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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 17, 384 Seiten

Reihe: Black Dagger

Ward Vampirschwur

Black Dagger 17 - Roman
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-641-07945-1
Verlag: Heyne
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Black Dagger 17 - Roman

E-Book, Deutsch, Band 17, 384 Seiten

Reihe: Black Dagger

ISBN: 978-3-641-07945-1
Verlag: Heyne
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Düster, erotisch, unwiderstehlich

Im Dunkel der Nacht tobt ein unerbittlicher Krieg zwischen den Vampiren und ihren Verfolgern. Die besten Krieger der Vampire haben sich zur Bruderschaft der BLACK DAGGER zusammengeschlossen, um sich mit allen Mitteln zur Wehr zu setzen. Ihr grausamster Kampf ist jedoch die Entscheidung zwischen Pflicht und glühender Leidenschaft.
Das gilt besonders für die ebenso schöne wie unerschrockene Payne. Jahrhundertelang als Auserwählte auf der Anderen Seite gefangen, hat sie nun mit ihrer Bestimmung gebrochen und ist ins Diesseits gekommen. Sie ahnt nicht, welche Herausforderungen auf sie warten – sowohl in der Schlacht auf den nächtlichen Straßen als auch im Kampf gegen ihre eigenen Leidenschaften ...

J. R. Ward begann bereits während des Studiums mit dem Schreiben. Nach dem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die »BLACK DAGGER«-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestsellerlisten eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als Star der romantischen Mystery.
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(S. 163-164)

Eine Woche später wachte Manny mit einem Mörderkater im Bett auf. Wenigstens konnte er sich diese Kopfschmerzen ausnahmsweise mal erklären: Als er heimgekommen war, hatte er eine Flasche Lagavulin niedergekämpft wie ein Wrestler, und der hatte zurückgeschlagen, bis Manny flach auf der Matte lag. Als Erstes tastete er nach dem Telefon. Mit verquollenen Augen rief er den Tierarzt auf dem Handy an. Die beiden hatten eine Art Morgenritual entwickelt, und Manny dankte Gott, dass der Kerl wie er an Schlaflosigkeit litt. Beim zweiten Klingeln wurde bereits abgehoben. »Hallo?«

»Wie geht es meinem Mädchen?« Das folgende Zögern sagte alles. »So schlimm?« »Nun ja, ihre Vitalzeichen sind weiterhin gut, und sie kommt auch mit der hängenden Lagerung zurecht, aber ich mache mir Sorgen wegen des Strauchelns. Wir werden sehen.« »Halten Sie mich auf dem Laufenden.« »Aber klar doch.« An diesem Punkt musste er auflegen. Die Unterhaltung war beendet, er war nicht der Typ, der gern plauderte – und selbst wenn, hätte ihm ein Schwätzchen nicht geben können, was er wollte, nämlich ein gesundes Pferd, verdammt nochmal. Bevor sein Wecker um sechs Uhr dreißig losging und sein Katerprogramm zunichtemachte, stellte er den Radiowecker mit einem Handschlag auf stumm und dachte: Frühsport. Kaffee.

Zurück in die Klinik. Moment, falsche Reihenfolge. Kaffee, Frühsport, Klinik. Kaffee brauchte er ganz eindeutig als Erstes. In seiner Verfassung war er nicht in der Lage, zu rennen oder Gewichte zu stemmen – und er sollte auch keine schweren Maschinen bedienen, wie Aufzüge zum Beispiel. Als er die Beine aus dem Bett schwang und sich aufsetzte, pochte in seinem Kopf ein eigener Herzschlag, aber er wehrte sich gegen die Vorstellung, dass dieser Schmerz vielleicht, nur vielleicht, nicht vom Schnaps kam: Er war nicht krank, und er züchtete sich auch keinen Gehirntumor heran – und wenn, wäre er trotzdem in die Arbeit gegangen.

So war er einfach. Schon als Kind hatte er immer darum gekämpft, in die Schule gehen zu dürfen, wenn er krank war – selbst als er Windpocken hatte und aussah wie eins dieser Bilder, bei denen man die Punkte verbinden muss, hatte er darauf bestanden, zum Bus zu gehen. In diesem speziellen Fall hatte seine Mutter gewonnen. Und herumgenörgelt, er sei wie sein Vater. Das war alles andere als ein Kompliment, sein ganzes Leben lang hielt sie ihm das schon vor – doch es interessierte ihn einen Scheiß, weil er dem Kerl selbst nie begegnet war. Alles, was ihm von seinem Vater geblieben war, war ein vergilbtes Foto, das einzige Bild, das er je gerahmt hatte … Warum ging ihm heute eigentlich all das durch den Kopf?

Zunächst schnappte Manny sich den Breakfast Blend von Starbucks. Dann legte er Sportkleidung an, während der Kaffee durchlief, leerte über die Spüle gebeugt zwei Tassen auf ex, während er den frühmorgendlichen Verkehr beobachtete, der sich im Dämmerlicht um die Kurven des Northway schlängelte. Als Letztes griff er sich noch seinen iPod und steckte sich die Stöpsel in die Ohren. Er war ohnehin nicht sonderlich redselig, aber heute durfte ihm wirklich keine dieser quietschfidelen Quasselstrippen in die Quere kommen.


Ward, J. R.
J. R. Ward begann bereits während des Studiums mit dem Schreiben. Nach dem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die »BLACK DAGGER«-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestsellerlisten eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als Star der romantischen Mystery.



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