Weinrich | Über das Haben | Buch | 978-3-406-64094-0 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 207 Seiten, Format (B × H): 139 mm x 217 mm, Gewicht: 389 g

Weinrich

Über das Haben

33 Ansichten
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-406-64094-0
Verlag: C.H.Beck

33 Ansichten

Buch, Deutsch, 207 Seiten, Format (B × H): 139 mm x 217 mm, Gewicht: 389 g

ISBN: 978-3-406-64094-0
Verlag: C.H.Beck


Am Eingang dieses Buches begrüßt uns Diogenes von Sinope, der nichts haben will, nicht einmal von Alexander dem Großen. Er ist freilich die Ausnahme. Die meisten Menschen haben gern, und deshalb mangelt es auch nicht an Gründen und Anlässen, sich über das Haben zu äußern. In einer höchst unterhaltsamen Reise durch die Sinnwelten des Habens eröffnet Harald Weinrich, der Grandseigneur der europäischen Sprachwissenschaft, verblüffende Einsichten in unseren Gebrauch des Wörtchens Haben - und unser Haben-Denken, das sich darin offenbart.

Von den philosophischen Kategorien des Aristoteles, von denen eine das Haben ist, bis zu Romeo und Julia, die nur noch sich selber haben, und Martin Luther King, der einen Traum hat, betrachtet Harald Weinrich in seinem neuen Buch den Umgang mit dem Wort Haben. Selbst der "Habenichts" Hitler kommt darin zu Wort. Weinrichs Blick gilt aber nicht nur den Philosophen und Dichtern, den Tyrannen und Freiheitshelden. Auch das leidige Haben und Nicht-Haben, das Haben, das man nun einmal nicht besitzen kann, das höflichere Haben und der (andere) Umgang mit dem Haben in anderen Sprachen und Grammatiken finden in dieser kleinen Aufklärung über das Haben ihren eleganten Portraitisten.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Das Vorhaben – mit Diogenes und seiner Laterne

ERSTER ABSCHNITT

Auf dem Philosophenweg

1. Altgriechisch Haben – mit Aristoteles und seinen Kritikern

2. Anthropologie des Habens – mit Herder, Scheler,

Plessner

3. Schopenhauer: Was Einer ist, was Einer hat, was Einer vorstellt

4. Das Haus des Seins und der Hof des Habens – mit und ohne Heidegger

5. Haben und Sein in Frankreich – mit Gabriel Marcel, Sartre,

Bourdieu

6. Sein und Haben radikal – mit und gegen Erich Fromm

ZWEITER ABSCHNITT

Treffpunkt Sprache

7. Sein und Haben im Satz und Text

8. Haben als Hilfsverb: Was noch und was schon zur Gegenwart gehört

9. Mit dem Kriegen kommt das Haben

10. Muss man besitzen, was man hat? – Ein nostalgisches Kapitel

11 Andere Sprachen haben anders – mit Emile Benveniste

12. Modalitäten des Habens

13. Höflicher haben

14. Haben und Nicht-Haben im Tabu-Test

15. Marketing für Hab und Gut und für Habseligkeiten

DRITTER ABSCHNITT

Lebenszeit und Körperlichkeit

16. Alles Haben hat seine Zeit – mit Kohelet und
Hans Blumenberg

17. Haben und Nicht-Haben im Diesseits und Jenseits – mit Jesus und dem Apostel
Paulus

18. I had no time to hate –
mit Emily Dickinson

19. Die Zeit im Leibe haben – mit einer Musterung von Thomas Mann

20. Splitternackt im Märchen – so haben es die Brüder Grimm und Hans Christian
Andersen

21. Kleidung haben, Schmuck haben oder auch nicht haben – mit einer Novelle von
Maupassant

22. Haben wie gemalt – mit Vermeer van Delft

VIERTER ABSCHNITT

Buchführung und Bilanzen

23. Wie Robinson das Soll und das Haben lernt – mit Luca

Pacioli und Daniel Defoe

24. Mephistopheles hat seine Freude dran

25. Die nur noch sich selber haben: Romeo und Julia auf dem Dorfe – mit
Gottfried Keller

26. Soll und Haben in Preußen – mit Gustav Freytag

27. Wozu hat Paris eine Börse? – mit Emile Zola

28. Sind Dichter und Denker die besseren Habenden? – Ein dokumentarisches
Kapitel

FÜNFTER ABSCHNITT

Streit haben, Krieg haben, Hoffnung haben

29. Ein Sängerkrieg um den Rhein – und was hat der Rhein davon

30. Der grosse Mahlke hat es am Hals – mit Günter
Grass

31. Hitler als Habenichts, Hitler am Ende

32. Günter Eichs letzte Habseligkeiten

33. Menschenrechte sind Haben-Rechte

Ein griechischer Epilog – mit Diogenes und Alexander dem Großen

Danksagung

Anmerkungen

Abbildungsnachweis

Sachregister

Namenregister


Harald Weinrich. geb. 1927, war nach Professuren in Kiel, Köln, Bielefeld und München zuletzt Professor für Romanistik am Collège de France, Paris. Er hat u.a. für sein Lebenswerk 2003 den renommierten Joseph-Breitbach-Preis, den „Sigmund-Freud-Preis“ und den „Hanseatischen Goethe-Preis“ erhalten. 2008 bekam er den von der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vergebenen "Dr. Meyer-Struckmann Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungen" (Preissumme: 20.000 Euro).



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