Buch, Deutsch, 469 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 707 g
Die Imagination und die Kunst des Essays
Buch, Deutsch, 469 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 707 g
ISBN: 978-3-7705-3580-4
Verlag: Wilhelm Fink Verlag
„Die Welt ist nichts als eine nimmer ruhende Schaukel. Alle Dinge in ihr schwanken fort und fort: die Erde, die Felsen des Kaukasus, die Pyramiden Ägyptens. Ich male nicht das Sein. Ich male den Übergang“. Welt und Ich sieht Montaigne in ständiger Bewegung und andauernder Veränderung. Um den Dingen im Hier und Jetzt gerecht zu werden, hilft ihm kein gespeichertes, althergebrachtes Wissen. Der Welt zugewandt, ist gegenwärtiges Urteilsvermögen gefordert. Die erkenntnistheoretische Situation des Menschen hat Montaigne in den Essais durch die vermögenspsychologischen Kategorien Imagination und Phantasie neu bestimmt. Traditionell bezeichnen sie die minderen, sinnlich gebundenen Vorstellungsbilder, die der höheren Erkenntniskraft der ratio und ihrer Wahrheitsordnung zu unterwerfen sind. Vor allem in der Auseinandersetzung mit der Skepsis, die im 16. Jahrhundert intensiv rezipiert wird, kristallisiert sich Montaignes Anschauung von Phantasie und damit auch sein skeptisches Que sçay-je? heraus.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Westlichen Philosophie Westliche Philosophie: Neuzeit
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Romanische Literaturen Französische Literatur
- Geisteswissenschaften Philosophie Erkenntnistheorie
- Geisteswissenschaften Philosophie Ästhetik
- Geisteswissenschaften Kunst Kunst, allgemein Kunsttheorie, Kunstphilosophie




