E-Book, Deutsch, 382 Seiten
1648: ›Kein anderes Bekenntnis soll angenommen oder geduldet werden‹
E-Book, Deutsch, 382 Seiten
Reihe: Kirche ? Konfession ? Religion.
ISBN: 978-3-8470-0803-3
Verlag: V&R unipress
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Until 1918/19, aside from Lutheran and Reformed traditions, no other Protestant confessions or denominations had constitutionally secured rights in the German small states. The author discusses inter-church experiences of churches that were not tolerated throughout history. Both state church traditions found themselves under the far-reaching influences of the political rulers. The lack of religious freedom secured under constitutional law in Germany until 1919 afforded to privileged state churches monopolistic preferential rights that also protected them from pre-reformation movements (such as the Waldenses and the Bohemian Brethren) and from later-appearing minority churches (such as Baptists and Methodists, among others). In the long term, this led to a one-sided understanding of church and initially to ecumenical restraint by virtue of some national affiliation.
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1;Title Page;4
2;Copyright;5
3;Table of Contents;6
4;Body;12
5;Geleitwort;12
6;Einführung;14
7;Kapitel 1: Wittenberger Eckpfeiler einer sich bildenden Kirche;18
7.1;1.1 Vorgeschichte: Martin Luthers Gotteserfahrung;18
7.2;1.2 Öffentlichkeit und Mitträgerschaft;19
7.3;1.3 Anfänge: von der Bewegung zur Kirche;20
7.4;1.4 Die Organisation beginnt;24
7.5;1.5 Augsburg 1555 – Religionsfriede;28
7.6;1.6 Confessio Augustana;29
7.7;1.7 Konfession und Denomination;32
7.8;1.8 Zwei Reiche – zwei Regierungen;34
7.9;1.9 Landesherrliches Kirchenregiment;35
7.10;1.10 Bischöfe und Superintendenten: „Kirchliche” Kirchenleitung;38
7.11;1.11 Die Konsistorien;42
7.12;1.12 Territorial organisierte Kirchen;43
7.13;1.13 Vorausschauende Zwischenbilanz;45
8;Kapitel 2: Ein neues spätmittelalterliches Phänomen: Die Bildung autonomer Kirchen;48
8.1;2.1 Langfristige Vorläufer;50
8.2;2.2 Europaweit wirksame Ansätze;51
8.2.1;2.2.1 Petrus Valdes (1140–1218) und die Waldenser;52
8.2.2;2.2.2 John Wyclif (um 1320/1330–1384) und die Lollarden;54
8.2.3;2.2.3 Jan Hus (um 1369/1371–1415) und die Hussiten;57
8.2.4;2.2.4 Die Böhmischen Brüder von Kunwald: die Unitas Fratrum;60
8.2.5;2.2.5 Die „Brüder vom gemeinsamen Leben” in den Niederlanden;63
8.2.6;2.2.6 Täufergemeinden;65
8.2.7;2.2.7 Menno Simons (1495/1500–1561) und die Mennoniten;69
8.3;2.3 Zwischen gestern und morgen;71
9;Kapitel 3: 1648 – Nur noch drei Konfessionen;78
9.1;3.1 Der Friedensvertrag: ›Instrumentum Pacis Osnabrugensis‹ (IPO);79
9.2;3.2 und die nicht geduldeten Kirchen?;82
9.3;3.3 Auswirkungen des Friedens von Münster;84
9.4;3.4 Petrus Valdes und die Waldenser;86
9.5;3.5 Johann Amos Comenius und die Unitas Fratrum;86
9.6;3.6 Vielfältige Wanderungen;89
9.7;3.7 Eine ökumenische Interpretation der Geschichte;90
10;Kapitel 4: Entwicklung auf der Grundlage von 1648: Machtkonstellationen;94
