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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 6, 364 Seiten

Reihe: Nothing Special

Via His Hart's Command

Nothing Special VI
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-96089-740-8
Verlag: dead soft verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Nothing Special VI

E-Book, Deutsch, Band 6, 364 Seiten

Reihe: Nothing Special

ISBN: 978-3-96089-740-8
Verlag: dead soft verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Lennox Freeman (Free) ist einer der besten Hacker der Welt, was dazu geführt hat, dass er den größten Teil seines Lebens auf der Flucht verbracht hat. Wenn sein bester Freund Tech ihn nicht abgeschirmt hätte, hätte Frees Vater ihn und seine Fähigkeiten an die kriminelle Familie mit dem höchsten Gebot verkauft, als er noch Student am MIT war. Da Free Tech sein Leben verdankte, konnte er auch nicht Nein sagen, als der ihn bat, nach Atlanta zu kommen, um mit ihm zusammenzuarbeiten. Allerdings hatte er nicht mit der überfürsorglichen Gruppe von Detectives gerechnet, die die berüchtigtste Task Force der Polizei von Atlanta bildeten. Und er war ganz sicher nicht auf den großen und einflussreichen SWAT-Captain vorbereitet, der für ihre Sicherheit verantwortlich war. Ivan Hart hat sein ganzes Leben lang nach einem einzigen Credo gelebt und geblutet: dienen und beschützen. Er hatte hart daran gearbeitet, eine Truppe von knallharten Typen zusammenzustellen, die in der Lage waren, ein sehr gefährliches Team von Detectives zu unterstützen. Als letzte Verteidigungslinie von God und Day zu fungieren, brachte eine Menge Verantwortung mit sich, die er sehr ernst nahm. Bis God beschloss, seine Routinen durcheinanderzubringen, indem er einen weiteren technischen Spezialisten für seine Abteilung einstellte. Einen Mann, der Hart mit scharfem Verstand und unglaublich gutem Aussehen sprachlos macht - Lennox Freeman. 'His Hart's Command' ist der 6. Band der Nothing Special Reihe.

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Kapitel 1


Free

»Okay, Leute, wir werden eine kleine Abkürzung nehmen. Vor der nächsten Ampel biegen wir links in den Feldweg ein.«

»Free, wir werden sie verlieren, wenn wir von dieser Straße abbiegen«, warnte Ruxs.

»Nein, werden wir nicht. Ich habe sie immer noch im Blick.«

»Dann wirst du uns verlieren«, konterte Ruxs.

»Nicht für lange.« Free war so ruhig wie immer, obwohl seine Freunde drei schwer bewaffnete Männer verfolgten.

»Wie heißt die Straße?«, fragte Green.

Free konnte den Detective durch die Kamera seines Armaturenbretts sehen, wie er den mächtigen F350 souverän steuerte, während Free ihn vom Revier aus durch die Straßen von Gainesville navigierte. Frees Hände bewegten sich so schnell über die Tastatur, dass er gar nicht über den Vorgang nachdachte, nur über die Ergebnisse. Er hatte mehrere Karten auf dem Bildschirm zu seiner Linken. »Hm. Sie scheint keinen Namen zu haben.«

»Jede Straße hat einen Namen«, widersprach Tech.

Free sah den finsteren Blick seines besten Freundes, der auf dem Rücksitz von Greens Truck durchgerüttelt wurde. Er zoomte näher an das körnige Satellitenbild heran.

Keine Straßenmarkierung. Hm.

»Nun, diese hier nicht. Biegt jetzt ab!«

»Verdammt«, fluchte Green.

Das Geräusch von quietschenden Reifen drang in Frees Ohren.

»Ähm. Ich glaube nicht, dass das eine richtige Straße ist«, sagte Tech.

»Free, wir sind im verdammten Wald!«, brüllte Green.

Free zuckte zusammen, als er auf den Monitor schaute, der Greens Frontkamera anzeigte. Äste und Gestrüpp flogen in alle Richtungen und schlugen gegen die Windschutzscheibe.

»Das ruiniert meinen Truck«, polterte Green. »Du wirst Furious dafür bezahlen, all diese Beulen zu reparieren, Freeman!«

»Das ist nicht mal eine Straße«, brummte Steele. »Wahrscheinlich heißt sie ‚Die-letzten-Minuten-deines-Lebens-Pfad‘.«

»Weiterfahren«, befahl Syn ruhig.

