Urbich | Darstellung bei Walter Benjamin | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 194, 538 Seiten

Reihe: Studien zur deutschen Literatur

Urbich Darstellung bei Walter Benjamin

Die "Erkenntniskritische Vorrede" im Kontext ästhetischer Darstellungstheorien der Moderne
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-11-026516-3
Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Die "Erkenntniskritische Vorrede" im Kontext ästhetischer Darstellungstheorien der Moderne

E-Book, Deutsch, Band 194, 538 Seiten

Reihe: Studien zur deutschen Literatur

ISBN: 978-3-11-026516-3
Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die vorliegende Studie widmet sich einer doppelten Zielsetzung: Zum einen erläutert sie Walter Benjamins schwierigsten theoretischen Text, die zum , in einem ausführlichen analytischen Kommentar, der erstmals die historischen und systematischen Begriffsverknüpfungen minutiös nachzeichnet und offenlegt. Zum anderen kontextualisiert sie Benjamins Begriff der ‚Darstellung‘, der in der das konzeptionelle Zentrum seines Denkens bildet, im Rahmen der doppelten, ästhetischen wie philosophischen Diskussion um den Darstellungsbegriff seit dem 18. Jahrhundert bis hin zur analytischen Ästhetik des 20. Jahrhunderts und situiert ihn damit im Diskursfeld des Selbstverständnisses moderner Repräsentation. Dabei wird deutlich, dass Benjamins Darstellungsdenken Innovationspotentiale für allem für eine Theorie des Begriffs der modernen Literatur bereithält, indem es die Rationalität und Reflexivität literarischer Darstellung überzeugend zu begründen vermag. Die Studie stellt somit den literaturtheoretischen, ästhetischen und erkenntnistheoretischen Umgang mit Benjamins vormarxistischem Denken auf eine neue Grundlage.

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Zielgruppe


Literaturwissenschaftler, Philosophen, Institute, Bibliotheken


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Inhaltsverzeichnis;6
2;I Einleitung: Zu den Möglichkeiten einer Ästhetik der Literatur im Anschluss an Walter Benjamin;10
3;II Walter Benjamins Theorie der Darstellung: eine analytische Lektüre seiner Schriften;28
3.1;II.1 Idee und Darstellung. Ein analytischer Kommentar der ›Erkenntniskritischen Vorrede‹ zum ›Ursprung des deutschen Trauerspiels‹;29
3.1.1;1 Einleitung;29
3.1.2;2 Methodologische Vorbemerkung;33
3.1.3;3 Entstehungsgeschichtliche Betrachtung;38
3.1.4;4 Philosophia perennis: Benjamin und Hegel – zur Bedingung der Möglichkeit ihrer Verknüpfung und zur Form der ›Vorrede‹;41
3.1.5;5 Gesamtanlage und erste Sichtung der Methode;58
3.1.6;6 Abschnitt I: Philosophie als Frage der Darstellung;61
3.1.7;7 Abschnitt II: Wahrheit und Struktur – die epistemologische Syntax der Darstellung;90
3.1.8;8 Abschnitt III: Benjamins hermetische Platon-Lektüre (1);142
3.1.9;9 Abschnitt IV: Die Logik von Begriff und Idee;156
3.1.10;10 Abschnitt V: Absolute Negativität und Selbstbezüglichkeit – Form und ideengeschichtlicher Hintergrund der Logik der Darstellung;167
3.1.11;11 Abschnitt VI: Name und Symbol;213
3.1.12;12 Abschnitt VII – Abschnitt XI: Induktion und Deduktion. Die epistemologische Alternative der Darstellung;229
3.1.13;13 Abschnitt XI–XII: Ursprung. Das zeitliche Geschehen der Darstellung;232
3.1.14;14 Abschnitt XII: Monade – die Einheit der Darstellung. Benjamins Leibniz-Lektüre;303
3.1.15;15 Verdrängung: der verschobene Kontext (Goethe);317
3.1.16;16 Koda – Nachwirkungen der frühen Konzeption der Darstellung im ›Passagen-Werk‹;323
3.1.17;17 Summa summarum;329
3.2;II.2 Spuren der Darstellungstheorie der ›Vorrede‹ in Benjamins Gesamtwerk;359
3.2.1;1 Reflexionsmedium: ›Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik‹;359
3.2.2;2 Name: ›Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen‹;368
3.2.3;3 Homers Götter: ›Goethes Wahlverwandtschaften‹;375
3.2.4;4 Ästhetisches Zeichen: die kunstphilosophischen Passagen des Hauptteils im ›Ursprung des deutschen Trauerspiels‹;383
3.2.5;5 Fortschreibungen der Allegorie: ›Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit‹ und die ›Baudelaire-Studien‹;395
3.2.6;6 Enden der Allegorie: die ›Geschichtsphilosophischen Thesen‹;401
4;III Benjamins Darstellungstheorie im Kontext der literarischen Poetik und Ästhetik der Moderne;410
4.1;III.1 ›Darstellung‹ in der klassischen Kunstphilosophie und Poetik des 18. und 19. Jh;410
4.2;III.2 Fortschreibungen: einige Bemerkungen zu ›analytischen‹ und ›hermeneutischen‹ Darstellungstheorien mit ständiger Rücksicht auf Benjamin;463
5;IV Schlussbemerkung: Medium und Kritik;486
6;V Bibliographie;510
6.1;Primärliteratur;510
6.2;Sekundärliteratur;517
7;VI Personenregister;536


Jan Urbich, Friedrich-Schiller-Universität Jena.



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