Tigges | Dramatische Transformationen | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 386 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm

Reihe: Lettre

Tigges Dramatische Transformationen

Zu gegenwärtigen Schreib- und Aufführungsstrategien im deutschsprachigen Theater
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-8394-0512-3
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Zu gegenwärtigen Schreib- und Aufführungsstrategien im deutschsprachigen Theater

E-Book, Deutsch, 386 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm

Reihe: Lettre

ISBN: 978-3-8394-0512-3
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Ist die Kategorie des Dramatischen ein ästhetisches Auslaufmodell? Warum ist das Theater ein Ort für Texte? Wie lässt sich das Verhältnis von Text und Theater neu bestimmen? Lassen sich Sprachräume betreten? Wie bewegen sich Texte in Installationen? Dieses Buch stellt die Frage nach der Performance des Werkbegriffs, womit zugleich die (post-)dramatischen Schreib- und Aufführungsstrategien reflektiert werden sollen. Wie wird in den ästhetischen Schnitträumen von (Musik-)Theater, Performance und Film Wirklichkeit erzeugt? Die Dramatisierung der Wahrnehmung, so eine der zentralen Thesen, führt zu expandierenden Erfahrungsräumen, die mit ihrer programmatischen Ästhetik der (Ver-)Störungen nur in Form von theoretisch und künstlerisch verdichteten Spielkonstellationen gelesen werden können.

Stefan Tigges (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft an der Ruhruniversität Bochum. Er arbeitet zurzeit im Rahmen eines DFG-Projektes über Theater als Raumkunst.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;Dramatische Transformationen. Zur Einführung;9
3;(Post-)Dramatische Standpunkte;29
3.1;Dramen für ein Theater ohne Drama. Traditionelle neue Dramatik bei Rinke, von Mayenburg, Schimmelpfennig und Bärfuss;31
3.2;Roland Schimmelpfennigs Vorher/Nachher: Zapping als Revival der Revueform?;43
3.3;Zersplitterungsphänomene in Ulrike Syhas Stück Autofahren in Deutschland;53
3.4;Polyphonie und Transformationen der dramatischen Gattung bei Sibylle Berg;63
3.5;Identitätsproblematiken in Fritz Katers zeit zu lieben zeit zu sterben;75
3.6;Ästhetische Erfahrungen in der elektronischen Stadt. Einige Überlegungen zur Bildlichkeit unter gegenwärtigen Erregungsverhältnissen mit Anmerkungen zu Falk Richters System;87
3.7;Maggies Agentur. Das Theater von René Pollesch;101
4;Junge Schreibstrategien;113
4.1;SCHREIBEN LERNEN. Erfahrungen mit einem Studiengang;115
4.2;Studiengang SZENISCHES SCHREIBEN an der Universität der Künste (UDK);123
4.3;Kirschen in Benzin;125
4.4;alter ford escort dunkelblau;137
4.5;Blutiges Heimat;145
4.6;still still meine kleine Tochter;157
4.7;Kastanien;169
4.8;Alles still;181
4.9;Küss mich hinter Karstadt;189
4.10;theater ist stottern;199
5;Medien-Sprünge und »Schreibspuren«;203
5.1;Intermediale Transformationen zwischen Text und Bühne;205
5.2;Schreibspuren: Schwarz auf Weiß;215
5.3;Heiner Goebbels: Zur Dramaturgie des Samplings;225
5.4;Die Grenzen des Darstellbaren. Der Kick auf der Bühne und auf der Leinwand;237
5.5;Zeit – Zeitlichkeit;245
5.6;Die Zeit des Textes im Theater;247
5.7;Zuschauen, wie die Zeit vergeht. Die Bühnenräume von Johannes Schütz;263
6;Realitätseinbrüche und Schnitträume: Theater – Bildende Kunst – Performance;275
6.1;Die Choreografie der Ökonomie. Tino Sehgals Diese Beschäftigung (Hamburg 2005/2006);277
6.2;Schießen oder Nichtschießen? Logbuch eines dokumentarischen Theaterprojektes vor seiner Premiere;291
6.3;Theatralitätsengpässe, neo-dokumentarische Blenden und Stationendramen. Eine Reise mit Stefan Kaegi durch »authentische« Wissens-Spiel-Räume;307
6.4;Parsifals Irrfahrt nach Afrika. Zu Elfriede Jelineks Text für die Theaterinstallation Area 7. Eine Matthäusexpedition mit Christoph Schlingensiefs Parsifal: (Laß o Welt o Schreck laß nach) – Versuch einer Annäherung;323
7;Schauplatz Bühne: Der bewegte und arbeitende Text;335
7.1;Elfriede Jelinek und Nicolas Stemann. Ulrike Maria Stuart und Das Werk in 17 Punkten und Kontrapunkten;337
7.2;»Alles Liebe, euch allen, Elfriede«. Performativität im zeitgenössischen Theater;347
7.3;Zur Historizität postdramatischer Chorfiguren. Einar Schleef und das Thingspiel;361
8;Autorinnen und Autoren;375


Tigges, Stefan
Stefan Tigges (Dr. phil. habil.) lehrt und forscht an den Schnittstellen von theoretischer und künstlerischer Ausbildungspraxis bzw. Schauspiel und Bühnenbild, zuletzt am Institut für Schauspiel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz sowie an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. Von 2009 bis 2012 vertrat er als Wissenschaftler die Schaubühne Berlin im europäischen Theaternetzwerk Prospero. Zudem leitet er Workshops, wie im Rahmen des internationalen Theater Festivals Divadelná in Nitra/Slowakei. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Gegenwartstheater/Performancekunst, Stückentwicklungen, zeitgenössische Dramaturgien, Schauspieltheorien, Bühnen/Räume sowie Theateravantgarden im 20. Jahrhundert.

Stefan Tigges (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft an der Ruhruniversität Bochum. Er arbeitet zurzeit im Rahmen eines DFG-Projektes über Theater als Raumkunst.



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