Walser / Greven | Sämtliche Werke in zwanzig Bänden | Buch | 978-3-518-37620-1 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 520 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 177 mm, Gewicht: 403 g

Walser / Greven

Sämtliche Werke in zwanzig Bänden

Zwanzigster Band: Für die Katz. Prosa aus der Berner Zeit. 1928–1933
3. Auflage 1986
ISBN: 978-3-518-37620-1
Verlag: Suhrkamp

Zwanzigster Band: Für die Katz. Prosa aus der Berner Zeit. 1928–1933

Buch, Deutsch, 520 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 177 mm, Gewicht: 403 g

ISBN: 978-3-518-37620-1
Verlag: Suhrkamp


Am Ende seiner Berner Zeit, er war fünfzig Jahre alt, hatte sich Robert Walser damit abgefunden, zum »Zeitungsschreiber« geworden zu sein: die Buchverleger verweigerten sich seiner Produktion, aber immerhin standen ihm noch angesehene Feuilletons und Zeitschriften offen, in denen seine Glossen und erzählerischen Skizzen, Aufsätze und Gedichte in Prosa erschienen – seine ganz eigene und höchst moderne Gattung des Prosastücks, in der sich, was traditionell Literatur genannt wurde, auflöste und doch als Sprach- und Erzählexperiment immer wieder neu entstand. Zu Anfang des Jahres 1929 erlitt Walser eine psychische Krise, er gab seine vielleicht allzu unabhängige, einsame und gefährdete Existenz auf und war bis Juni 1933 Patient in der Nervenheilanstalt Waldau bei Bern. Dort setzte er, mit Unterbrechungen und in eingeschränktem Umfang, seine schriftstellerische Arbeit fort, und es entstanden noch eine Fülle von Prosastücken und Gedichten, die ihn auf der Höhe seiner Kreativität zeigen – bis zu dem plötzlichen Abbruch und Verstummen, als er gegen seinen Willen in eine andere Anstalt verlegt wurde. Dieser letzte Abschnitt seines Schaffens wird, soweit es sich um Prosastücke handelt, in diesem Band vollständig vorgelegt; überwiegend entstammen die Texte dem handschriftlichen Nachlaß. – Im Anhang finden sich editorische Berichte zur Gesamtausgabe sowie ein alphabetisches Gesamtverzeichnis der kleinen Prosa Robert Walsers.

