E-Book, Deutsch, 92 Seiten
Weber Vom Bauen am Tempel des Lebens
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7504-3924-5
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Auf dem Weg zum Sinn, zu menschlicher Fülle und zur geistigen Bestimmung
E-Book, Deutsch, 92 Seiten
ISBN: 978-3-7504-3924-5
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Nicht wenige Menschen gehen heute mancherlei Tätigkeiten nach, die sie nicht befriedigen und erfüllen. Oftmals entstehen daraus vielfältige Kümmernisse und Krankheiten. Doch es hat jeder Mensch eine einmalige und nur für ihn passende Aufgabe und Berufung, die er ergreifen und verwirklichen soll, um sein Leben sinnerfüllt und in Übereinstimmung mit geistigen und schicksalhaften Gesetzen ausüben zu können. Darin offenbart sich letztlich auch ein seelisch-geistiger Übungs- und Lebens-Weg, der uns immer mehr mit der eigenen, mit der geistigen Bestimmung zusammenbringen kann. Dazu sind in dem hier vorliegenden Buch zahlreiche Wegweisungen mitgegeben, in die sich der geneigte Leser einleben darf, wenn er denn will ...
Franz Weber ist Kosmosoph, Therapeut und freischaffender Künstler. Im Perceval-Institut für Kosmologie und christliche Hermetik wird Forschung und Beratung zu folgenden Themen getätigt: Gral und spiritueller Schulungsweg, Partnerschaft und Gesundheit, Kunst und Religion, Gesellschaft und soziale Fragen und einigem mehr ...
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Gemeinschaft mit Engeln
In allem ist Geist - im Feuer, im Wasser, in der Luft, in der Erde, in den Pflanzen, Tieren und Steinen. Alle Welten sind bewohnt von unzähligen Wesenheiten. Die Natur und alles was existiert könnte nicht sein ohne diese Wesen aus den übersinnlichen Sphären. Von den höchsten Engelwesen bis zu einfachen Natur- und Elementarkräften ist eine unermesslich weite Bandbreite des Seins ausgespannt und vorhanden, die jedoch in jedem einzelnen Sein mit dem „großen Ganzen“ verbunden sind. Diese Geistwesen, die hinter den Erscheinungen der Natur, der Planeten und der Sterne wirken, sie helfen uns, wenn wir uns ihrer für würdig erweisen. Denn unsere Geistseele im Inneren, unser inneres Wesen ist ebenfalls mit allem vereint. Nur das irdische Ich hat sich aus dem großen Kosmos ausgesondert und führt ein getrenntes Einzeldasein. Das ist der Preis unserer Freiheit. Doch diese Freiheit enthält eben auch die Möglichkeit, sich bewusst wieder den geistigen Wesen annähern zu wollen. Die geistige Welt wartet auf diese freie Entscheidung. Solange sind wir uns und unserem Schicksal überlassen. Manchmal wird behauptet, in der heutigen Zeit haben sich die Götterwelten zurückgezogen, auch weil man von diesen im alltäglichen Leben nichts mehr bemerkt. Sicherlich gibt es eine „Götterdämmerung“, so wie diese in den germanischen Mythen beschrieben ist. Aber nur, um die Freiheit des Menschenwillens zu gewährleisten. Jedoch, ab wann der Punkt erreicht ist, an dem wir wieder einen Kontakt mit den höheren Sphären aufnehmen wollen, dieser Punkt ist in unsere freie Entscheidung gestellt. Da wir mit unserer Ich-Entwicklung beziehungsweise unserem materialistischen „Ego-Trip“ heutzutage an gewisse Grenzen stoßen und wir uns nur noch mehr abschotten würden und damit in die völlige Isolation kämen, so ist eine Umkehr zwingend angesagt. Die geistige Welt wartet dabei auf unseren ersten Schritt, dann kann sie uns auch wieder entgegenkommen. Die Wesen des Lichtes und der Liebe, sie können uns wahrnehmen, vor allem, wenn wir ihnen mit der entsprechenden Einstellung und Aura begegnen. Sie sind immer da, nur müssen wir ihnen Achtsamkeit und einen seelischen Raum schenken: durch innere Dankbarkeit, Geduld, Mitgefühl und Liebe. Eine Kommunikation kann sich ereignen in Respekt, Achtung, Freundlichkeit und Demut. Auf das leise Berührtwerden, wie ein Seelenhauch, ist in der Stille zu warten. „...und die Engel dienten ihm...