10.1;4.1 Politisch legitimierte kirchliche Machthaber;94
10.2;4.2 Das landesherrliche Kirchenregiment;97
10.3;4.3 Die Konsistorien;101
11;Kapitel 5: Vom „blutigen Schauplatz” zu „Minderheiten-Asylen”;106
11.1;5.1 Kirche und Wanderungen aus Glaubensgründen;106
11.2;5.2 Ausgangspunkt: Erinnerung an den „Märtyrer-Spiegel der Taufgesinnten und wehrlosen Christen”;113
11.3;5.3 Mennoniten in Krefeld – Friedrich Wilhelm I.;114
11.4;5.4 Toleranz in der Pfalz – Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz;115
11.5;5.5 Mennoniten vermitteln Kulturtechniken – der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm;116
11.6;5.6 Waldenser in Württemberg und Hessen – Herzog Eberhard Ludwig und Friedrich II. von Hessen-Homburg;117
11.7;5.7 Toleranz für Minderheiten in Neuwied – Graf Friedrich III. zu Wied;119
11.8;5.8 Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker) – Fürst Friedrich Carl August von Waldeck-Pyrmont;122
11.9;5.9 Die „Böhmischen Brüder” in Herrnhut – Nikolaus Ludwig von Zinzendorf und die Zuflucht in der Wetterau – Graf Ernst Casimir von Ysenburg-Büdingen;124
11.10;5.10 Sayn-Wittgenstein-Hohenstein und Sayn-Wittgenstein-Berleburg – Graf Heinrich Albrecht zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein und Gräfin Hedwig Sophie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg;132
11.11;5.11 Überblick;133
12;Kapitel 6: Kirche ohne Alternative – Pluralismus auch innerkirchlich unerwünscht;136
12.1;6.1 Theologische Pietismus-Postionen in der Nähe zu kommenden Freikirchen;136
12.2;6.2 Förderung und Abwehr des Pietismus durch landesherrliche Kirchenregimente;144
12.3;6.3 Das Württembergische „Pietistenreskript” von 1743 – Herzog Carl Friderich;145
12.4;6.4 Dänische „Verordnung” vom 13. Februar 1741 – König Christian VI.;150
12.5;6.5 Abwehr in Lübeck 1692 – Rat der Stadt;156
12.6;6.6 Abwehr in Bremen 1705 – Rat der Stadt;157
12.7;6.7 Verlautbarungen unter hannoverschen Königen;161
12.8;6.8 Die Macht der Herrschenden und die Ohnmacht der Kirchen;169
13;Kapitel 7: Reichsdeputationshauptschluss und Wiener Kongress – neue Chancen für Minderheiten?;176
13.1;7.1 Was brachte der Umbruch zwischen 1803 und 1815 den kirchlichen Minderheiten?;176
13.2;7.2 Neues Staatskirchenrecht auch für Minderheiten – aber nur vorläufig;177
14;Kapitel 8: 1848: Religionsfreiheit! „Jeder Deutsche hat volle Glaubens- und Gewissensfreiheit”;182
14.1;8.1 Vorsicht vor falschen Bildern;182
14.2;8.2 Neues Staatskirchenrecht auch für Minderheiten – aber nur vorläufig;183
14.3;8.3 Die Revolution schafft offene Türen für Freikirchen;186
14.4;8.4 Entsetzen über die Revolution bei den Staatskirchen;189
14.5;8.5 Ungewohnte kirchliche Lage: Nachbarn anderer Konfession;190
15;Kapitel 9: Wirkungen von Pietismus-Edikten auf Minderheiten im 19. Jahrhundert;194
15.1;9.1 Politische Entwicklungen beeinflussen immer den Weg von Minderheiten;194
15.2;9.2 Württemberg: Methodistische Kirchen und baptistische Gemeinden;197
15.3;9.3 Hannover: Religionspolitik im Wechsel der Zeiten;209
15.4;9.4 Schleswig: Pietismus-Verordnung Christians VI.;214