Der Sergeant des Teams stand hinter Free, während er arbeitete, und mischte sich nur ein, wenn es unbedingt nötig war. Er wusste, wann er Free seine Arbeit machen lassen musste.

»Das Fahrzeug ist immer noch in meinem Blickfeld. Die Verdächtigen biegen links in die E Hall ein. Noch fünfundsiebzig Meter und ihr seid da«, sagte Free zuversichtlich, während er immer noch auf den Monitor blickte, der das Satellitenbild der P Davidson Road zeigte.

»Verstanden«, knirschte Greens Stimme durch das Funkgerät.

Free ließ die Bildschirme nicht aus den Augen. In den 30 Jahren, in denen er sich schon mit Computertechnik beschäftigte, hatte er sich daran gewöhnt, mehrere Geräte und Systeme gleichzeitig zu bedienen. Außenstehenden erschien es schwierig, aber das Hacken von Satelliten und Datenbanken war zu seiner zweiten Natur geworden. Er war nur froh, dass er sie jetzt für das Gute einsetzte.

Die Tür zu ihrem Büro schwang auf, aber Free drehte sich nicht um, um zu sehen, wer hereinkam. Er konzentrierte sich auf seine Arbeit. Vier der besten Männer von Atlanta waren im Einsatz und in Gefahr. Sie verließen sich auf ihn, also hatten sie seine volle Aufmerksamkeit. Er arbeitete seit zwei Monaten mit dieser erstaunlichen Gruppe Detectives zusammen, und bis jetzt hatte er das Team noch nie im Stich gelassen. Sie alle bildeten eine ziemlich beeindruckende Einheit, mit der der Bürgermeister nicht zufriedener sein könnte.

»Harts Team hat seinen Einsatz beendet. Sie sind endlich auf dem Weg nach Hause«, drang Gods Stimme vom anderen Ende des großen Büros zu ihm.

Hart. Auf dem Weg nach Hause.

Free drehte den Kopf so schnell, dass er ein leichtes Knacken in seinem Nacken hörte. Seine Lieutenants hatten sich beide an ihren Schreibtischen niedergelassen und fuhren ihre Computer hoch. God und Day leiteten die erfolgreichste Drogenfahndungseinheit der Polizei von Atlanta. Sein bester Freund Tech hatte die letzten drei Jahre mit ihnen zusammengearbeitet, bevor er beschlossen hatte, dass er nicht länger ein Technologiespezialist hinter den Kulissen sein, sondern an der Seite seines Geliebten an vorderster Front im Einsatz stehen wollte. Free hatte das verstanden. Als sein bester Freund angerufen und ihn gebeten hatte, ihn in seiner Position zu ersetzen, hatte Free nicht ablehnen können. Er verdankte Tech sein Leben.

»Ich habe gehört, dass der Chief mit Harts Team und der Arbeit, die es geleistet hat, verdammt zufrieden ist.« God grinste breit, als er über seinen Freund sprach.

»Erzähl mir was Neues«, murmelte Day. »Du und er, ihr schwelgt in Lob und Anerkennung.«

»Gar nicht wahr.« God runzelte die Stirn. »Wir sind einfach gut in dem, was wir tun. Wir können nichts dafür, wenn das anerkannt wird. Ich bin nur froh, dass mein wilder Hund nach Hause kommt. Und das rechtzeitig zur Footballsaison.«

»Free!«

Syns kräftiger Schlag auf seine Schulter ließ ihn aufschrecken, bevor feste Hände ihn wieder auf seine Monitore lenkten.

Oh Scheiße.

Er überlegte angestrengt, was er getan und was Green ihn gerade gefragt hatte.

»Nicht mehr lange«, antwortete Syn stattdessen.

»Dreißig Meter«, antwortete Free schließlich und fühlte sich plötzlich irgendwie neben der Spur.

»Was ist in dreißig Metern?«, bellte Green.

»Hm?« Free blinzelte. Er konnte nicht verhindern, dass sich Harts Name wieder in den Vordergrund drängte. Der große SWAT-Captain ging ihm schon seit Wochen nicht mehr aus dem Kopf.

»Hast du gerade ‚hm‘ gesagt?«, fauchte Ruxs.

»Es ist die Straße. Ihr seid kurz davor, die E Hall zu kreuzen. Ihr seid bereits vor ihnen«, antwortete Syn.

