Liebesnacht mit ihr, vor sieben Jahren ... vergessen? Aber weil der Junge ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist und Familie zählt, ordnet der mächtige Grieche an, dass Laura und Alex ihn nach Athen begleiten. Wo allmählich nicht nur seine Erinnerung an jene Nacht erwacht - sondern auch Constantines Wunsch, in zärtlichen Stunden die Liebe in Lauras sturmumwölkten Augen erneut heraufzubeschwören ...
HOCHZEIT AUF GRIECHISCH
Gut aussehend, elegant und sehr entschlossen steht der mächtige Unternehmer Leon Aristides vor Helen. Unglaubliches verlangt er von ihr: Sie soll ihn sofort nach Athen begleiten und dort heiraten. Nur so kann er das Sorgerecht für seinen kleinen Neffen Nicholas erhalten, um den Helen sich wie um einen eigenen Sohn kümmert. Schweren Herzens sagt sie Ja: Ein Leben ohne Liebe scheint sie in Griechenland zu erwarten. Doch in der Hochzeitsnacht in Leons luxuriösem Schlafzimmer erlebt sie eine Überraschung: Mit glühenden Umarmungen bringt er sie zum Olymp der Leidenschaft ...
EIN VERFÜHRERISCHES ANGEBOT
Die Ehe zwischen Victoria und dem vermögenden griechischen Reeder Alexei besteht nur noch auf dem Papier: Sie lebt seit Jahren in London, er in Griechenland. Bis Victoria sich scheiden lassen will. Plötzlich verlangt Alexei, sie wiederzusehen. In Athen verspürt Victoria überraschend für immer verloren geglaubte Gefühle. So stark ist die erotische Anziehungskraft zwischen ihnen, dass Alexei ihr ein Angebot macht: Sie bekommt eine großzügige Abfindung, wenn sie für eine Woche seine Geliebte ist. Pure Erpressung oder eine prickelnde zweite Chance für die Liebe?
IM BANN DES STOLZEN GRIECHEN
Was für ein Mann! Unwillkürlich hält Gabi den Atem an, als sie Andreas Simonides in seinem luxuriösen Büro gegenübersteht. Eine Aura von Macht und Reichtum umgibt den attraktiven Geschäftsmann. Nur um ihn zu sehen, ist sie vom idyllischen Kreta ins heiße, staubige Athen gereist. Seine Ähnlichkeit mit den Zwillingen ihrer verstorbenen Schwester ist verblüffend. Obwohl Andreas sich offenbar nicht erinnern kann - für Gabi gibt es keine Zweifel. Sie glaubt, den Vater ihrer kleinen Neffen gefunden zu haben. Und verliert ihr Herz an einen Mann, der unerreichbar für sie ist ...



Rebecca Winters war eine berühmte amerikanische Romanceautorin aus Salt Lake City, Utah. Ihre Heimat und ihre Lieblingsurlaubsziele in Europa dienten oft als Kulisse für ihre romantischen Liebesromane.

In ihrer 35-jährigen Schaffenszeit schrieb sie 175 Romance Novels, die weltweit fast 30 Millionen Mal verkauft wurden.

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1. KAPITEL

Alles in Laura spannte sich an, als im Radio sein Name fiel. Normalerweise hörte sie nur mit einem Ohr zu, wenn die Morgennachrichten im Radio liefen. Und Meldungen über die internationale Wirtschaft interessierten sie überhaupt nicht.

Aber Karantinos war ein ungewöhnlicher Name. Einer, den sie niemals überhören würde.

Sie war gerade damit beschäftigt, Brot zu backen – gab eine Handvoll Körner in den Teig, bevor sie den letzten Laib in den Ofen schob. Doch jetzt hielt sie mit zitternden Händen inne und lauschte – wie ein kleines Tier, das sich plötzlich allein und verängstigt mitten in feindlichem Territorium wiederfand.

„Der griechische Milliardär Constantine Karantinos hat für seine Schifffahrtslinien Gewinne in Rekordhöhe vermeldet“, verkündete die trockene Stimme des Nachrichtensprechers. „Der als Playboy bekannte Karantinos hält sich derzeit in London auf. Im Granchester Hotel, wo ihm zu Ehren heute Abend eine Party stattfindet, wird er Gerüchten zufolge seine Verlobung mit dem schwedischen Topmodel Ingrid Johansson bekannt geben.“

Laura schwankte und musste sich an der Arbeitsplatte festhalten, um nicht umzukippen. Sie war kaum in der Lage zu begreifen, was sie gerade gehört hatte, und ihr Herz schlug mit einer überraschend schmerzhaften Heftigkeit. Weil sie den Constantine von damals einfach nicht vergessen konnte. Wenn sie an ihn dachte, schien es, als wäre die Zeit stehengeblieben – eine bittersüße Erinnerung an den Mann, nach dem sie sich noch immer sehnte. Aber die Zeit stand niemals still – sie wusste das besser als jeder andere.