15.5;9.5 Preußen: Friedrich Wilhelm IV. im März 1847;222
16;Kapitel 10: Minderheiten nach 1848/49 zwischen Staat und Kirche;226
16.1;10.1 Staat und Freikirchen in rechtlicher Beziehung;226
16.2;10.2 Landeskirchen und Freikirchen in ihren Beziehungen;234
17;Kapitel 11: Endlich: Von der Monarchie zur Republik – Die Wende von 1918/19;244
17.1;11.1 Ein frühes Signal des Umschwungs;246
17.2;11.2 Freikirchliches Engagement zur politischen Neuordnung;247
17.3;11.3 Weimarer Verfassung: Körperschaftsrechte auch für Minderheiten;249
17.4;11.4 Einwände zur Gewährung von Körperschaftsrechten in Preußen;251
17.5;11.5 Das Gerangel um die Schule der Zukunft;256
17.6;11.6 Bewegung im Deutschen Evangelischen Kirchenausschuss;261
17.7;11.7 Ökumene bringt Pluralisierung – Unterwegs zur Einheit in Vielfalt;268
17.8;11.8 Probleme im Vorfeld von Stockholm (1925) und Lausanne (1927);272
18;Kapitel 12: Blicke in die schwierige NS-Zeit;276
18.1;12.1 Die Lage der Freikirchen hob sich deutlich von der Lage der Landeskirchen ab;277
18.2;12.2 Vor einer Auslöschung der Freikirchen?;279
18.3;12.3 Weder Bekennende noch Reichskirche;281
18.4;12.4 Politischer Zwiespalt;289
19;Kapitel 13: Wieder eine Wende: diesmal auch mit kulturellen Folgen für die Kirchen;294
19.1;13.1 Die Stuttgarter Begegnung zwischen EKD-Rat und Ökumene 1945;298
19.2;13.2 Große Hilfswerkspenden;300
19.3;13.3 Endlich der Beginn einer ökumenischen Gemeinschaft;302
19.4;13.4 Die Integration der Missionsgesellschaften und die Bildung des Missionswerkes;303
19.5;13.5 Folgen des Zweiten Vatikanischen Konzils;305
19.6;13.6 Das Gelingen der Leuenberger Konkordie;307
19.7;13.7 Erstmals Kirchengemeinschaft zwischen Landeskirchen und einer Freikirche;308
19.8;13.8 Unsere Kirchen: Ökumenisch von außen gesehen;310
19.9;13.9 Der europäische „Sonderweg” und der gesellschaftliche wie kirchliche Umbruch;312
19.10;13.10 Übersicht neue Minderheiten im 19. Jahrhundert;314
20;Kapitel 14: Verpasste Gelegenheiten 2017?;318
20.1;14.1 Neue Zeiten – alte Bilder. – „Ökumene ist mehr als zwei”;318
20.2;14.2 Ökumene ohne Konsequenzen?;319
20.3;14.3 Wie geht es nach zehn Jahren Dekade ökumenisch weiter?;327
20.3.1;(1) Beobachtungen zu innerdeutschen ökumenischen Entwicklungen;327
20.3.2;(2) Notwendige Klärungen – zukünftige Aufgaben;329
20.3.3;(3) Rückschau mit neuer Perspektive für die Zukunft?;331
20.3.4;(4) Wer gehört zur reformatorischen Tradition?;331
20.3.5;(5) Der Blick in Richtung 2030: 500 Jahre Confessio Augustana;332
20.4;14.4 Einheit ist nur eine Station auf dem Weg der Mission;334
21;Kapitel 15: Schlussgedanken – Von vor 1517 bis nach 2017;336
21.1;15.1 Kirchliche und gesellschaftliche Verluste durch Verweigerungen;337
21.2;15.2 Was ist das für ein Umschwung!;341
22;Abkürzungen;346
23;Archive – Dokumente;348
23.1;Archive;348
23.2;Dokumente (chronologisch angeordnet);348
24;Literatur;352
24.1;Zeitschriftenartikel;362
24.2;Internetabrufe;363
25;Anhang: Mandate, Reskripte und Dekrete zum Pietismus;364
26;Personenregister;368
27;Orts- und Regionenregister;374
28;Sach- und Institutionenregister;378