E-Book, Deutsch, 380 Seiten
Weber Der soziale Rezipient
2015
ISBN: 978-3-658-08748-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Medienrezeption als gemeinschaftliche Identitätsarbeit in Freundeskreisen Jugendlicher
E-Book, Deutsch, 380 Seiten
ISBN: 978-3-658-08748-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Anhand einer Synthese sozial-, geistes-und kulturwissenschaftlicher Literatur sowie mithilfe einer Kombination qualitativer und quantitativer Befragungen untersucht Mathias Weber, wie das Zusammenspiel von Freundeskreis und Mediennutzung Jugendlichen die Auseinandersetzung mit ihrer Identität und somit die Bewältigung der zentralen Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz erleichtert. Besonders das Medienrezeptionshandeln Jugendlicher ist in hohem Maße in die Interaktion ihrer Freundeskreise eingebunden. In der gemeinsamen Nutzung und im Gespräch über Medieninhalte reflektieren Jugendliche die Herausforderungen ihres Alltags und testen neue Verhaltensmuster aus.
Mathias Weber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Publizistik der Universität Mainz.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;5
2;Inhalt;6
3;Teil I: Problemstellung, theoretischer und empirischer Kenntnisstand;12
3.1;1 Einleitung;12
3.1.1;1.1 Problemstellung;12
3.1.2;1.2 Relevanz;14
3.1.3;1.3 Eingrenzung der Fragestellung;15
3.1.3.1;1.3.1 Welche Medieninhalte werden behandelt?;15
3.1.3.2;1.3.2 Welche Kontexte der Medienrezeption werden betrachtet?;17
3.1.3.3;1.3.3 Welche Stufen des Rezeptionsprozesses werden betrachtet?;17
3.1.4;1.4 Vorgehensweise;18
4;2 Grundlegende Begriffe und Konzepte;20
4.1;2.1 Narrative audiovisuelle Medieninhalte;20
4.2;2.2 Jugend und Adoleszenz;24
4.2.1;2.2.1 Begriff und zeitliche Verortung;24
4.2.2;2.2.2 Die Veränderungsprozesse;25
4.3;2.3 Die Peergroup Jugendlicher;26
4.3.1;2.3.1 Soziale Gruppen und Primärgruppen;27
4.3.2;2.3.2 Die spezifischen Eigenschaften der Peergroup;29
4.4;2.4 Gemeinschaftliche Einbindung von Medieninhalten: Definition des Konzepts, Identifizierung und Systematisierung denkbarer Formen;30
4.4.1;2.4.1 Gemeinsame Mediennutzung;30
4.4.2;2.4.2 Anschlusskommunikation;31
4.4.3;2.4.3 Verhältnis von Anschlusskommunikation und gemeinsamer Mediennutzung;34
4.4.4;2.4.4 Elektronisch vermittelte Gruppeninteraktion und ihre Bedeutung für gemeinsame Mediennutzung und Anschlusskommunikation;35
5;3 Gemeinschaftliche Einbindung als Mittler zwischen Inhalt und Rezeption;37
5.1;3.1 Modelle medial vermittelter Kommunikation mit Bezug zur sozialen Gruppe;39
5.2;3.2 Die soziale Gruppe im Medienwirkungsprozess;47
5.3;3.3 Die soziale Gruppe als normierender und motivierender Einfluss in der Medienauswahl;58
5.4;3.4 Die soziale Gruppe in Cultural Studies und Aneignungsforschung;67
5.4.1;3.4.1 Die Cultural Studies als Gegenentwurf zu medienzentrierten Konzepten der Medienrezeption;68
5.4.2;3.4.2 Das Aneignungskonzept als rezipientenzentrierter Zugang zur Medienrezeption;72
5.5;3.5 Struktur und Funktionen der gemeinsamen Mediennutzung und Anschlusskommunikation in sozialen Gruppen;76
5.5.1;3.5.1 Struktur und Funktionen der Anschlusskommunikation;79
5.5.2;3.5.2 Struktur und Funktionen gemeinsamer Mediennutzung;88
5.5.3;3.5.3 Struktur und Funktionen der gemeinsamen Mediennutzung in Familien;95
5.5.4;3.5.4 Struktur und Funktionen elektronisch vermittelter Anschlusskommunikation und elektronisch vermittelter gemeinsamer Mediennutzung;99
6;4 Freundeskreis und Medienrezeption in der Adoleszenz;104
6.1;4.1 Entwicklungsabschnitt Adoleszenz;104
6.2;4.2 Identitätsentwicklung und Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz;105
6.3;4.3 Die Peergroup in der Identitätsausbildung;108
6.4;4.4 Die Medien in der Identitätsausbildung – Mediensozialisationsforschung;111
7;5 Synthese: Gemeinschaftliche Rezeptionspraktiken im Freundeskreis;126
7.1;5.1 Verbreitung von Anschlusskommunikation und gemeinsamer Mediennutzung unter Jugendlichen;128
