E-Book, Deutsch, 192 Seiten
Werner Schmeiß Dein Hamsterrad endlich ins Klo
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7526-3458-7
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Wie Du mit Deinen täglichen negativen Gewohnheiten brichst
E-Book, Deutsch, 192 Seiten
ISBN: 978-3-7526-3458-7
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Das Leben scheint sich wie ein Hamsterrad zu drehen. Jeden Tag das gleiche Procedere, die gleichen Abläufe, unterbrochen von 3 Wochen Urlaub im Jahr. War oder ist das Alles? Kann ich mehr aus meinem Leben machen? Wo ansetzen? Das und viele weitere Fragen werden in dem Lebensratgeber zu mehr Zufriedenheit und persönlichem Erfolg gegeben. Als Arbeitsbuch fordert es Dich auf mitzumachen. Dann wirst Du den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen und Dein Leben Stück für Stück in eine erfolgreiche Zukunft lenken.
Andreas Werner, Jahrgang 1959, fünf Kinder war nach Abschluss seiner Lehre als Industriekaufmann vierzehn Jahre im Vertrieb einer großen deutschen Firma in der Bürokommunikation tätig. Dort baute er für mehrere Vertriebszweige Handelspartner auf und schulte deren Innen- und Außendienst durch regelmäßige Verkaufs- und Telefon-Trainings. Bisher besuchten mehr als 5.500 Personen seine Vertriebs- oder auch seine Kinder- und Jugendseminare. Nach intensiver Weiterbildung in Mental-Techniken hat sich Andreas Werner spezialisiert auf die Leistungssteigerung im Spitzensport. Zu seinen Kunden zählen Tennisspieler, Fußballprofis und Leichtathleten. Andreas Werner hat bisher über eintausend Bücher gelesen über Themen wie Persönlichkeit, Management, Rhetorik, Verkauf, Mentale Strategien, Unterbewusstsein usw. Wichtig ist es für mich, mit meinen Kunden und Auftraggebern ehrlich umzugehen und dabei Mensch zu bleiben. Ich freue mich mein in den letzten zwanzig Jahren erworbenes Wissen komprimiert zum Nutzen anderer weiterzugeben und bin selbst dankbar für neue Anregungen und Ideen, so Andreas Werner zu seiner Lebenseinstellung.
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Bestandsaufnahme oder Inventur meines bisherigen Lebens Ein ganz normaler Tag …. Es ist 6.30 Uhr ~ Der Wecker klingelt. Ein Blick auf die Uhr ~ noch 5 Minuten! Aber schon sind sie da, … Die lästigen Gedanken an die Arbeit. Ob der Berg auf meinem Schreibtisch jemals weniger wird? Mal sehen ob der Chef heute guter Stimmung ist und Sie ihn an die längst fällige Gehaltserhöhung ansprechen können. Oder doch lieber warten bis Sie vielleicht bei der nächsten Beförderung dabei sind? 6.40 Uhr ~ Jetzt aber raus. Es ist noch eine Menge zu erledigen. Jeden Morgen dasselbe ~ aufstehen, waschen, anziehen, frühstücken – und …los. Naja! Noch kurz die Zeitung überfliegen ~ „Was steht denn da? – schon wieder 2000 Entlassungen! Unglaublich! Gab es nicht auch schon in der Firma bei Ihnen Stimmen über Personalabbau? 7.30 Uhr ~ Rein ins Auto und los! Zum Frühstücken war leider wieder einmal keine Zeit. Jetzt bloß keinen Stau, die Stechuhr wartet…. Da, Sie wussten es, wieder eine neue Baustelle. Wird die denn nie fertig? Warum bloß fährt der Vordermann nicht ein Stück vor, die Ampel ist doch noch grün…? 