Buch, Deutsch, Band 2046, 230 Seiten, Format (B × H): 112 mm x 179 mm, Gewicht: 146 g
Die Praxis des Zeigens
Buch, Deutsch, Band 2046, 230 Seiten, Format (B × H): 112 mm x 179 mm, Gewicht: 146 g
Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft
ISBN: 978-3-518-29646-2
Verlag: Suhrkamp
Zeigen erregt Aufmerksamkeit. Ein ausgestreckter Finger lenkt den Blick auf eine Sache – aber nicht nur das: Gerade in jüngster Zeit richten sich auch die Blicke diverser Wissenschaften auf das Zeigen selbst. Thema dieses Buches ist der spezifische kulturelle Umgang mit Bildern und Museen, aber auch mit Uhren, Kunstwerken, Kleidung und Gesichtern, der dazu führt, dass diese uns etwas sehen lassen. Lambert Wiesing widerspricht dabei dem verbreiteten Mythos, Bilder würden schon allein deshalb etwas zeigen, weil auf ihnen etwas sichtbar ist. Eine umfassende und präzise philosophische Studie.
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Weitere Infos & Material
Die zwei Richtungen der Zeige-Forschung
Zur Einleitung
I. Ein Begriff, ein Programm, eine Frage
Der Begriff des Zeigens: Konfrontieren und Hinweisen
Die Praxis, etwas sich zeigen zu lassen: Das Programm der Phänomenologie
Bilder: Wer zeigt wem was womit?
II. Drei Positionen, drei Probleme
Die Illusionstheorie: Bilder zeigen, weil sie Illusionen erzeugen
Die Phänomenologie: Bilder zeigen, weil sie Phantome erzeugen
Die neue Bildmythologie: Bilder zeigen sich selbst
III. Sechs Beschreibungen
Zeigen mit Fingern und Bildern
Zeigen mit Zentralperspektive: Das Bauen von Betrachtungssubstituten
Zeigen mit Zentralperspektive: Vom Steckenpferd zum Augenzeugenprinzip
Das Zeigen von Bildern: Die Aufhebung des Bildes im Museum
Das Zeigen von Ursachen mit Wirkungen: Gesichter und Fotografien
Zeigen mit artifiziellen Spuren: Der degenerierte Index




