Weber | Untergang | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 162 Seiten

Weber Untergang

Denn sie wissen, was sie tun
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-6951-7580-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Denn sie wissen, was sie tun

E-Book, Deutsch, 162 Seiten

ISBN: 978-3-6951-7580-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Zwischen 1989 und 2015 hat sich eine medial betreute Mehrheit der mündigen Bürger unseres Landes zu gesellschaftspolitischen Klatschaffen entwickelt, und gleichzeitig hat sich der politische Fokus von Recht und technischem Verständnis zu GO-NGO-gestützter Moral und selbstkasteiender Ideologie verschoben. Das weit verbreitete Framing Andersdenkender als "Querdenker" und "Verschwörungstheoretiker" entbehrt nicht einer gewissen intrinsischen Komik, denn beides beschreibt, sprachlich korrekt, zulässige oder sogar wünschenswerte Verhaltensweisen. So war der fachübergreifende Querdenker einstmals das positive Gegenteil vom Fachidioten. Und eine Verschwörung ist nun mal eine heimliche Absprache weniger zum Nachteil anderer - und eine Theorie die schwach belegte Erkenntnis darüber. Diese 21 Essays sind zwischen 2023 und 2025 auf ANSAGE! erschienen und ihr Themenbogen spannt sich vom Vorschlag, Deutsche über 70 zu töten, über den Wandel von der Bonner Republik zum Berliner Leviathan bis hin zum Deutschland-Bild von Rudi Dutschke. Alle diese Essays liefern nachprüfbare Informationen jenseits des verbreiteten Mainstream-Blickwinkels. Denn medial verbreitete Gewissheiten können nur durch solche nachprüfbaren Informationen verändert werden; erst dadurch entsteht ein ganz neues Bild der Realität. Und so stehen auch die physikalischen Gesetze der Natur gegen die erzwungenen Ziele unserer Gesellschaft. Die Frage ist ganz allein, ob nach deren Scheitern noch ausreichend Substanz für den Rückweg vorhanden sein wird. Und je früher unsere Gesellschaft diese Problematik erkennt, desto schneller kann sie im Interesse unserer Kinder und Enkel zur Vernunft zurückfinden.

Der Autor ist ausgebildeter Geophysiker und war mehr als 30 Jahre in der Kohlenwasserstoff-Exploration tätig. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand schrieb er das Buch "Klimahysterie..." (Farbe 2012/SW 2017) über den gesicherten Kenntnisstand der Geowissenschaften von Ursachen und Verlauf der natürlichen paläoklimatischen Schwankungen sowie die gesellschaftspolitischen Aspekte einer globalen Klimahysterie. Es folgten weitere Bücher und wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Paläoklima und zum atmosphärischen Treibhauseffekt sowie diverse Blogartikel über wissenschaftliche und gesellschaftliche Aspekte des sogenannten menschengemachten Klimawandels auf kritischen Internet-plattformen im In- und Ausland. Im Sinne des inzwischen vom Zeitgeist verpönten steinzeitlichen Altersprivilegs versucht der Autor weiterhin, sich in die medial nicht stattfindende gesellschaftspolitische Diskussion über die Zukunft der nachfolgenden Generationen einzubringen.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Moritz Neumeier, der Begründer der Soylent-Green-Comedy


Erschienen auf ANSAGE am 23. November 2023

Das war die sinngemäße „Pointe" des sogenannten „Comedians" Moritz Neumeier, die dieser bekanntlich auf dem öffentlich-rechtlichen Sender 3sat zum Besten gab. Als alter weißer Mann, der unter das obige Totschlag-Argument fällt, hatte ich zunächst einmal das Internet nach entsprechender Kritik aus den umstrittenen Mainstream-Medien durchsucht, die bei einer entsprechenden rechtsverdächtigen Satire sofort wie ein einziger Mann:in auf brennenden Barrikaden gestanden hätten.

Das Ergebnis für das Suchkriterium auf Google, Stand 20. November 2023 um 17:45 Uhr, war gar nicht so gut. Also noch mal ganz von vorne: In der 3sat-Sendung Sendetermin 19. November 2023 um 20.15 Uhr, hatte der Neumeier wörtlich „gewitzelt" (siehe hier, etwa bei Minute 10.45-11.45):

Puh, da hat der -Comedian aber gerade noch mal die Kurve gekriegt, denn jede andere Formulierung hätte ja einen Bezug zur jüngeren deutschen Geschichte herstellen können! Selbst ein nur in Verschwörungstheorien existenter medialpolitischer Komplex hätte den seinen dann nicht mehr zu schützen vermocht – und auch die deutsche Judikative wäre machtlos gewesen. Aber diese stark reduzierte -Satire dürfte nach bundesrepublikanischen Maßstäben immer noch von der künstlerischen Fiegen-Zicker-Meinungsfreiheit unserer Gutmenschen-Grundstimmung getragen werden; denn schließlich wird hier ja kein ganzes Volk verhetzt, sondern lediglich dessen kostenträchtige Alt:innen. Retten können uns Altinnen jetzt eigentlich nur noch der TÜV und der Fahrlehrer:innen-Verband; schließlich würde für beide der gesamte Markt für die regelmäßigen EU-Führerschein-Erhaltungsprüfungen der über 70-jährigen wegbrechen.

Der darf das?

„Focus" meldete vorgestern auf seiner Internetseite unter der Überschrift folgendes:

Comedian Moritz Neumeier darf das? Es geht hier immerhin um einen Bevölkerungsanteil von etwa 13,5 Millionen Bürgerinnen und Bürgern aus Deutschland, von denen die meisten im Gegensatz ihr Berufsleben lang in die Sozial- und Vorsorgekassen eingezahlt hatten, wie aktuelle Daten von zeigen.

