Werth | Die Natur des Bewusstseins | Buch | 978-3-406-60594-9 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 233 Seiten, broschiert, Format (B × H): 139 mm x 217 mm, Gewicht: 354 g

Werth

Die Natur des Bewusstseins

Wie Wahrnehmung und freier Wille im Gehirn entstehen
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-406-60594-9
Verlag: C.H.Beck

Wie Wahrnehmung und freier Wille im Gehirn entstehen

Buch, Deutsch, 233 Seiten, broschiert, Format (B × H): 139 mm x 217 mm, Gewicht: 354 g

ISBN: 978-3-406-60594-9
Verlag: C.H.Beck


Was ist Bewusstsein und wie entsteht es im Gehirn? Gibt es einen freien Willen oder sind wir in unseren Entscheidungen determiniert? Anhand zahlreicher beeindruckender Fallbeispiele aus seiner Praxis analysiert Reinhard Werth, wie sich Bewusstsein und freier Wille naturwissenschaftlich exakt beschreiben lassen.

Weniges unterscheidet Natur- und Geisteswissenschaftler so sehr wie ihre Antwort auf die Frage, was Bewusstsein ist und ob es einen freien Willen gibt. Während die einen dem Menschen Willensentscheidungen oftmals generell absprechen, ergehen sich die anderen häufig in Spekulationen. Dagegen argumentiert der Neuropsychologe Reinhard Werth in seinem neuen Buch: Der Bereich des Subjektiven ist nicht nur sinnvoll, sondern sogar unverzichtbar. Und vor allem: Er lässt sich naturwissenschaftlich erforschen und logisch klar definieren. Sein Buch bringt Klarheit in eine wirre Debatte und ist ein Meilenstein auf dem Weg der Erforschung des menschlichen Bewusstseins. Werth gibt Antworten, die nicht nur für unser Selbstverständnis als Menschen, sondern auch für moralische und juristische Belange von großer Bedeutung sind.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort

1 Die naturwissenschaftliche Erforschung des Bewusstseins

2 Die Bausteine des Gehirns

3 Der Verlust des Bewusstseins für eine Raum- und Körperhälfte

4 Bewusste und unbewusste Aufmerksamkeitsleistungen und ihre Störungen
4.1 Verminderung der visuellen Exploration
4.2 Aufmerksamkeit als Veränderung des neuronalen Erregungsniveaus
4.3 Aktive und passive Fixation
4.4 Das Aufmerksamkeitsfeld
4.5 Aufmerksamkeitsabhängige und aufmerksamkeitsunabhängige Störung des
Simultanerkennens
4.6 Ablenkbarkeit: Verminderte Fähigkeit, das Aufmerksamkeitsfeld einzuschränken
4.7 Aufmerksamkeitsstörungen als Ursache für Lesestörungen
4.8 Offenes und verdecktes, willentliches und automatisches Richten der
Aufmerksamkeit
4.9 Die Verschiebung visuell-räumlicher Koordinaten
4.10 Die neurobiologischen Grundlagen des Raumbewusstseins und der
Aufmerksamkeit

5 Erkennen und Erinnern
5.1 Störungen des Erkennens von Objekten und Gesichtern
5.2 Gedächtnisspeicherung und Abruf
5.3 Die Neurobiologie des Wiedererkennens und Erinnerns

6 Bewusste und unbewusste Wahrnehmung
6.1 Sehen trotz cerebraler Blindheit
6.2 Wie Bewusstsein naturwissenschaftlich fassbar wird
6.3 Rückkehr von Sehfunktionen nach Schädigung des Sehsystems
6.4 Sehfunktionen nach Verlust einer Großhirnhälfte
6.5 Seh- und Hörfunktionen nach Verlust beider Großhirnhälften
6.6 Wie das Großhirn bewusstes Sehen vermittelt
6.7 Neuronale Verschaltungen, in denen bewusstes Sehen entsteht
6.8 Elektrophysiologische Prozesse, die bewusstes Sehen erzeugen
6.9 Warum wir nicht sehen, was wir hören, und nicht hören, was wir sehen
6.10 Die Bedeutung der Umwelt für die Entwicklung von S innessystemen

7 Wie kommt die Zeit in unsere Erfahrungswelt?
7.1 Die wahrgenommene Zeit
7.2 Die Veränderlichkeit der objektiven Zeit der Physik
7.3 Was ist ein Zeitpunkt?
7.4 Das subjektive Zeitempfinden
7.5 Die Neurobiologie des subjektiven Zeitempfindens

8. Warum auch Tiere Bewusstsein haben
8.1 Auch Affen und Hunde sind nur Menschen
8.2 Vögel – die verkannten Genies
8.3 Haben Tintenfische Bewusstsein?
8.4 Die Entstehung des Bewusstseins aus der Funktion neuronaler Netzwerke

9 Warum es einen freien Willen gibt
9.1 Unterschiedliche Entscheidungsarten
9.2 Unfreiheit aufgrund neurobiologischer Steuerung des Willens – ein Pseudoargument
9.3 Wie Willensentscheidungen im Gehirn entstehen
9.4 Die Fähigkeit zur mentalistischen Voraussage als Kriterium für eine
Willensentscheidung
9.5 Wahlmöglichkeit zwischen Verhaltensweisen als Voraussetzung für Willensfreiheit
9.6 Schuldlosigkeit bei unwillentliche Handlungen
9.7 Schuldlosigkeit aufgrund fehlender rationaler Einsicht
9.8 Mangelnde empathische Einsicht
9.9 Schuld und Strafe
9.10 Wann ist der Patientenwille frei?

10 Ohne Gehirn kein Bewusstsein, kein Wille und kein Leben nach dem Tod

Literatur
Register


Werth, Reinhard
Prof. Dr. Reinhard Werth, geb. in Freiburg/Breisgau. Klinischer Neuropsychologe am Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin und Professor für Medizinische Psychologie an der Universität München. Habilitiert für Medizinische Psychologie und für Wissenschaftstheorie.

Arbeitsschwerpunkte: Klinisch orientierte Forschung mit Schwerpunkten in der Entwicklung von Verfahren zur Diagnose und Therapie von Sehstörungen bei hirngeschädigten Kindern, in der Entwicklung von Methoden zum Erkennen unterschiedlicher Ursachen von Lesestörungen und der Entwicklung ursachenbezogener Lesetherapien und in der Untersuchung neurobiologischer Grundlagen des Bewußtseins.

Prof. Dr. Reinhard Werth, geb. in Freiburg/Breisgau. Klinischer Neuropsychologe am Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin und Professor für Medizinische Psychologie an der Universität München. Habilitiert für Medizinische Psychologie und für Wissenschaftstheorie.

Arbeitsschwerpunkte: Klinisch orientierte Forschung mit Schwerpunkten in der Entwicklung von Verfahren zur Diagnose und Therapie von Sehstörungen bei hirngeschädigten Kindern, in der Entwicklung von Methoden zum Erkennen unterschiedlicher Ursachen von Lesestörungen und der Entwicklung ursachenbezogener Lesetherapien und in der Untersuchung neurobiologischer Grundlagen des Bewußtseins.



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