Weidenhaus | Soziale Raumzeit | Buch | 978-3-518-29738-4 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 2138, 240 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 175 mm, Gewicht: 146 g

Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft

Weidenhaus

Soziale Raumzeit


Originalausgabe 2015
ISBN: 978-3-518-29738-4
Verlag: Suhrkamp Verlag AG

Buch, Deutsch, Band 2138, 240 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 175 mm, Gewicht: 146 g

Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft

ISBN: 978-3-518-29738-4
Verlag: Suhrkamp Verlag AG


Seit Einstein wissen wir, dass es in der physikalischen Welt einen engen Zusammenhang zwischen Raum und Zeit gibt. Aber auch in der sozialen Welt, so die These von Gunter Weidenhaus, sind Raum und Zeit auf eine Weise verbunden, die für unsere Weltbezüge fundamental ist. Mit Soziale Raumzeit legt er die erste systematische Studie zu diesem Thema vor und zeigt, wie soziale Räume, zum Beispiel Heimaten oder Nationalstaaten, mit ganz bestimmten Zeitauffassungen einhergehen und vor dem Hintergrund beschleunigten sozialen Wandels die Zeit episodisch und fragmentiert erscheint, während sich der Raum von territorialen Großeinheiten in Netzwerke verwandelt. Erstmals wird hier der Zusammenhang von Raum und Zeit aus sozialwissenschaftlicher Perspektive systematisch erforscht und belegt.

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Einleitung
Der theoretische Ort einer sozialen Raumzeit
2.1 Wissenschaftstheoretisches Selbstverständnis
2.2 Die Zeit
2.2.1 Geschichtlichkeit und Chronologie
2.2.2 Geschichtlichkeit und Chronologie in der Soziologie
2.2.3 Die Relevanz von Geschichtlichkeit und Chronologie
2.2.4 Schlussfolgerungen
2.3 Der Raum
2.3.1 Physischer und sozialer Raum
2.3.2 Physischer und sozialer Raum in den Sozialwissenschaften
2.3.3 Die Relevanz der beiden Raumkonzepte
2.3.4 Schlussfolgerungen
2.4 Die Raumzeit
2.4.1 Welche Konzepte von Raum und Zeit werden genutzt?
2.4.2 Das Problem des Gegenstandsbereichs
2.5 Fazit
Design der Untersuchung
3.1 Hermeneutische Wissenssoziologie
3.2 Biographieforschung und narrativ-biographisches Interview
3.3 Die Auswahl der Fälle (Theoretical Sampling)
3.4 Vom Einzelfall zum Typus
Empirische Zeit
4.1 Kategorien zur Erfassung von Lebensgeschichtlichkeit
4.2 Drei Typen von Lebensgeschichtlichkeit
4.2.1 Der lineare Typ
4.2.2 Der zyklische Typ
4.2.3 Der episodische Typ
4.3 Biographie und Lebensgeschichtlichkeit
4.3.1 Geschichtlichkeitskonstitution in Biographien
4.3.2 Die Typen von Lebensgeschichtlichkeit im Vergleich
4.4 Exkurs: Historische Wandlungen gesellschaftlich relevanter Formen von Lebensgeschichtlichkeit
4.5 Fazit
Empirischer Raum
5.1 Kategorien zur Erfassung von Lebensräumen
5.2 Drei Typen von Lebensräumen
5.2.1 Der Netzwerk-Typ
5.2.2 Der konzentrische Typ
5.2.3 Der Insel-Typ
5.2.4 Weitere Fälle und ihre Implikationen für die Typologie
5.3 Biographie und Raum
5.3.1 Lebensraumkonstitution in Biographien
5.3.2 Die Lebensraumtypen im Vergleich
5.4 Fazit
Die soziale Raumzeit in Biographien
6.1 Der empirische Zusammenhang von Lebensgeschichtlichkeit und Lebensraumkonstitutionen – drei biographische Raumzeittypen
6.1.1 Der konzentrisch-lineare Typ
6.1.2 Der netzwerkartig-episodische Typ
6.1.3 Der inselhaft-zyklische Typ
6.2 Erste empirisch induzierte Hypothesen zu weiteren Charakteristika der Typen
6.3 Schlussfolgerungen
Die Entstehung der Raumzeit
7.1 Anthropologische Überlegungen zur Notwendigkeit der gemeinsamen kulturellen Produktion von Raum und Zeit
7.2 Zur Differenzierung der Raumzeittypen in der Gegenwartsgesellschaft
7.2.1 Biographische Raumzeit als Teil der Identität
7.2.2 Der Anbruch der Moderne und die konzentrisch-lineare Raumzeit
7.2.3 Die flexible Akkumulation und die netzwerkartig-episodische Raumzeit
7.2.4 Exklusion und die inselhaft-zyklische Raumzeit
7.2.5 Kulturelle Hintergründe für die Entstehung der Raumzeittypen
7.2.6 Zwischenfazit
7.3 Typische Problemlagen und Potenziale der Raumzeittypen in der postfordistischen Arbeitsgesellschaft
7.4 Zusammenfassung der Untersuchung
7.5 Ausblick: Ein allgemeines Konzept sozialer Raumzeit?


Weidenhaus, Gunter
Gunter Weidenhaus ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der TU Berlin.

Gunter Weidenhaus ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der TU Berlin.



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