Free überprüfte den Monitor und schluckte schwer, als er versuchte, das Gespräch von God und Day im Hintergrund auszublenden. Sein Team fluchte und zischte durch das Kommunikationssystem. Nachdem er kurz durchgeatmet hatte, gab Free sich Mühe, sich wieder zu konzentrieren.

»Wenn ihr auf E Hall seid, schaut einfach nach Norden und richtet eure Waffen aus«, sagte Free, dessen Gehirn nach der Erwähnung von Harts Namen einen Neustart gebraucht hatte.

Greens Truck brach schließlich durch die Lichtung. Free atmete auf, als er durch Greens Armaturenbrettkamera wieder die Straße und keinen Wald mehr sah. Der Rest der Aktion spielte sich in seinem Ohr ab, während er das Satellitenbild für seinen Sergeant hochhielt, damit dieser die Verhaftung beobachten konnte. Die vier Vollstrecker, die das Team von God und Day bildeten, bewegten sich mühelos, warfen schnell Reifenspikes aus, setzten den Tacoma außer Gefecht, den sie verfolgt hatten, und zerrten die Männer so aus dem Fahrzeug, dass sie mit dem Gesicht voran auf den Asphalt fielen.

Auch God und Day kamen in diesem Moment zu seinem Arbeitsplatz und ihre Aufmerksamkeit war auf einen der sieben Bildschirme von Free gerichtet.

»Sind das die Jungs von der Cornelia-Gang?«, fragte God.

»Ja. Sie haben sie erwischt.« Syn nickte. »Das sind die wichtigsten Komplizen des Bandenchefs und sein kleiner Bruder. Jetzt fehlt uns nur noch der Anführer.«

»Gute Arbeit«, sagte Day, der hinter Frees Stuhl stand und ihm sanft die Schultern massierte. Sein Lieutenant war ein wirklich empfindsamer Typ, der Berührung mochte. Day konnte ein harter Hund sein, wenn es darum ging, seine Männer auf Linie zu bringen, aber er war auch der coolste Freund, den ein man haben konnte. Er war das genaue Gegenteil von seinem einschüchternden Ehemann. God rührte niemanden an, es sei denn, es handelte sich um Day oder um einen Mann, der ihm auf den Sack ging.

Free drehte den Kopf zur Seite und ließ Day den Knoten an seiner Schädelbasis bearbeiten. Er wusste wirklich, wie man massierte, besonders wenn er seine Hände gedankenverloren bewegte.

»Free, schick Ro eine Nachricht und hol ihn zum Verhör hierher. Er meinte, er werde heute Abend um sechs kommen, aber sag ihm, er soll sich beeilen. Ich will diesen skrupellosen Methdealer in Gewahrsam haben, und zwar gestern. Der Chief reißt mir den Arsch mehr auf, als God es tut.«

»Schon erledigt«, antwortete Free und tippte bereits die Nachricht, während Day noch sprach.

»Du bist so perfekt für mich«, meinte Day und beendete seine Massage.

Free lachte über seine Bemerkungen, die ihn immer wieder dazu brachten, die Augen zu verdrehen.

Während die Vollstrecker wieder auf dem Weg zum Revier waren, hatte Free ein wenig Zeit, um eine Pause einzulegen. Als er seinen Stuhl umdrehte, sah er sich seinem Sergeant gegenüber. Er versuchte, unter Syns strengen Blick nicht zu zappeln. »Ich werde mir eine Limonade holen. Willst du auch eine?«

Syns dunkle Augen beobachteten ihn aufmerksam. In den paar Wochen, in denen Free mit dem Team gearbeitet hatte, war Syn zu einem seiner Lieblinge geworden. Da God und Day oft nicht im Büro waren, war es Syns Aufgabe, die Abteilung zu leiten; und er tat dies mit einer harten, aber verständnisvollen Hand. »Nein, danke.«

»Okay.« Free stand auf und vermied im Vorbeigehen jeden Kontakt mit dem scharfsinnigen Mann.

Werde ich jemals in der Lage sein, etwas zu verbergen, wenn ich für eine Gruppe Detectives arbeite?

Er war erleichtert, dass Syn nicht weiter darauf einging, warum Free mitten in einer Mission erstarrt war, aber er wusste, dass das Thema irgendwann zur Sprache kommen würde.

Free verließ seinen Arbeitsplatz und durchquerte das belebte Großraumbüro. Die meisten Streifenpolizisten saßen um diese Zeit an ihren Schreibtischen. Einige arbeiteten an ihren Berichten für den Tag. Verwaltungsbeamte...



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