Was hatte sie denn auch erwartet? Dass ein Mann wie Constantine für immer allein blieb? Dass er mit seinem lässigen Charme und seinem scharfen Intellekt, mit diesem kraftvollen Körper und diesem Gesicht eines gefallenen Engels keine Partnerin finden würde? Sie war nur überrascht, dass es nicht schon früher passiert war.

Mit immer noch klopfendem Herzen erledigte sie ihre morgendliche Routine und räumte die Küche auf, bevor sie nach oben ging, um ihren Sohn zu wecken. Oft sagte sie sich, wie viel Glück sie hatte, direkt über dem Geschäft zu wohnen. Obwohl es nicht ihr Lebenstraum gewesen war, eine kleine Bäckerei zu führen, sicherte es ihr zumindest ein bescheidenes Einkommen, das sie gelegentlich durch Aushilfsjobs als Kellnerin aufbesserte. Aber vor allem sorgte es dafür, dass sie ein Dach über dem Kopf hatten – was Alex Sicherheit gab. Und das war in Lauras Augen mehr wert als alles andere.

Ihre Schwester Sarah war schon auf und gähnte, als sie aus einem der drei winzigen Schlafzimmer kam und sich mit den Fingern durch ihre dichte dunkle Mähne fuhr, die in einem krassen Gegensatz zu Lauras feinerem, hellerem Haar stand.

„Morgen, Laura“, murmelte Sarah und blinzelte dann, als sie das Gesicht ihrer älteren Schwester sah. „Was zur Hölle ist passiert? Sag nicht, der Ofen ist schon wieder kaputt!“

Stumm schüttelte Laura den Kopf und nickte dann zum Zimmer ihres Sohnes hinüber. „Ist er schon wach?“, flüsterte sie.

Sarah schüttelte den Kopf. „Noch nicht.“

Laura blickte zur Uhr an der Wand hinüber, die ihr hektisches Leben bestimmte, und sah, dass ihr noch zehn Minuten blieben, bevor sie Alex für die Schule fertig machen musste. Sie zog Sarah in das kleine Wohnzimmer, machte die Tür zu und drehte sich dann, am ganzen Körper zitternd, zu ihrer Schwester um.

„Constantine Karantinos ist in London“, flüsterte sie heiser.

Ihre Schwester starrte sie an. „Und?“

Laura unterdrückte das Zittern ihrer Hände. „Er gibt eine Party.“ Sie schluckte. „Und sie sagen, dass er sich verloben wird. Mit einem schwedischen Topmodel.“

Sarah zuckte mit den Schultern. „Was soll ich dazu sagen? Dass ich überrascht bin?“

„Nein … Aber ich …“

„Aber was, Laura?“, meinte Sarah ungeduldig. „Du scheinst nicht akzeptieren zu können, dass dieser nichtsnutzige Bastard, mit dem du geschlafen hast, nicht einen Funken Anstand besitzt. Dass er nie wieder einen Gedanken an dich verschwendet hat.“

„Er …“

„Was? Er hat sich geweigert, dich zu empfangen. Du konntest nicht einen einzigen Termin bei diesem wichtigen Herrn bekommen, oder, Laura? Ganz egal, wie oft du es versucht hast. Er hat deine Anrufe nie entgegengenommen. Du warst ihm gut genug fürs Bett – aber nicht gut genug, um dich als Mutter seines Kindes anzuerkennen!“

Laura warf einen gequälten Blick auf die geschlossene Tür und lauschte angestrengt, während sie sich fragte, ob Alex wirklich noch schlief. Aber siebenjährige Jungen kamen morgens alle schwer aus dem Bett, oder? Und sie wurden immer neugieriger, je älter sie wurden … stellten Fragen, auf die sie keine Antworten wusste …

„Leise. Ich will nicht, dass Alex uns hört!“

„Warum nicht? Warum darf er nicht wissen, dass sein Vater einer der reichsten Männer auf dem Planeten ist – während seine Mutter in einer Bäckerei schuftet, um ihn durchzubringen?“

„Ich will nicht, dass …“ Aber Laura beendete ihren Satz nicht. Was wollte sie nicht? Sie wollte ihren geliebten Sohn nicht verletzen, weil es die Pflicht jeder Mutter war, ihr Kind zu beschützen? Es fiel ihr immer schwerer, das zu tun. Erst letzten Monat war Alex mit einem hässlichen blauen Fleck auf der Wange nach Hause gekommen, und als sie ihn fragte, was passiert war, hatte er etwas vor sich hin gemurmelt und sich in sein Zimmer zurückgezogen. Erst später hatte sie erfahren, dass er offenbar in einen Streit auf dem Schulhof verwickelt gewesen war. Und noch später fand sie auch den Grund heraus, als sie mit blassem Gesicht und zitternd mit der Rektorin sprach.

