Buch, Deutsch, 379 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 216 mm, Gewicht: 497 g
Reihe: DUV Sozialwissenschaft
Zur Reorganisation des Wissens- und Technologietransfers
Buch, Deutsch, 379 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 216 mm, Gewicht: 497 g
Reihe: DUV Sozialwissenschaft
ISBN: 978-3-8244-4396-3
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
Der Ruf nach Innovationen verstummt seit vielen Jahren nicht. Regierungen sämtlicher Staaten in Europa wünschen sich innovativere Wirtschaftsunternehmen, die das im Überfluss vorhande ne Wissen endlich in rentable Produkte und Dienstleistungsangebote umsetzen sollen. ln der europäischen Technologie- und Innovationspolitik wird diese mangelnde Umsetzung als 'euro päisches Paradoxon' bezeichnet. Je nach ordnungspolitischer Couleur unternehmen einige die ser Regierungen vielfältige Anstrengungen, durch Programme und Initiativen den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu forcieren. Der dahinter stehende Gedanke ist, dass durch ein mehr an Transferangeboten und Transferleistungen eine bessere Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Systemen resultiert. Damit sollen letztendlich die erhofften Innovatio nen Wohlstand für möglichst viele bringen. Die vorliegende Untersuchung analysiert diese fehlende Umsetzung. Hierfür werden sowohl die Wirkungsannahmen über Wissens- und Technologietransfer kritisch beleuchtet, als auch diese Transferstrukturen anhand von Fallstudien erhoben. Im Zentrum steht dabei das Informations und Wissenstransfernetzwerk von Entwicklern. Unter Entwicklern ist hier die Berufsgruppe der Ingenieure und Techniker zu verstehen, die mit der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren in den Unternehmen tätig sind. Aus den so erhobenen Beziehungsmustern dieser Transfer strukturen wird deutlich, dass viele gängige Annahmen über die Entstehung von Innovationen sowie über Wissens- und Technologietransfer zu verwerfen sind. Die Studie liefert dazu vier wesentliche Aussagen: (1) Der politisch motivierte Wissens-und Technologietransfer beruht noch immer auf Vor stellungen über Wissensproduzenten (Wissenschaft) und Wissensempfängerrespektive In Wert-Setzer (Wirtschaft), die so nicht mehr tragbar sind.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Wirtschaftswissenschaften Betriebswirtschaft Management Forschung & Entwicklung (F&E), Innovation
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Regierungspolitik Kultur-, Wissenschafts- & Technologiepolitik
- Wirtschaftswissenschaften Volkswirtschaftslehre Wirtschaftspolitik, politische Ökonomie
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Regierungspolitik Wirtschafts- und Finanzpolitik
- Wirtschaftswissenschaften Volkswirtschaftslehre Industrie- und Technologiepolitik
Weitere Infos & Material
Innovation, Erfolgsfaktor im globalen Wettbewerb? - Staatliche Steuerung durch Wirtschaftspolitik - Technologietransfer, ein planbarer Prozess? - Politische Fördermaßnahmen zur Unterstützung des Wissens- und Technologietransfers - Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik in der Schweiz, Österreich und Deutschland