“ (Evangelium) Auch uns dienen sie, sogar bis in alltägliche Belange hinein, was zum Beispiel Fragen des Berufes, der Gesundheit, der Familie und der Gemeinschaft, sowie der natürlichen Umwelt betrifft. Selbst für Finanzen und zum Finden der Lebensaufgabe können Engelwesen zu Hilfe und zu Rate gezogen werden. Denn auf dem langen Weg zu Gott, zum Urgrund allen Seins, zur Quelle des Lebens, begegnen wir vielen Geistwesen und himmlischen Führern. Sie sind uns vorausgegangen und sind daher viel näher am Ursprung, daher haben sie auch eine größere Sicht und Weisheit. Wenn wir Menschen geistig wachsen, uns also weiterbilden, so ist das wie eine Nahrung für sie. Die geistige Welt nährt sich eben auch von den lichtvollen und moralischen Ausstrahlungen der Erdenbewohner. Das heißt mit anderen Worten, wir dürfen auch etwas zurückgeben von dem, was uns geschenkt worden ist. Wir Menschen, wir nähren uns ja nicht nur vom „Brot“ allein, sondern vom Wort Gottes, vom Leben Gottes und vom Geist Gottes, der im Menschen auferstehen will. Gott schenkt uns die Fülle, die Gnade und die Wahrheit - und dies vor allem auch durch seine Geschöpfe, den himmlischen Hierarchien und den Elementen der Welt. Alles ist beseelt, selbst die Materie wird von einer Geistseele getragen. Unsere Geistseele ist mit allen Geistseelen verbunden. So haben wir als Menschen das natürliche Anrecht, mit allen Welten kommunizieren zu dürfen. Wir brauchen daher nicht auf die physische Welt beschränkt bleiben. Unsere Beschränkung auf das Sinnlich-Sichtbare ist das Problem, das durch unsere innere Einstellung, vor allem durch den inneren Zweifel an allem Übersinnlichen verursacht wird. Ich betone es nochmals: Wir haben ein natürliches Recht, uns mit unserem wahren Sein, mit der Welt des Geistes zu verbinden und mit ihr zu kommunizieren und dort unsere Wohnstatt aufzubauen. Denn wir urständen mit unserem inneren Wesen in diesen Welten. Der „verlorene Sohn“ darf zurück zum Vater. Er muss nicht verstoßen bleiben und in der Fremde herumirren. Der Vater schickt uns immer wieder Boten, die uns eine Hilfe und Orientierung bringen, wenn wir in der „Fremde“ wieder einmal in eine Sackgasse geraten sind. Engel sind die Boten des Einen. Wir dürfen uns ihnen gegenüber öffnen, einen inneren Raum geben, sie anwesend sein lassen, was vor allem in einer dankbaren und demütigen Haltung geschieht. Das Ego möchte ja immer alles am besten können und sich in nichts reinreden lassen. So bläht es sich weiter und weiter auf. Alles scheint machbar zu sein. Der Fortschrittsgedanke der „Weltenmacher“ steigert die menschliche Hybris ins schier Unendliche. Der Technikwahn und die künstliche Intelligenz verbringen sichtbar große Taten, dem „Turmbau zu Babel“ gleich. Doch führt dies alles zu einer inneren Befriedigung, zu einem Sinn und zur Fülle der Seele? Oder ist es wirklich nur das Ego, das sich in diesen Werken ein