7.2;5.2 Anschlusskommunikation und gemeinsame Mediennutzung als spezifische Phänomene der Adoleszenz;131
7.3;5.3 Spezifische Strukturen und Funktionen der Anschlusskommunikation in der Adoleszenz;132
7.3.1;5.3.1 Funktionen der Anschlusskommunikation vor dem Hintergrund identitätsbezogener Entwicklungsaufgaben;133
7.3.2;5.3.2 Struktur von Anschlusskommunikation;142
7.4;5.4 Spezifische Strukturen und Funktionen gemeinsamer Mediennutzung in der Adoleszenz;143
7.4.1;5.4.1 Funktionen gemeinsamer Mediennutzung vor dem Hintergrund identitätsbezogener Entwicklungsaufgaben;144
7.4.2;5.4.2 Struktur gemeinsamer Mediennutzung;146
7.5;5.5 Elektronisch vermittelte gemeinsame Mediennutzung und Anschlusskommunikation;147
7.6;5.6 Die Bedeutung des Freundeskreises für die Medienauswahl Jugendlicher;148
7.7;5.7 Die Bedeutung des Freundeskreises für die Wirkung massenmedialer Inhalte auf Jugendliche;152
7.8;5.8 Ableitung von Forschungsfragen für die qualitative Studie;156
8;Teil II: Qualitative Studie;161
8.1;1 Methodische Anlage;165
8.1.1;1.1 Auswahl qualitativer Leitfadeninterviews und Gruppendiskussionen;165
8.1.2;1.2 Episodische Leitfadeninterviews;166
8.1.2.1;1.2.1 Der Leitfaden;167
8.1.2.2;1.2.2 Schulung der Interviewer;174
8.1.2.3;1.2.3 Auswahl der Interviewten;175
8.1.2.4;1.2.4 Durchführung;177
8.1.3;1.3 Gruppendiskussionen;178
8.1.3.1;1.3.1 Der Leitfaden und die Schulung der Diskussionsleiter;179
8.1.3.2;1.3.2 Auswahl der Diskussionsteilnehmer;180
8.1.3.3;1.3.3 Durchführung;181
8.1.4;1.4 Transkription;182
8.1.5;1.5 Auswertung;185
8.1.6;1.6 Methoden-Triangulation;188
9;2 Ergebnisse;190
9.1;2.1 Gemeinsame Mediennutzung;192
9.1.1;2.1.1 Häufigkeit und subjektive Bedeutung;192
9.1.2;2.1.2 Der situative Kontext;195
9.1.3;2.1.3 Die Medieninhalte;200
9.1.4;2.1.4 Funktionen gemeinsamer Mediennutzung;207
9.1.5;2.1.5 Ritualisierte gemeinsame Mediennutzung;218
9.1.6;2.1.6 Ausstrahlung gemeinsamer Mediennutzung auf späteres Medienrezeptionsverhalten;224
9.2;2.2 Anschlusskommunikation;226
9.2.1;2.2.1 Häufigkeit, Salienz und situativer Rahmen;227
9.2.2;2.2.2 Anschlusskommunikation in den Rezeptionsphasen;230
9.2.3;2.2.3 Funktionen der Anschlusskommunikation: Synthese;243
10;3 Methodische Einschränkungen;248
11;4 Modelle der gemeinsamen Nutzung und Anschlusskommunikation;250
12;Teil III: Quantitative Studie;263
12.1;1 Methodische Anlage;265
12.1.1;1.1 Grundgesamtheit und Stichprobe;265
12.1.2;1.2 Durchführung;267
12.1.3;1.3 Messinstrument;268
12.1.3.1;1.3.1 Häufigkeit und Wichtigkeit der Nutzung narrativer audiovisueller Medieninhalte sowie der Anschlusskommunikation;269
12.1.3.2;1.3.2 Bedeutung einzelner Genres für die Nutzung narrativer audiovisueller Medieninhalte sowie für die Anschlusskommunikation;270
12.1.3.3;1.3.3 Funktionen der gemeinsamen Mediennutzung;270
12.1.3.4;1.3.4 Funktionen der Anschlusskommunikation;274
12.1.3.5;1.3.5 Identitätsbezogene Entwicklungsaufgaben;277
12.1.3.6;1.3.6 Soziodemografie, Medienbesitz und Konformitätsdruck in der Peergroup;280
13;2 Ergebnisse;281
13.1;2.1 Häufigkeit und Wichtigkeit der solitären und gemeinsamen Mediennutzung sowie der Anschlusskommunikation;281
13.2;2.2 Bedeutung verschiedener Genres für solitäre und gemeinsame Mediennutzung sowie für die Anschlusskommunikation;287
13.3;2.3 Identitätsbezogene Entwicklungsaufgaben als Bedingungen der solitären und gemeinsamen Mediennutzung sowie der Anschlusskommunikation;289
13.4;2.4 Ein funktionales Modell der gemeinsamen Mediennutzung in Freundeskreisen Jugendlicher;296
13.5;2.5 Ein funktionales Modell der Anschlusskommunikation in Freundeskreisen Jugendlicher;304
14;3 Methodische Einschränkungen;310
15;4 Zwischenresümee und -diskussion;312
16;Teil IV: Zusammenfassung, Diskussion und Ausblick;316
16.1;1 Zielsetzung;316
17;2 Zusammenfassung;317
17.1;2.1 Theoretischer und empirischer Kenntnisstand;317
17.2;2.2 Qualitative Teilstudie;321
17.3;2.3 Quantitative Teilstudie;326
18;3 Methodische Einschränkungen;328
19;4 Diskussion und Ausblick;330
20;Literaturverzeichnis;335




