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E-Book, Deutsch, Band 8, 314 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm

Reihe: Edition Pietismustexte

vom Orde Pietas et eruditio

Pietistische Texte zum Theologiestudium
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-374-04476-4
Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Pietistische Texte zum Theologiestudium

E-Book, Deutsch, Band 8, 314 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm

Reihe: Edition Pietismustexte

ISBN: 978-3-374-04476-4
Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



'Ein Theologe sollte lieber fromm statt gelehrt sein.' Der Vorwurf einer gewissen Bildungsfeindlichkeit hat den Pietismus von Beginn an begleitet. Umgekehrt haben namhafte Vertreter des Pietismus Kritik am herkömmlichen Theologiestudium geäußert und Reformvorschläge unterbreitet. So hat schon Philipp Jacob Spener die Theologie als 'habitus practicus' verstanden, bei dem das gründliche Studium durch 'allerhand übungen ... zu der praxi und eigenen erbauung' ergänzt werden soll. Dieser Band dokumentiert Anleitungen, Kritik und Reformvorschläge zum Theologiestudium in einem breiten Spektrum. Nach Johann Arndt, Philipp Jacob Spener, August Hermann Francke kommen auch wichtige Vertreter der 'zweiten Generation' des Pietismus, des radikalen Pietismus und der Erweckungsbewegung zu Wort (J. J. Rambach, J. A. Bengel, S. Gmehlin, J. F. Haug, J. H. Jung-Stilling). Neben Texten zum Universitätsstudium enthält der Band auch Ideen zu einer anschließenden praktischen Ausbildung der Theologen, Vorformen der Predigerseminare des 19. Jahrhunderts. [Pietas et eruditio. Pietistic Texts to the Study of Theology] Pietism has been blamed from the beginning for a certain anti-educationalism. On the other side, renowned pietists have criticized the traditional study of theology and have made proposals for reform. It was Philipp Jacob Spener who had already understood theology as a 'habitus practicus'. The present volume documents instructions, critique, proposals for reform and other important sources concerning the study of theology that cover a broad temporal and contentual range. Besides Johann Arndt, Philipp Jacob Spener, August Hermann Francke also representatives of the 'second generatio' of pietism are documented (J. J. Rambach, J. A. Bengel, S. Gmehlin, J. F. Haug, J. H. Jung-Stilling).

Klaus vom Orde, Dr. theol., Kirchenhistoriker, Leiter der Forschungsstelle 'Edition der Briefe Philipp Jakob Speners' der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Jg. 1956, seit 1993 tätig in verschiedenen Editionen von Briefen bekannter Pietisten.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Impressum;5
3;Inhalt;6
4;I. Johann Arndt, Brief an Johann Gerhard vom 15. März 1603;8
5;II. Philipp Jacob Spener, Pia Desideria, 1675;15
6;III. Veit Ludwig von Seckendorff, Wohlmeinendes unmaßgebliches Bedencken, 1680;20
7;IV. Philipp Jacob Spener, De impedimentis Studii theologici, 1690;30
8;V. August Hermann Francke, Idea studiosi Theologiae, 1712;61
9;VI. August Hermann Francke, Project des Seminarii Ministerii Ecclesiastici, 1714;76
10;VII. Ausführliche Nachricht das Inspektorat zu Flechtdorf betreffend, 1704;84
11;VIII. Joachim Justus Breithaupt, Heinrich Lysius, Exercitatio inauguralis De Studio Theologico, 1702;108
12;IX. Johann Jacob Rambach, Wohl unterrichteter Studiosus Theologiae, 1737;142
13;X. Sigmund Christian Gmehlin, Apologetische Erklärung, 1708;188
14;XI. [Johann Friedrich Haug], Studenten=Gesang, 1710;192
15;XII. Johann Albrecht Bengel, Wolgemeinter Vorschlag wie ein Cursus theologicus in vier bis fünf Jahren zu verrichten seyn möchte, A. 1742 m. Oct.;199
16;XIII. Johann Albrecht Bengel, Gedanken von der Einrichtung eines Compendii Theologiae;209
17;XIV. Christian Albrecht Döderlein, Feyerliche Rede von den hohen Vorzügen der biblischen Theologie vor der Scholastischen, [1758].;214
18;XV. Johann Heinrich Jung-Stilling, Der Graue Mann, 6. Stück, 1799;234
19;Nachwort;243
20;Literaturverzeichnis;283
21;Editorische Notiz;302
22;Dank;304
23;Abkürzungen;305
24;Register der Bibelstellen;308
25;Register der Orte;311
26;Register der Personen;312
27;Weitere Veröffentlichungen;315


vom Orde , Klaus
Klaus vom Orde, Dr. theol., Kirchenhistoriker, Leiter der Forschungsstelle „Edition der Briefe Philipp Jakob Speners“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Jg. 1956, seit 1993 tätig in verschiedenen Editionen von Briefen bekannter Pietisten.



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