Valois, Margarete von
Margarete von Valois (1553-1615) war eine der schillerndsten Persönlichkeiten ihrer Epoche. Sie war Königin von Frankreich und Navarra, Tochter von Katharina von Medici. Ihr Vater, drei ihrer Brüder und ihr Ehemann waren Könige von Frankreich. Sie wurde gerühmt als die schönste Frau des Jahrhunderts, sie wurde hoch verehrt und zutiefst angefeindet. Sie war Spielball der großen Politik, spielte in diesem Spiel aber selber tatkräftig mit.
Ihren Zeitgenossen Shakespeare inspirierte sie zu einer Komödie, Alexandre Dumas schrieb einen Roman und Friedrich Schiller veröffentlichte eine Biografie über sie, Heinrich Mann setzte ihr in seinen Henri-Quatre-Romanen ein weiteres literarisches Denkmal.
Doch war sie vielen auch verhasst: Es erschienen zahlreiche Schmähschriften, die ihr alles erdenklich Üble nachsagten, vor allem aber zahllose und wahllose amouröse Abenteuer. Diese Vorwürfe prägten ihr Bild für sehr lange Zeit.
Margarete von Valois (1553-1615) war eine der schillerndsten Persönlichkeiten ihrer Epoche. Sie war Königin von Frankreich und Navarra, Tochter von Katharina von Medici. Ihr Vater, drei ihrer Brüder und ihr Ehemann waren Könige von Frankreich. Sie wurde gerühmt als die schönste Frau des Jahrhunderts, sie wurde hoch verehrt und zutiefst angefeindet. Sie war Spielball der großen Politik, spielte in diesem Spiel aber selber tatkräftig mit.
Ihren Zeitgenossen Shakespeare inspirierte sie zu einer Komödie, Alexandre Dumas schrieb einen Roman und Friedrich Schiller veröffentlichte eine Biografie über sie, Heinrich Mann setzte ihr in seinen Henri-Quatre-Romanen ein weiteres literarisches Denkmal.
Doch war sie vielen auch verhasst: Es erschienen zahlreiche Schmähschriften, die ihr alles erdenklich Üble nachsagten, vor allem aber zahllose und wahllose amouröse Abenteuer. Diese Vorwürfe prägten ihr Bild für sehr lange Zeit.