Vogel | Die Chroniken Aranadias II | Buch | 978-3-98914-987-8 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 2, 526 Seiten, Format (B × H): 1480 mm x 210 mm

Reihe: Die Chroniken Aranadias

Vogel

Die Chroniken Aranadias II

Der Palast der Seelen
Erscheinungsjahr 2025
ISBN: 978-3-98914-987-8
Verlag: Neubachverlag

Der Palast der Seelen

Buch, Deutsch, Band 2, 526 Seiten, Format (B × H): 1480 mm x 210 mm

Reihe: Die Chroniken Aranadias

ISBN: 978-3-98914-987-8
Verlag: Neubachverlag


Wenn Alles anders ist, als es scheint? Schwarz nicht mehr schwarz und Weiß nicht mehr weiß? Wie findest du dann des Rätsels Lösung? Eine Prophezeiung ist der Schlüssel zu einem Geheimnis, das nicht nur Rubens Zukunft bestimmen wird, sondern auch Licht in die Vergangenheit bringt ... Auch nach zwei Jahren kann Ruben die Geschehnisse, die ihnen allen fast das Leben gekostet hätten, nicht vergessen. Wie sollte er auch? Doch, nach einem Schiffbruch, findet er endlich seine Seelengefährtin. Saphira, die ihm neuen Lebensmut gibt. Aber sein Glück ist nicht von Dauer. Erst erfährt er, dass ein schrecklicher Fluch auf ihr lastet und kurz darauf wird sie auch noch unter mysteriösen Umständen entführt. Ruben beschließt, sich auf die Suche nach ihr zu begeben. Diese Suche stürzt ihn in ein Abenteuer, das größere Gefahren birgt, als er es sich jemals vorstellen konnte und ihm bleibt nicht viel Zeit ...

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Zielgruppe


Alle, die Märchen und Mystisches lieben.


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»Atticus!« In Samiramis’ Stimme lag blanker Hohn und ein Hass, den er nie für möglich gehalten hätte. »Endlich, nach so vielen Jahren sehen wir uns wieder! Ich hatte schon befürchtet, ich müsste auf ewig auf deine Gesellschaft verzichten. Doch, wie mir scheint, war das Schicksal, mir hold.« Sie kicherte leise. »Wenn ich dich jetzt berühren würde, hätte ich eine wunderschöne Statue. Ich könnte sie, Ehrerbietung des Verräters, nennen. Was hältst du davon?« Atticus schwieg.
»Keine Sorge, ich werde dich in dieser Stellung nicht berühren. Ich mache es dir etwas bequemer. Nicht sehr viel, aber immerhin etwas, doch glaube nicht, dass ich es dir auch leicht machen werde. Du hast mich hintergangen wie noch keiner vor dir. Du hast mir das genommen, was mir zusteht und dafür wirst du büßen.« Er hörte, wie sie das Podest des Thrones langsam hinab schritt und vor ihm stehen blieb. Dann packte sie ihn bei den Haaren und zog seinen Kopf in die Höhe, sodass er sie ansehen musste.
»Wie du siehst, kann ich es kontrollieren. Wäre doch zu schade, wenn dein wundervoller Körper einen steinernen Kopf tragen müsste. Das wäre die reinste Verschwendung. Obwohl, irgendwie gefällt mir der Gedanke, dass du mit ansehen musst, wie dein Körper unter dir verrottet, weil du nicht mehr in der Lage bist zu atmen.« Sie ließ ihn wieder los und sogleich zwangen ihn ihre Männer wieder in seine vorige Haltung. »Atticus, Atticus, das hätte ich niemals von dir gedacht.« Sie lief vor ihm auf und ab. »Als ich dir Silvana damals wie auf einem Tablett servierte, dachte ich, du wärst nur auch so ein verschreckter Bursche, der es mir leicht machen würde. Doch du hast mich überrascht. Nicht im positiven Sinne!«, ihre Stimme erst gefährlich leise und säuselnd, wurde immer schriller und lauter. »Durch dich habe ich ein Vierteljahrhundert vergeudet. Durch dich konnte ich ein Vierteljahrhundert lang meine Aufgabe nicht erfüllen. Ich hasse dich und das wirst du mit voller Wucht zu spüren bekommen.
Und jetzt, da du es geschafft hast, mir ihren Dienst vollkommen zu verweigern, bis auf, …. Du weißt schon was, wird es noch heftiger für dich ausfallen.« Wieder wurde ihre Stimme gefährlich leise. »Hast du meine Ataira gesehen? Sicher hast du das. Sie war die erste, die mir bei meiner Aufgabe half, und sie gab sich gerne für mich hin. Sie wusste, welche Bürde auf mir lastete, und gab mir die Kraft, sie zu meistern.«
»Du nennst es Bürde, ich würde es Fluch nennen«, brachte er zwischen zusammengepressten Zähnen hervor.
»Es ist kein Fluch. Es ist eine Bürde, die ich tragen muss. Sieh dir all meine Nachkommen an. Sie alle tragen dieselbe Bürde wie ich.«
»Nur dass du quicklebendig durch die Gegend stolzierst, während sie ...«
»Schweig still«, zischte sie ihm entgegen. »Ich habe dir nicht das Wort erteilt, und wenn du nicht willst, dass dein versteinerter Kopf neben deinem ebenso versteinerten Torso liegen wird, dann schweigst du jetzt. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, bei meiner Bürde. Meine Töchter wurden nur geboren, um mir zu dienen. Ihre lieblichen Stimmen bewirken das, was meine nicht kann. Sie ziehen jeden in ihren Bann. Es ist das Schicksal der Seeleute, sie zu hören und ihnen zu lauschen. Ich muss es dann nur noch vollenden, um ihnen den Untergang zu bringen. Meine Töchter haben Hunderte von Schiffen in die Meerenge von Alara gelockt, um sie mir zum Geschenk zu machen. Doch du hast mir ein viertel Jahrhundert lang dieses Geschenk verwehrt.


Vogel, Daniela
Daniela Vogel, Jahrgang 1967, lebt im Ruhrgebiet, ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Bereits seit ihrer Jugend schreibt sie Liedertexte, Kurzgeschichten und Gedichte. Schon früh entwickelte sie ein besonderes Interesse für Geschichte und die meist damit zusammenhängenden Sagen und Legenden. In ihren neuen Erzählungen verbindet sie diese beiden Dinge miteinander und paart sie mit einer Liebesgeschichte.
Sie studierte Mathematik und Informatik und war einige Jahre in einer Computerschule als Dozentin tätig. Erst als ihre Kinder, wie es so schön heißt, aus dem Gröbsten heraus waren, begann sie erneut mit dem Schreiben. Zunächst mit den Texten für ein Kindermusical, das lokal ein Mal aufgeführt wurde. Damals entstand auch ihre Idee für ihren ersten Fantasy Roman, den sie 2015 im Selbstverlag veröffentlicht.
Sie ist begeisterte Hobbyschneiderin für historische Gewandungen, musiziert in einem Gitarrenchor und trainierte jahrelang eine Tanzgruppe.



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