Tragatschnig / Csáky / Federico Celestini, Acta Musicologica, Universität Innsbruck Institut für Musikwissenschaft | Barock | Buch | 978-3-205-77468-6 | sack.de

Buch, Deutsch, 314 Seiten, Format (B × H): 159 mm x 229 mm, Gewicht: 553 g

Tragatschnig / Csáky / Federico Celestini, Acta Musicologica, Universität Innsbruck Institut für Musikwissenschaft

Barock

Ein Ort des Gedächtnisses. Interpretament der Moderne/Postmoderne. Mit einer CD von von Sherri Jones
1. Auflage 2007
ISBN: 978-3-205-77468-6
Verlag: Böhlau

Ein Ort des Gedächtnisses. Interpretament der Moderne/Postmoderne. Mit einer CD von von Sherri Jones

Buch, Deutsch, 314 Seiten, Format (B × H): 159 mm x 229 mm, Gewicht: 553 g

ISBN: 978-3-205-77468-6
Verlag: Böhlau


Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive bietet das Barock breiten Raum zur Analyse individueller und kollektiver Erinnerungskultur, kann als metaphorischer Gedächtnisort bezeichnet werden, der - besonders in der zentraleuropäischen Region - nicht nur in Relation zu künstlerischem Vokabular steht, sondern auch symbolische Bezüge zu Mentalitäten und zur politischen Kultur unterhält. Der Rekurs auf das Barock, auf Inhalte und Denkfiguren, die diesen grundlegend bestimmen, deutet auf ein überraschendes Verwandtschaftsverhältnis hin: Das Barock bietet sich als Interpretament der Moderne und Postmoderne an, ähneln doch die im Barock freigelegten Ambivalenzen jenen Heteronomien, die nach dem "Ende der großen Erzählungen" (Jean-Francois Lyotard) einfache Legitimationsstrategien unterwandern. Unter diesen theoretischen Prämissen vereinigt der vorliegende Band neue Deutungen des Barock und Neobarock mit Analysen zur Barockrezeption in der Moderne sowie zu Formen der Barockisierung in der Postmoderne.

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Weitere Infos & Material


Tragatschnig, Ulrich
Forschungs- und Lehrtätigkeit am Institut für Kunstgeschichte der Universität Graz. Spezialforschungsbereich Moderne.

Csáky, Moritz
Moritz Csáky, Historiker und Kulturwissenschaftler, war nach dem Studium in Rom und Paris und nach der Habilitation für Allgemeine Geschichte der Neuzeit an der Universität Wien Ordinarius für Österreichische Geschichte an der Universität Graz und ist Mitglied der Österreichischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Er ist der Verfasser zahlreicher Publikationen u. a. über Zentraleuropa, Österreich oder Ungarn und über kulturwissenschaftliche Themen, wie z. B. Ideologie der Operette und Wiener Moderne (Böhlau 1996, 2. Aufl. 1998. Zugleich auf Russisch, Ungarisch, Slowenisch, Rumänisch), Das Gedächtnis der Städte (Böhlau 2010) oder Das Gedächtnis Zentraleuropas (Böhlau 2019).

Forschungs- und Lehrtätigkeit am Institut für Kunstgeschichte der Universität Graz. Spezialforschungsbereich Moderne.



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