Vinçon | Kirche unter Druck | Buch | 978-3-936985-43-6 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 198 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 220 mm

Vinçon

Kirche unter Druck

Wie und warum BILD aus einem „Antikolonialistischen Friedensweihnachtsmarkt“ einen „Antisemitischen Weihnachtsmarkt“ machte
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-936985-43-6
Verlag: AIM-Verlagshaus

Wie und warum BILD aus einem „Antikolonialistischen Friedensweihnachtsmarkt“ einen „Antisemitischen Weihnachtsmarkt“ machte

Buch, Deutsch, 198 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 220 mm

ISBN: 978-3-936985-43-6
Verlag: AIM-Verlagshaus


Am dritten Advent 2024 veranstaltete die Michaelsgemeinde Darmstadt einen Antikolonialistischen Friedensweihnachtsmarkt.

BILD berichtete darüber. Mit zwei Meinungsartikeln über einen angeblich antisemitischen Weihnachtsmarkt löste sie eine bundesweite Medienkampagne aus.

Ein bundesrepublikanisch einzigartiger Skandal ist, dass zahlreiche lokale, regionale und überregionale Medien ungeprüft und kritiklos dem Antisemitismus-Narrativ der BILD gefolgt sind. Das wirft kein gutes Licht auf den deutschen Qualitätsjournalismus. Journalistische Prinzipien der Kontrolle faktenbasierter Kommunikation wurden missachtet. Die Veranstalter des Weihnachtsmarkts wurden öffentlich vorverurteilt.

Antisemitismus wurde behauptet, wo kein Antisemitismus war.

Die öffentliche Stigmatisierung des Kirchenvorstands der Michaelsgemeinde durch einen Antisemitismus-Verdacht und Falschbehauptungen der Medien hat neben ‚Sachschäden' auch ‚Personenschäden' verursacht, die nicht wiedergutzumachen sind.

Dass sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau nicht schützend vor ihre Kirchengemeinde und deren Mitglieder stellte, sondern ohne Not und ohne Rückfragen selbst Strafanzeige stellt, schadet nicht allein ihrer Reputation, sondern diskreditiert vor allem die Glaubwürdigkeit, öffentlichem Druck standhalten zu wollen - hilft nur noch beten?

Hartmut Vinçon, em. Professor für Kommunikationswissenschaften an der Hochschule Darmstadt, arbeitet in dieser Studie die detaillierten Versagens-Hintergründe des Journalismus am konkreten Beispiel heraus.

Auffällig ist, dass der „moderne“ Journalismus immer mehr evozierenden Darstellungen ohne hinreichende Sachrecherche zu folgen gewillt ist, sofern sich damit „Aufmerksamkeit“ erzielen lässt.

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