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Weitere Infos & Material


HIER WIRD GEPLAUDERT
Der See
Sonntagsausflug
Ich stand vor ihrem Dorf
Die kleine Stadt
Die Sängerin
Ich ging ins Theater
In einem Städtchen
Ferien (I)
Ferien (II)
Ich las damals vielleicht zu viel
Das Gasthaus
Das Restaurant
Schweizeressay
Ein Bild von Fragonard
Der Hausfreund
Auflauf
Das Kaffeehaus
Das Hotel
Kahnfahrt
Wanderschaft
Ein Novellelein
Die hübsche Stadt
Bildende Gestalten Ich blätterte in einer Zeitschrift
Ein Bilderbuch
Etwas übers Essen
Schnaps
Der Tabak
Hüte
Reisen
Der Bahnhof (I)
Der Bahnhof (II)
Die vier Jahreszeiten
Mutter Natur
EINMAIL ERZÄHLTE EINER
Spaziergang (II)
Der Langweilige
Im Reich des Schönen
Schloßgeschichte
Ein Mädchen schrieb
Der Gute schrieb
Ich schrieb der Tränentrinkerin
Fragment
Grabrede
SKIZZE
Skizze (III)
Der Geniale
Der Knabe (II)
Die Stadt (III)
Die Straße (II)
Der Verfeinerte
Die Landschaft (II)
Unter einer Linde
Spaziergang im Park
Die Badende
Das Konzert
Die Näherin
Mutter und Kind
Der Beliebte
Die Kranke
Der Kuß (III)
Katastrophe
Karikatur
Ein Kaffer
Der höfliche Prinz
Der Erzieher
Biedermeiergeschichte
Der Bürgermeister
Der Geistesheld
Der Mißvergnügte
Der Emporkömmling
Die Schauspielerin (II)
Etwas Sagenhaftes
Heroische Landschaft
Der Diamant
Hinrichtungsgeschichte
Die schwarze Hand
ER UND SIE
Die Verkäuferin
Kleinstadt
Der Gauner und eine Braut
Aus gutem Haus
Die Hochzeitsreise
Ernestine
Das Komische
Cäsar
Stadt und Land
Der Mechaniker
Das Fabrikmädchen
ZWEI GESTALTEN
Zwei Lebenswege
Der Gesunde
Stück ohne Titel (III)
Der Zerbrechliche Der Kostbare
Der Anspruchsvolle
Der Weltmann Embonpoint
Der Pfarrer
Der Philister
Ein Zeitgenosse
Ein Held der Feder
Stück ohne Titel (IV)
Watteau
FRAUENPORTRÄT
Der Ernst des Lebens
Fräulein
Etwas Dummes im Kopf
Die Abenteurerin
Eine Art Kleopatra
Die Kunstreiterin
Bildnis einer Frau
Bildnis einer Dame
Die Nixe
Das Mädchen (II)
Die Dame (II)
EINE ART BILD
Der Knirps
Ein Dichter (II)
Der Schriftsteller (II)
Der Erzähler
Der Lyriker
Der Europäer
Ein Weltmann
Das Gebirge (II)
Der Verbrauchte
Die Kindheit
Die Nonne
LEKTÜRE
Einer, der immer irgend etwas las
Von einigen Büchern
Ich las letzthin
Über zwei kleine Romane
Künstlergeschichte
Liebesgeschichte (II)
Eine Art Erzählung
Die Tragödie
Schiller (I)
Literaturfigur
Gespenster
Mamsell Miseel
Folgen des Lesens
Ich las im Wald
Buchbesprechung
Der Schelm
Das Adoptivkind
Ein Diener
Kombination
Das Halsband
Eine Novelle
Die Lehrerin
Er war folgsam
Sie besserte sich
Wenn wir artig sind
Mutti
Man muß erprobt sein
Ich las zwei Geschichten
Schmelzer
Die Tänzerin
Die höhere Tochter
Der Uhrmacher
Die Freundin
Ein Frauen-Buch
Lust des Daseins
Das Romanhafte
Das Schloß
Der Spießer
Die Zofe
Etwas vom Handkuß
VOM SCHRIFTSTELLERN
Etwas über die Schriftstellerei
Schriftstellergeschichte
Die Romanschriftstellerin
Dichtete dieser Dichter richtig?
Der gestiefelte Kater
Jens P. Jacobsen
Schiller (II)
Die literarische Schweiz
Tolstoi und Hütten
Brief an einen Besteller von Novellen
Meine Bemühungen
Für die Katz
Lebensläufe I-IV
ANHANG
Nachwort
Anmerkungen
Editorische Berichte (Zur Datierung des handschriftlichen Nachlasses / Verlorene Werke Robert Walsers / Zur Textgestalt und zur Schreibweise in den Handschriften / Danksagung)
Alphabetisches Gesamtverzeichnis der kleinen Prosa Robert Walsers
Zeittafel


Walser, Robert
Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren. Er starb am 25. Dezember 1956 auf einem Spaziergang im Schnee. Heute ist Walser durch seine Romane, seine feuilletonistische Prosa, seine Gedichte und seine Dramolette als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts anerkannt. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtip werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches Fritz Kochers Aufsätze folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und Bühnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun seine drei Romane Geschwister Tanner (1907), Der Gehülfe (1908) und Jakob von Gunten (1909). Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollständig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient. Sein Werk erscheint seit 1978 im Suhrkamp Verlag, seit 2018 auch in der neuen kommentierten Berner Ausgabe.

Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren. Er starb am 25. Dezember 1956 auf einem Spaziergang im Schnee. Heute ist Walser durch seine Romane, seine feuilletonistische Prosa, seine Gedichte und seine Dramolette als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts anerkannt. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtip werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und Bühnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun seine drei Romane (1907), (1908) und (1909). Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollständig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient. Sein Werk erscheint seit 1978 im Suhrkamp Verlag, seit 2018 auch in der neuen kommentierten Berner Ausgabe.



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