Buch, Deutsch, 223 Seiten, gebunden, Format (B × H): 173 mm x 242 mm, Gewicht: 562 g
Reihe: Brill Österreich Ges.m.b.H.
Die Suche nach der österreichischen Trümmerfrau
Buch, Deutsch, 223 Seiten, gebunden, Format (B × H): 173 mm x 242 mm, Gewicht: 562 g
Reihe: Brill Österreich Ges.m.b.H.
ISBN: 978-3-205-22268-2
Verlag: Böhlau
Die so genannten „Trümmerfrauen“ sind zu einem erinnerungspolitischen Fixpunkt der Darstellung der unmittelbaren Nachkriegszeit geworden: Mit Schaufel, Schürze und Kopftuch befreiten sie die Straßen der Bundeshauptstadt Wien vom Schutt des Krieges - so zumindest die populäre Erzählung. Tatsächlich waren es aber in erster Linie zwangsverpflichtete ehemalige Nationalsozialist:innen, die den absoluten Großteil der manuellen Trümmerarbeit verrichtet haben. Wie aus dieser gesetzlich verordneten Sühnearbeit in weiterer Folge ein spezifisch österreichischer „Trümmerfrauen“-Mythos entstehen konnte, steht im Mittelpunkt dieses Buches. Martin Tschiggerl verortet die Geburt der österreichischen „Trümmerfrau“ in den späten 1980er Jahren als eine Re-Aktualisierung der „Opferthese“ unter neuen Vorzeichen.




