Wessel / Schubert | Die Zeche Minister Achenbach | Buch | 978-3-929158-27-4 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 96 Seiten, GB, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 615 g

Wessel / Schubert

Die Zeche Minister Achenbach

Geschichte und Geschichten rund um das Bergwerk in Lünen-Brambauer
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-929158-27-4
Verlag: Regio-Vlg

Geschichte und Geschichten rund um das Bergwerk in Lünen-Brambauer

Buch, Deutsch, 96 Seiten, GB, Format (B × H): 210 mm x 297 mm, Gewicht: 615 g

ISBN: 978-3-929158-27-4
Verlag: Regio-Vlg


Das Autorenteam Friedhelm Wessel, als Herausgeber und Wolfgang Schubert trugen die Geschichte und auch viele Geschichten der ehemaligen Brambauer Zeche zusammen. Eindrucksvoll ist aber das für dieses Buch erstmals verwendete Bildmaterial. Faszinierende Fotografien aus dem Über- und Untertagebetrieb lassen das Bergwerk Minister Achenbach für einen Augenblick wieder auferstehen.

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Im Volksmund sagt man: Wer A sagt, muss auch B sagen. Oder wer von Achenbach spricht, redet auch von Brambauer. Der erste Schacht der Zeche, die ihren Namen von dem preußischen Handelsminister „Heinrich von Achenbach“ erhielt, wurde ab 1897 abgeteuft und ging drei Jahre später in Betrieb. Es folgte eine wechselvolle Geschichte, die 1992 mit der endgültigen Schließung des Pütts endete.

In Brambauer findet man jedoch auch heute noch einige Relikte der einstigen Schachtanlage Achenbach, die über mehrere Förder-, Luft- und Seilfahrtsschächte im Ort und den umliegenden Ortschaften verfügte. Am bekanntesten ist wohl das so genannte „Colani-Ei“. Der Designer Luigi Colani setzte im Jahre 1995 auf das noch erhaltene Strebengerüst des Schachtes 4 einen ellipsenförmigen Kunststoffkörper. Nach dem Rückzug des Bergbaus sollte hier nämlich „unterm Förderturm“ ein Designzentrum entstehen. Doch daraus wurde nichts. Gerüst und Schachthalle werden heute anders genutzt.

Ebenfalls erhalten sind aber die Maschinenhalle und das Verwaltungs-Gebäude der Zeche. Auch die sich in der Nähe befindliche Bergbausiedlung „alte Kolonie“ der Zeche Minister Achenbach aus dem Jahre 1900 ist noch vorhanden und erinnert an eine Zeit, als die Zeche diesen Ort prägte.

Was bleiben sind Erinnerungen an eine Zeit, die vom Rhythmus des Pütts vorgeben wurde, Erinnerungen an die fast 100-jährige Kohlezeit in Brambauer. Als 2010 auch auf dem Gelände von Schacht 4 im Rahmen des revierweiten „Schachtzeichens“ etliche Veranstaltungen rund um das Thema „Bergbau“ angeboten wurde, zeigte sich, wie groß das Interesse an der Geschichte, an Geschichten und Anekdoten rund um den Pütt ist, der auf immer mit dem Ortsteil verbunden ist, denn wer hier von „Minister Achenbach“ redet, spricht auch von Brambauer.

Brambauer, im Juli 2011

Freidhelm Wessel und Wolfgang Schubert



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