eigenes Podest errichten, sich also selbst erhöhen will? Ich denke, wir werden recht bald erkennen können, dass sich der „verlorene Sohn“ in einer „Sackgasse“ befindet. Denn aller äußerliche Reichtum kann die Seele auf Dauer nicht befriedigen. So kann es manchmal auch gut sein, nicht immer alles selbst machen zu wollen. Wir dürfen Hilfen annehmen. An bestimmten schwierigen Krisenpunkten im Leben ist es sogar notwendig, einfach zu kapitulieren. „Ich weiß nicht mehr weiter und unterstelle mich der Führung der höheren Welten“. Wachen und Beten. Erwachen für das innere Sein. Stille. In der Stille - im Nullpunkt - im Nichts - ist der Raum, in dem sich Neues offenbaren kann, das nicht mehr von persönlichen Wünschen und Eitelkeiten tangiert wird. Engel, die Boten Gottes, sie sind immer da und sie helfen, wenn wir sie bitten, natürlich unter der Voraussetzung, dass unser persönliches Schicksal, das Karma, dies zulässt. Die Engelsphären können wir erspüren, wenn wir uns in diese gefühlsmäßig auf- und einschwingen. Eine reine und lautere Stimmung, aber auch eine Heiterkeit und Gelassenheit lässt etwas von den Engelsphären erahnen. Meistens werden wir uns jedoch erst dann an die lichteren Sphären wenden, wenn es uns gar nicht gut geht. Auch dann nehmen die Engel unser Bitten und Flehen wahr und sind immer bereit zu helfen, sofern dies unser Karma zulässt. Wenn wir einen bewussten Kontakt mit Engeln erreichen wollen, sind anfangs einige einfache Vorkehrungen zu treffen. Ein schöner, sauberer und ruhiger Raum ist vorteilhaft, den man etwas räuchern kann. Ein Engelgebet, eine Anrufung und eine Meditation stimmen uns ein. Hier möchte ich zwei Engelgebete anführen, die eine gute Ansprache bedeuten können: „Ich bitte darum, dass Gottes Wille auch mein Wille sei. Wenn das, worum ich bitte, nicht zu meinem Besten ist, entfernt diese Wünsche und gebt mir, was für mich am besten ist. Lasst mich lernen, was immer ich lernen muss. Liebe Engel, ich bete und bitte um ein Bewusstsein eurer Gegenwart und bedanke mich für eure Anwesenheit. Helft mir, für eure Energien empfänglich zu werden. Liebe Engel, lasst eure Liebe und euer Licht weiterhin hell durch mein Leben scheinen und geleitet mich durch alle Fährnisse. Liebe Engel, lasst mich euch nahe sein und eurer Anwesenheit bewusst“. Schutzengel-Gebet „Engel des Herrn, mein heiliger Beschützer, bewahre die Gottesfurcht in meinem Geiste, führe mich auf dem Weg der Wahrheit und geleite meine Seele zur himmlischen Liebe. Steh an meiner Seite, Du gütiger Engel des Herrn und mein Beschützer; erleuchte mich, denn meine Seele ist verdunkelt. Du bringst mir das göttliche Licht“. Wir bilden nun eine Schutzaura aus Licht und reinen Gedanken und liebevoll heiteren und ehrfurchtsvollen Empfindungen und Gefühlen. Wir bitten sodann um Schutz und Führung. So können wir uns an die verschiedensten Engel wenden. Zum Beispiel an unseren Schutzengel, der als treuer Wächter unsere vielen Erdenleben begleitet. Ihm dürfen wir besonders dankbar sein. Fragt ihn zum Beispiel nach seinem Namen. Er wird ihn uns mitteilen. Der Name ist Auftrag, Aufgabe von ihm. Die Bedeutung des Namens zeigt die Qualität und die Kraft, die der Engel uns schenken kann. Nun möchte ich hier noch die großen Engel erwähnen, die uns besonderen Schutz und Stärke zukommen lassen. Diese Engelwesen aus der Hierarchie der Erzengel und Archai, sie stehen wie große...