8.20 Uhr ~ Endlich am Arbeitsplatz ~ total entnervt und wieder fast eine Stunde unterwegs. Vielleicht sollten Ich morgen doch die „Geheimstrecke“ nehmen. Da, die Urlaubsliste. Es hat wieder einmal nicht geklappt mit dem Termin im Mai. So ein Mist! Jetzt müssen Sie während der teuren Saison fahren ~ reicht das Geld dafür überhaupt? Jedes Mal bestimmt ein anderer – nur Sie selbst nicht, die Pausen, die Arbeitszeit und jetzt wieder mal den Urlaub 12.00 Uhr ~ Endlich die ersehnte Mittagspause. Sie sind hungrig, aber wo bleibt der Kollege, mit dem Sie die Mittagspause abgesprochen haben? Immer wieder ärgern Sie sich darüber, dass Sie nicht selbst den Tagesablauf festlegen können. Gibt es überhaupt etwas, über das Sie bestimmen können? Über das Sie wirklich entscheiden können? – Naja, bald ist Wochenende!!! 18.00 Uhr ~ Jetzt aber nichts wie raus hier. Der Einkauf muss noch erledigt werden. Oh Gott, um diese Zeit wird wieder alle Welt ihre Einkäufe erledigen. Wenn man dies doch bloß zu günstigeren Zeiten erledigen könnte – aber bei 30 Minuten Mittagspause ist dies nicht zu schaffen. 19.30 Uhr ~ Endlich zu Hause! Aber an Feierabend noch kein Gedanke, die Wohnung muss noch aufgeräumt werden und die Familie fordert natürlich auch ihr Recht. Dann noch etwas fernsehen (wahrscheinlich schlafe ich davor doch wieder ein). Morgen ~ morgen wird alles besser! Sie nehmen sich vor morgen etwas früher zu gehen und auch endlich mit dem Chef über die Gehaltserhöhung zu sprechen …. Morgen ist ein anderer Tag … Platz für meine persönlichen Notizen: Kennst Du jemanden aus Deinem Bekannten- oder Verwandten-, oder Freundeskreis denen es so geht? Gehörst Du möglicherweise sogar selbst dazu? Wenn Ja, dann hast Du jetzt 2 Möglichkeiten: Es liegt ganz allein an Dir, Deine Umstände zu ändern. Natürlich ist es leichter die Schuld an den eigenen Lebensumständen anderen zu geben, dem Partner, dem Staat, dem Klima, der Wirtschaft, der Politik, der Jahreszeit, dem fehlenden Geld, den Kindern, dem Arbeitgeber usw. usw. DU allein hast es also in der Hand. Sag jetzt nicht es wäre Dir nicht möglich. Es gibt so viele Möglichkeiten etwas aus sich zu machen, erfordert jedoch den Hintern von der Couch und dem Fernseher zu erheben und sein Leben in die Hand zu nehmen. Wenn Du so weiter machst wie bisher, dann bleibt alles wie bisher, darüber musst Du Dir im Klaren sein. Es ist oft traurig mit anzusehen welches Leben viele unserer Mitmenschen führen, hätten sie doch wesentlich mehr Potential das sie nur nutzen müssten. Aber sehr viele hoffen dann, dass ein Lottogewinn oder eine Erbschaft ihnen aus der Misere heraushelfen würde. Erfahrungen zeigen, dass Lottomillionäre oder auch Menschen, die eine größere Erbschaft erhalten hatten innerhalb von 2 Jahren wieder völlig verarmt waren. Da sie es nicht gelernt haben ihre Denk- und Handlungsweise dementsprechend auszurichten um auf dem richtigen „Kanal zu senden und zu empfangen“ glitt ihnen das Geld wieder so schnell aus den Händen wie sie es erhalten hatten. Da kommt dann oft der Spruch zum Tragen Und oft sieht dann der Nachruf aus wie folgender: Nachruf auf einen Durchschnittsmenschen Heute wurde unser Fritz Durchschnittsmensch begraben Geboren : 1955 in einer Durchschnittfamilie Ausbildung: Besuchte Grund- und Hauptschule und schaffte es ohne
Auszeichnung seine schulische Laufbahn zu absolvieren.
Entschied sich höchstwahrscheinlich ein Durchschnittsmensch
zu bleiben Seit 1977 verheiratet mit Maria Anspruchslos Kinder: Fritz Durchschnittsmensch jun. Maria Anspruchslos jun. Beruf: 42 Jahre unbedeutender Dienst bei der Firma
Mittelmäßig-Produkte GmbH.
