Weinrich | Knappe Zeit | Buch | 978-3-406-56825-1 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 1843, 272 Seiten, Paperback, Format (B × H): 126 mm x 192 mm, Gewicht: 272 g

Reihe: Beck'sche Reihe

Weinrich

Knappe Zeit

Kunst und Ökonomie des befristeten Lebens

Buch, Deutsch, Band 1843, 272 Seiten, Paperback, Format (B × H): 126 mm x 192 mm, Gewicht: 272 g

Reihe: Beck'sche Reihe

ISBN: 978-3-406-56825-1
Verlag: C.H.Beck


"Was tun angesichts der Kürze des Lebens? Zunächst Harald Weinrich lesen."

Ludger Heidbrink, Die Zeit

 "Seine philosophischen Betrachtungen reichen vom berühmten Satz des um 400 v. Chr. lebenden Arztes Hippokrates (Kurz ist das Leben, lang ist die Kunst) bis zum Film Lola rennt aus dem Jahr 1998 von Tom Tykwer. Die Lektüre . ist allen zu empfehlen, die sich dem komplexen Thema Zeit nähern."

 EM
"Wie Weinrich die Literaturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart durchstreift, wie er in knappen Sätzen Philosophie- und sogar Uhrengeschichte treibt, gestützt durch sprachwissenschaftliche Fundamente, kurz: wie er eine allgemeine Kulturgeschichte des be-fristeten Lebens verfasst - das ist fabelhaft gemacht."

 Tom Heithoff, Der Tagesspiegel
Weinrich Knappe Zeit jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Erstes Kapitel
Zur Einführung: Die Zeit ist knapp

Zweites Kapitel
Kurz ist das Leben, lang ist die Kunst
1. Ein geflügelter Aphorismus und die Bewegung der Zeit (Hippokrates, Aristoteles, Theophrast)
2. Philosophisches zur Kürze des Lebens (Seneca)
3. Hauswirtschaft und Zeitwirtschaft (Leon Battista Alberti)
4. Zeiterziehung in London und Paris (Chesterfield, Rilke)

Drittes Kapitel
Hälften des Lebens
1. Auf halbem Lebenswege (Dante, Petrarca, Hölderlin)
2. Verjüngung in Rom - durch Rom (Goethe)
3. Die ärztliche Kunst, das Leben zu verlängern (Hufeland)
4. Ein langes Leben mit Faust (Goethe)
5. Neue Kunst und ein anderes Leben (Vittorio Alfieri, Schiller)
6. Magie und Moden der Lebenszeit (Balzac)
7. Jeder Tag sei ein Sonett (Oscar Wilde)
8. Frühvollendet oder gesegneten Alters (Chatterton, Keats, Benn, Platen, Th. Mann)
9. Kündbare, unkündbare Zeit (Ingeborg Bachmann)

Viertes Kapitel
Knappe Zeit im Diesseits und Jenseits
1. Nur noch eine kleine Weile (Jesus, Paulus)
2. Kostbar ist die Zeit im Jenseits (Dante)
3. Mehr Zeit für eine Neue Welt (Benjamin Franklin)
4. Ein Purgatorium im Diesseits (Max Weber)
5. Revolutionäre Geschichtszeiten, knapp berechnet (Heine, Marx)

Fünftes Kapitel
Kurze und kürzeste Zeiten
1. Zwei Gottheiten der Zeit: Chronos und Kairos (Mythologie, Klassik)
2. Sterne und Stunden (Schiller, Stefan Zweig)
3. Zwischen Austerlitz und Waterloo (Emile Zola)

Sechstes Kapitel
Ökonomie der knappen Zeit
1. Freundschaft auf drei Tage: Gastfreundschaft (Homer, Knigge)
2. Klassik als Ökonomie der Zeit (von Plutarch bis André Gide)
3. Schneller leben, kürzer reden (Jean Paul, Mme de Staël)

Siebtes Kapitel
Das Drama der knappen Zeit
1. Lang ist das Epos, kurz das Drama (Aristoteles)
2. Wie lang sind 24 Stunden? (Corneille)
3. Die Zeit, die aus den Fugen ist (Shakespeare: Hamlet)
4. Saladin lernt, sich Zeit zu nehmen (Lessing: Nathan der Weise)
5. Die Zeit und das Werk (Proust)

Achtes Kapitel
Endlichkeit - Unendlichkeit
1. Neugierde - Wißbegierde - Wissenschaft (von Aristoteles bis Leibniz)
2. Ein Nichts an Zeit für die Ewigkeit (Pascal, Emily Dickinson)
3. Zu wenig Zeit für zu viel Welt (Blumenberg)
4. Knappheitserfahrungen, anthropologisch (Odo Marquard)

Neuntes Kapitel
Mit Fristen und Terminen leben
1. Uhren, Kalender, Terminkalender (Uhrmacher, Kalendermacher)
2. Fristen im Alltag (Tutti, con moto)
3. Fristen im Recht, mit einem kurzen Blick auf die «Fristenlösung» (Zivilrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht)
4. «… aber vorläufig noch nicht» (Heidegger, Marquard)

Zehntes Kapitel
Kurze Geschichten von knappen Fristen
1. Aus Todesfristen knapp gerettet (Tausendundeine Nacht, Shakespeare: Der Kaufmann von Venedig)
2. Eine Ballade der Freundschaft mit Fristen und Listen (Schiller, Die Bürgschaft)
3. Ein Teufelspakt mit knappen Fristen (Chamisso)
4. Fristenfalle, Fristenfron (Flaubert, Maupassant)
5. Ehrenfristen, preußisch (Theodor Fontane)
6. Ehrenfristen, k. u. k. österreichisch (Arthur Schnitzler)
7. Knappe Zeit für Menschlichkeit (García Márquez: Chronik eines angekündigten Todes) 8. Fünfzehn Minuten Aufschub für den Tod (Blaise Cendrars)
9. Jedermanns letzte Gnadenfrist (Hugo von Hofmannsthal)
10. Kurzes Nachspiel in der Unfallklinik (Tabucchi)
11. Um die Wette um die Welt (Jules Verne: Reise um die Welt in 80 Tagen)
12. Knappe Zeit, komisch (Camoletti: Boeing-Boeing)
13. Zwanzig Minuten Frist und Lola rennt (Tom Tykwer: Lola rennt)

Elftes Kapitel
Epilog zum Sinn der Zeit

Anhang
Anmerkungen
Bibliographische Nachweise
Namenregister
Sachregister


Prof. Dr. Harald Weinrich war nach Professuren in Kiel, Köln, Bielefeld und München zuletzt Professor für Romanistik am Collège de France, Paris. Er hat u.a. für sein Lebenswerk 2003 den renommierten Joseph-Breit-bach-Preis erhalten. Zuletzt ist bei C.H.Beck von ihm erschienen: "Wie zivilisiert ist der Teufel? Kurze Besuche bei Gut und Böse" (2007).


Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.