Zitat aus Wikipedia:

Zu der umstrittenen ZDF-„Satire" des -Comedian Moritz Neumeier bieten sich daher – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – zahlreiche Fragen an, die die folgenden Stichpunkte tangieren: Menschenrechtskonvention, Grundgesetz, Strafgesetzbuch, Staatsvertrag, öffentlich-rechtliches Fernsehen, Zwangsgebühren, Satire, Freier Medienmarkt, Moritz Neumeier, Fernsehrat, Judikative, Geschichte, Geschichtsbewusstsein, Verharmlosung, Moral, Menschlichkeit, Täter-Opfer-Beziehung, Zeitzeugen, nächste Generation...

Nochmals zurück zu den Alt:innen. Diese nehmen der bundesrepublikanischen Gesellschaft und deren Schutzbefohl:innen aus aller Herr:innen Länder ja tatsächlich das wohlverdiente Geld der Krankenkassen weg. Man könnte also den deutschen Rentenbezugsberechtigt:innen vielleicht malthusianisch mitteilen, das Boot sei inzwischen endgültig voll und die Krankenkassenbeiträge würden für über 70-jährige nicht mehr ausreichen. Und anstelle von profanem Greis:innen-Mord könnte man ja mal den Think-Tank Hollywood zu Rate ziehen, der mit bereits im Jahr 1973 den Weg zu mehr globaler Verteilungsgerechtigkeit vorgezeichnet hatte. Das würde dann nicht nur die Krankenkassen entlasten, sondern, verteilungsgerecht weiterentwickelt, auch dem angespannten Wohnungsmarkt erhebliche neue Ressourcen zuführen.

Indoktrinierende bildungsferne Traumwandler:innen

Neben der Optimierung der Verteilungsgerechtigkeit hätte man sich gleichzeitig auch noch alle gesellschaftspolitischen und wissenschaftlichen Mecker:innen vom Halse geschafft. Die Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt hat nämlich klar genug aufgezeigt, dass erst das Rentenalter unabhängige Fachleut:innen hervorzubringen vermag. Denn die Kette der Abhängigkeiten vom indoktrinierten Schulkind über den beurteilungsabhängigen Azub:in/Student:in und den wirtschaftlich abhängigen Arbeitnehmerin und Familienvater:in endet üblicherweise erst mit dem Renteneintritt. Und ausgerechnet an dieser Stelle fängt plötzlich ein Teil der vorherigen Mitmacher:innen nicht nur an, aus dem über Jahrzehnte erworbenen Fachwissen heraus eine eigene kritische Meinung zu entwickeln, sondern diese auch noch öffentlich kundzutun, und stellt sich damit einer schönen neuen grünen Globalwelt entgegen.

Nun ist das ja eigentlich kein bloßes Problem unserer Zeit; indigene Bevölkerungsgruppen kannten einstmals neben den verantwortlichen Hauptleuten auch noch einen Ältestenrat. Ein solcher Ältestenrat war wegen seines Altersdurchschnitts im wahrsten Sinne des Wortes stockkonservativ und stellte gleichzeitig den gesamten Kenntnis- und Erfahrungsschatz der betreffenden Gesellschaft dar. Damit wurde den Betreibern des politischen Tagesgeschäftes ein trägewertekonservatives Korrektiv gegenübergestellt, das zwangsläufig einen stabilisierenden Einfluss auf die betreffende Gesellschaft ausübte. Und was indoktrinierende bildungsferne Traumwandler:innen angeht, so mag ein solcher Ältestenrat sogar noch sehr viel stabilisierender gewirkt haben.

Demokratie ist der Schutz von, nicht vor Meinungen

Unsere gemeinsame Grundordnung, das Grundgesetz, wurde von alten weisen Männern und Frauen im Angesicht der Nazidiktatur formuliert. Diese braune Schreckensherrschaft hatte nämlich einstmals mit einer selbst ermächtigten Einheitsmeinung, mit gleichgeschalteten Medien und mit dem Verstummen kritischer Stimmen ihren Anfang genommen. An dieser Stelle sei die Schneeflöckchen-Allianz aus Honeckers Enterbten, der vollalimentierten Resterampe unserer 68-er Generation und deren klerikalen Trittbrettfahrern daher noch einmal an einen Grundpfeiler unserer Demokratie erinnert: Die Meinungsfreiheit. Sie bedeutet nicht die Befreiung von einer unerwünschten Meinung, sondern das grundgesetzlich verbriefte Recht, solch eine unerwünschte Meinung jederzeit öffentlich äußern zu dürfen, solange diese auf dem Boden unserer freiheitlichdemokratischen Grundordnung steht. Demokratie ist also, entgegen dem herrschenden Zeitgeist, der ausdrückliche Schutz dieser unerwünschten Meinung durch die sie ablehnende Mehrheitsgesellschaft. In unserem Land hat unbemerkt eine gesellschaftliche Revolution stattgefunden, mit der sich radikale gesellschaftliche Randgruppen zu einer Beseitigung der vormals stabilisierenden wertekonservativen Mitte ermächtigt haben. Die Betrachtungsperspektive für gesellschaftliche Veränderungen in unserem Land hat sich dadurch diametral verändert.

Fehlen eines deeskalierenden werte konservativen Puffers

Der aktuelle gesellschaftliche Wandel wird nicht etwa aus einer wertekonservativen gesellschaftlichen Mitte heraus kommentiert, wie wir das bei unserer sogenannten 68-er Studentenrevolution erlebt hatten, sondern vielmehr ist heute diese...



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