Wege | Buchstabe und Maschine | Buch | 978-3-518-12147-4 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 2147, 237 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 176 mm, Gewicht: 150 g

Reihe: edition suhrkamp

Wege

Buchstabe und Maschine

Beschreibung einer Allianz
2. Auflage 2000
ISBN: 978-3-518-12147-4
Verlag: Suhrkamp

Beschreibung einer Allianz

Buch, Deutsch, Band 2147, 237 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 176 mm, Gewicht: 150 g

Reihe: edition suhrkamp

ISBN: 978-3-518-12147-4
Verlag: Suhrkamp


Technik wird im 20. Jahrhundert zu einer Leitvorstellung der gleichermaßen von Zukunftsängsten und Zermalmungslust heimgesuchten Literaturszene. Das Spektrum der Positionen reicht von strikter Verweigerung bis zu dem Versuch, Technik und Kultur miteinander zu versöhnen.

Im Mittelpunkt dieser grundlegenden Untersuchung stehen die Technikdiskurse in der Weimarer Republik, im Dritten Reich und in der DDR. Carl Wege zeigt, wie technische Denkfiguren in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten auf je unterschiedliche Weise in literarische Texte Einzug halten. Politische Rahmenbedingungen und historisch gewachsene Mentalitäten führen zur Ausprägung sehr unterschiedlicher nationaler Technik-Stile. Doch Technik ist nicht nur stilfähig, sondern auch stilbildend: Exemplarisch wird dies an der »etwas anderen Literatur« der Schweiz deutlich gemacht.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Einleitung. Grundmuster und Grundtypen des literarischen Technikdiskurses
Das stumme Werkzeug
Das Lied der Maschinen
Der Autor als Ingenieur
Kontinuitäten und Brüche (1)
Nihilismus und neuer Zauber
Kontinuitäten und Brüche (2)
Forschungsziele und Forschungsbericht
Gleisdreieck, Tank und Motor. Figuren und Denkfiguren aus der Techno-Sphäre der Neuen Sachlichkeit
Begradigungsversuche oder das weite Feld einer Begriffsbestimmung
Die Entthronung der Ideokratie
Hypnotisiert durch das Schwungrad
Bekenntnis zum Gleisdreieck
Wir sperren die Sonne in ein Haus aus Beton
Der Tank hat uns das zweite Mal geboren
Maschinendämmerung und Aufbruch in eine totalitäre Arbeitsordnung
Stahl und Seele. Technik in der nationalrevolutionären Literatur
Zur Forschungslage
Am Schaltbrett der Macht
Nationalrevolutionäre Romane im Zeichen der großen Synthesen
Literarische Mobilmachung
Zur Vorgeschichte: Heroismus und Sachlichkeit
Zwischen Fatalismus und Voluntarismus
Trost, Glaube, Tat
Entdramatisierung der Technik
Instinkt und Kalkül
Der nationalrevolutionäre Technikdiskurs - ein diskursives Feld der fließenden Übergänge
Nach der Moderne
Durch den Gotthardtunnel ins Wunderland der Technik. Zum Verhältnis von Literatur und technischer Zivilisation in der deutschsprachigen Schweiz
Zwischen Schweizerdorfli und Moderne
Der Gotthard und sein Tunnel
Wasserwerk es Heimatwerk
Technische und ästhetische Moderne
Der Architekt als Schriftsteller
Auf dem Weg ins Ultratechnoikum
Die Schweiz ist ein Land ohne Utopie
Das unvollendete Technotop. Zur DDR-Literatur im Zeitalter der wissenschaftlich-technischen Revolution
WTR und NÖS
Mithalten, aufholen, den Anschluß nicht verpassen
Ganz weit vorn im Neuen?
Die Ästhetik liquidieren und Radargeräte produzieren
Operationsforschung, Netzwerkplanung und Kybernetik
Der ewige Bauarbeiter aller Zeiten
Eritis sicut Deus
Vor der Moderne
Blick zurück nach vorn
Die Maschine als Software
Bruchstücke einer Bilanz



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