Offenbar wurde Alex von den anderen Kindern gehänselt, weil er „anders“ aussah. Wegen seiner olivfarbenen Haut, seinen schwarzen Augen und seiner Größe, die ihn älter und stärker aussehen ließ als die anderen Jungen in seiner Klasse. Und weil die kleinen Mädchen in seiner Klasse – selbst im zarten Alter von sechs oder sieben Jahren – dem dunkeläugigen Alex wie anhängliche kleine Welpen folgten. Wie der Vater, so der Sohn. Der Gedanke hatte ihr einen scharfen Stich versetzt.

Lauras Gefühle waren in Aufruhr gewesen, als sie an jenem Tag nach Hause ging. Sie war kurz davor gewesen, ihren Sohn von der Schule zu nehmen und irgendwo anders hinzuschicken, um ihm weiteres Leid zu ersparen – aber das konnte sie sich nicht leisten. Die nächste staatliche Schule befand sich im Nachbarort, und da sie kein Auto besaß und die Busse extrem unzuverlässig fuhren, war das keine Alternative.

In letzter Zeit fragte Alex sie immer öfter, warum er anders aussah. Er war ein intelligenter kleiner Junge, und früher oder später würde er sie nicht mehr mit ein paar vagen, schwammigen Informationen über einen Vater davonkommen lassen, den er niemals gesehen hatte. Wenn Constantine doch nur mit ihr reden würde, dachte sie verzweifelt. Wenn er seinen Sohn anerkennen und ein bisschen Zeit mit ihm verbringen würde – das war alles, was sie wollte. Dass ihr geliebter Sohn ein wenig über seine Herkunft erfuhr.

Geistesabwesend machte sie Alex sein Frühstück und brachte ihn den kurzen Weg zur Schule. Obwohl die Sommerferien kurz bevorstanden, war das Wetter in letzter Zeit schrecklich, und an diesem Morgen schien der Dauerregen jeden Zentimeter ihres Körpers zu durchdringen. Sie zitterte leicht und gab sich Mühe, fröhlich zu wirken, aber sie hatte das Gefühl, als läge ihr ein schweres Gewicht auf der Brust.

Alex blickte sie mit seinen dunklen Augen an und runzelte die Stirn. „Stimmt etwas nicht, Mum?“, fragte er.

Dein Vater wird bald eine andere Frau heiraten und wahrscheinlich eine Familie mit ihr gründen. Sie sagte sich, dass der glühende Stich der Eifersucht, der sie durchfuhr, unter den gegebenen Umständen völlig unangemessen war, und drückte ihren Sohn an sich, als sie sich verabschiedeten.

„Nein, es ist alles in Ordnung, Schatz.“ Sie lächelte strahlend, sah Alex nach, während er über den Schulhof rannte, und betete, dass die Standpauke der Rektorin bei den kleinen Wilden angekommen war, die ihm so zugesetzt hatten.

Gedankenverloren lief sie zurück zur Bäckerei. Sie hängte ihren feuchten Mantel an die Garderobe im hinteren Teil des Ladens und zog eine Grimasse, als sie ihr blasses Gesicht in dem kleinen Spiegel sah, der hinter der Tür hing. Ihre grauen Augen blickten sorgenvoll, und ihr feines Haar klebte wie ein besonders unattraktives Tuch an ihrem Kopf. Vorsichtig kämmte sie sich, dann entschied sie sich, wie sie oft, zu einer bequemen Hochsteckfrisur.

Sie zog ihren Overall an und war immer noch tief in Gedanken versunken, als sie in den Verkaufsraum ging, wo ihre Schwester gerade das Licht anmachte. Noch fünf Minuten, dann öffneten sie, und der erste Ansturm des Tages würde beginnen – von Dorfleuten, die frisches Brot und Brötchen kaufen wollten. Laura wusste, wie glücklich sie sich schätzen konnte, ihr Leben so leben zu können – was für ein Glück es war, dass ihre Schwester Alex so sehr liebte wie sie selbst.

Die beiden Mädchen waren früh Waisen geworden. Als Sarah noch zur Schule ging, verstarb ihre verwitwete Mutter plötzlich im Schlaf, und eine entsetzte Laura musste ihre Pläne, die Welt zu bereisen, auf Eis legen und versuchen, ihrer Schwester den Schulabschluss zu ermöglichen – nur um bald darauf zu entdecken, dass sie selbst mit Alex schwanger war.

...



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