Steffen Ille liest Kurt Tucholsky
Sonstiges, Deutsch
ISBN: 978-3-936308-91-4
Verlag: Verlag Ille & Riemer GbR
Ich halte dieses Diktum Golo Manns für wahr. Insbesondere die Lektüre in empfindsamen Phasen unseres Lebens, zu denen die Jugend sicher zweifellos gehört, prägt uns alle. Sie prägt uns in unserer Art zu denken, die Welt wahrzunehmen und vielleicht sogar, wie wir fühlen. Tucholskys Texten begegnete ich erstmals bewusst mit ca. 14 Jahren, nachdem mir sein Name im Wesentlichen als der Autor des auffälligen Liederbuches, das bei meinen Eltern im Regal lag, bekannt war. Er hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Im Laufe der Zeit wechselten die Texte, die mir wichtig waren, doch eines fand ich immer wieder bestätigt: Kurt Tucholsky ist und bleibt aktuell. Auch fast 80 Jahre nach seinem Tod hat er uns noch etwas zu sagen. Das sah ich bei jeder Lesung in den letzten Jahren bestätigt. Trotzdem ist die hier vorliegende Auswahl kein repräsentativer Überblick über sein Schaffen. Es ist vielmehr eine höchst persönliche Auswahl aus Texten, die mich aus den verschiedensten Gründen bewegten und bewegen und von denen ich hoffe, dass sie auch meine ZuhörerInnen nicht unbewegt lassen.
Weitere Infos & Material
1 An das Publikum 1:17
2 Vorsätze 0:45
3 Abends nach sechs 5:50
4 Frauen von Freunden 1:02
5 Ideal und Wirklichkeit 1:16
6 Die Zentrale 2:27
7 Wo bleiben Deine Steuern? 1:19
8 Rosen auf den Weg gestreut 1:06
9 Es gibt keinen Neuschnee 2:23
10 Jemand besucht etwas mit einem Kind 3:53
11 Moment beim Lesen 2:00
12 Das Ideal 1:50
13 Die Karte für den Pfirsich-Melba 4:15
14 Kleine Begebenheit 2:34
15 Mancher lernt´s nie 3:31
16 Ein Ehepaar erzählt einen Witz 5:45
17 Frauen sind eitel. Männer? Nie! 4:49
18 Kreuzworträtsel mit Gewalt 7:46
19 Ruhe und Ordnung 1:10
20 Wie werden die nächsten Eltern? 5:12
21 Das Persönliche 1:10
22 Gruß nach vorn 3:27
Bonus: Wo kommen die Löcher im Käse her? 9:22
Zum Geleit
„Wir alle sind, was wir gelesen.“ (Golo Mann)
Ich halte dieses Diktum Golo Manns für wahr. Insbesondere die Lektüre in empfindsamen Phasen unseres Lebens, zu denen die Jugend sicher zweifellos gehört, prägt uns alle. Sie prägt uns in unserer Art zu denken, die Welt wahrzunehmen und vielleicht sogar, wie wir fühlen. Tucholskys Texten begegnete ich erstmals bewusst mit ca. 14 Jahren, nachdem mir sein Name im Wesentlichen als der Autor des auffälligen Liederbuches, das bei meinen Eltern im Regal lag, bekannt war. Er hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Im Laufe der Zeit wechselten die Texte, die mir wichtig waren, doch eines fand ich immer wieder bestätigt: Kurt Tucholsky ist und bleibt aktuell. Auch fast 80 Jahre nach seinem Tod hat er uns noch etwas zu sagen. Das sah ich bei jeder Lesung in den letzten Jahren bestätigt. Trotzdem ist die hier vorliegende Auswahl kein repräsentativer Überblick über sein Schaffen. Es ist vielmehr eine höchst persönliche Auswahl aus Texten, die mich aus den verschiedensten Gründen bewegten und bewegen und von denen ich hoffe, dass sie auch meine ZuhörerInnen nicht unbewegt lassen.