Wessner | Von "Ost" nach "West" | Buch | 978-3-8288-2348-8 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 131 Seiten, broschiert, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 206 g

Wessner

Von "Ost" nach "West"

Innerdeutsche Migration junger Menschen
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-8288-2348-8
Verlag: Tectum

Innerdeutsche Migration junger Menschen

Buch, Deutsch, 131 Seiten, broschiert, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 206 g

ISBN: 978-3-8288-2348-8
Verlag: Tectum


2 499 616 Ostdeutsche haben von 1991 bis 2007 in die alten Bundesländer „rübergemacht“. Dagegen sind 1 448 784 „Wessis“ zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen heimisch geworden. Trotzdem bleiben gerade im Westen Deutschlands Berührungsängste: Ein Drittel der Westdeutschen hat auch zwei Jahrzehnte nach der Wende noch nie das Territorium der ehemaligen DDR betreten. Die Erfahrungen innerdeutscher Migranten haben die Sozialforschung dennoch erstaunlich wenig interessiert – ebenso die Frage, inwieweit für die junge Generation die Herkunft aus „Ost“ oder „West“ überhaupt noch von Bedeutung ist. Aus kulturanthropologischer Perspektive vermittelt Anne Wessner intensive Einblicke in die Situation junger Binnenmigranten, die die Mehrheit der innerdeutschen Umsiedler darstellen. Während der Großteil der soziologisch oder politologisch ausgerichteten Publikationen vor allem nach den Werten, Mentalitäten und politischen Meinungen der Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland fragt und diskutiert, wie der Stand der „Inneren Einheit“ zu bewerten sei, stehen hier die persönlichen Wahrnehmungen elf junger Menschen im Vordergrund. Sie haben die ehemalige Grenze in westliche Richtung überschritten, um dort eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Spielt ihre ostdeutsche Herkunft für ihre Umgebung eine Rolle, oder wird sie kaum bemerkt? Fühlen sie sich anders, oder sehen sie keine Unterschiede zwischen sich und ihren westdeutschen Bekannten?

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1 Einleitung
2 Ostdeutsche im Blickfeld der Forschung
2.1 Die Entwicklung nach der Wende
2.2 Die Diskussion um die Unterschiede
2.3 Die Diskussion um die ,Innere Einheit’
2.4 Ostalgie als Strategie der Abgrenzung
2.5 Die Ostdeutschen als Gruppe
2.6 Wohnortwechsel zwischen Ost- und Westdeutschland
3 Methodische Überlegungen
3.1 Die Untersuchungsgruppe
3.2 Die Arbeit mit Interviews
3.3 Die Interviewpartner
4 Zum Studium und zur Ausbildung ,in den Westen’
4.1 „Es ist Thema geworden, als ich dann hergekommen bin“ – Die Konfrontation mit der ,anderen’ Herkunft
4.2 „Ossis sind naiv“ – Vorurteile, Witze und Sprüche
4.3 „Ich glaub schon, dass ein paar Sachen hier anders sind“ – Beobachtungen in der neuen Umgebung
4.4 „Ich bin ja irgendwie anders aufgewachsen“ – Die (un)gleiche Vergangenheit
4.5 „Das war für mich so ein komplett befremdliches Bild“ – Fremdheitserfahrungen
4.6 „Wenn ich dann wiederkomm, das ist schon anders“ – Die Beziehung zur Herkunftsregion
5 Das Nachwirken der innerdeutschen Grenze
5.1 Die Wahrnehmung von Unterschieden
5.2 Die Bedeutung der ostdeutschen Herkunft
5.3 Fazit: Die Präsenz der innerdeutschen Grenze
6 Schlussbetrachtung
Literatur



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