Fritz Durchschnittsmensch hatte eine
unbedeutende Position. Als die Firma in
Schwierigkeiten kam, war er einer der ersten
von denen sie sich trennte. Biographie: Fritz Durchschnittsmensch nahm nie eine Chance wahr. Er entwickelte praktisch keine seiner Begabungen und Fähigkeiten weiter. Er war nie in etwas verwickelt oder ließ sich nie mit jemandem ein. Sein Lieblingsbuch „Ohne Schwierigkeiten die Geschichte risikolos spielen“. Er lebte 75 Jahre ohne Pläne, Wünsche und Ziele. Heute wurde unser Fritz Durchschnittsmensch begraben Geboren : 1955 in einer Durchschnittfamilie Seit 1977 verheiratet mit Maria Anspruchslos Gestorben: 2002 Begraben: 2020 Er wagte nie einen Versuch Er scheute jedes Risiko Er hörte stets auf die, die auch nichts wagten und ihm sagten er schaffe es eh nicht Er verlangte wenig vom Leben Das Leben gab ihm was er verlangte Damit es Dir jetzt nicht so geht wie „Fritz Durchschnitts-Mensch“ musst Du daran gehen eine Bestandsaufnahme oder Inventur Deines Lebens durchzuführen. Dazu, um es Dir auch bildlich klar zu machen, nimm Dir ein Maßband (gibt es in der Regel in guten Haushaltswarengeschäften oder Schneidereien). Dieses ist 2 Meter lang. Jetzt schneidest Du als Frau ab bei 84 cm und als Mann bei 80 cm, dies entspricht der derzeitigen Lebenserwartung von Mann und Frau nach den neuesten Statistiken. Und dann schneidest Du es bei dem cm ab der Deinem jetzigen Alter entspricht. Wenn Du also ein Mann im Alter von 42 Jahren bist, hast Du noch 38 cm in der Hand. Das ist die Zeit, die Dir noch bleibt, wenn alles normal verlaufen sollte. Unvorhergesehene Dinge nicht mit einkalkuliert. Was lehrt Dich diese Erkenntnis? Das Du mit dem zufrieden bist was Du hast (das sollten wir übrigens alle sein, können aber gern mehr aus uns machen)? Deine Entwicklung betrifft primär nicht materielle Dinge, sondern wird in der Entfaltung Deiner Persönlichkeit am Deutlichsten werden. In unserer Persönlichkeit wachsen wir mit dem Maß wie wir uns Aufgaben und Ziele setzen. Warst Du nicht auch schon stolz auf Dich als Du zum ersten Mal handwerklich etwas selbst gemacht hast. Ich hatte bis zum Alter von 28 Jahren selbst zu den einfachsten handwerklichen Arbeiten immer die Hilfe anderer in Anspruch genommen weil mir von meinen Eltern oft eingeredet wurde, „ich könne zwar sprechen und bin rhetorisch gewandt, habe aber zwei linke Hände wenn es um Arbeiten in der Wohnung oder am Haus ging. So weiß ich noch, wie ich unter einem Vorwand im Alter von 28 Jahren einen meiner Brüder einmal zum Essen eingeladen hatte, mit dem Hintergedanken, dass er meinen verstopften Abfluss am Waschbecken reinigen sollte. Irgendwann habe ich dann angefangen Dinge zuhause selbst zu lernen, vom Tapezieren, über gewisse Elektroarbeiten bis hin zum Verlegen von Fliesen u.v.m. Das hat mich mit Stolz erfüllt und ebenso wird es Dir gehen. Oder wenn Du eine Frau bist, wirst Du nicht stolzer sein, wenn Du einen Käsekuchen selbst gebacken hast, statt ihn von Deiner Mutter zu bekommen oder diesen aus der Bäckerei geholt zu haben. Es ist wie mit so vielem im Leben Selbst getan, turnt Dich an! Wir wachsen mit unseren Aufgaben, aber dazu später noch einmal mehr in einem anderen Kapitel. Jetzt wollen wir uns immer noch mit der Bestandsaufnahme unseres Lebens und unserer Lebensbereiche widmen. Dazu...




