Taylor | Zärtliche Nächte auf Zypern | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1730, 160 Seiten

Reihe: Romana

Taylor Zärtliche Nächte auf Zypern


1. Auflage 2008
ISBN: 978-3-86349-326-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 1730, 160 Seiten

Reihe: Romana

ISBN: 978-3-86349-326-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ein faszinierender Mann erwartet Katie am Flughafen von Zypern. Doch leider der Falsche: Nicht Petros, sondern Christos Constantine, der ihr mitteilt, dass sein Cousin eine andere heiraten wird. Katie ist bitter enttäuscht - bis Christos ihr einen verführerischen Vorschlag macht: Sie soll bei ihm auf Zypern bleiben! Katie ahnt nicht, was den stolzen Griechen dazu bewegt: Mit ihrem Mut und ihrem unerschütterlichen Glauben an das Glück hat sie sein Herz erobert. Jeden einzelnen ihrer sehnsüchtigen Liebesträume will Christos ihr auf der Mittelmeerinsel persönlich erfüllen ...



Jennifer Taylor ist Bibliothekarin und nahm nach der Geburt ihres Sohnes eine Halbtagsstelle in einer öffentlichen Bibliothek an, wo sie die Liebesromane von Mills & Boon entdeckte. Bis dato hatte sie noch nie Bücher aus diesem Genre gelesen, wurde aber sofort in ihren Bann gezogen. Je mehr Bücher Sie las, desto mehr wollte Sie selber welche schreiben. So entstand ihr erstes Buch 'Bilder einer Liebe', das prompt im September 1988 veröffentlicht wurde. Daraufhin schrieb sie 20 weitere klassische Liebesromane. Dann entdeckte die Autorin Medical Romances, als sie in der Bücherecke ihres Supermarktes stöberte. Sie war sofort gefesselt von der Mischung aus moderner Medizin und emotionsgeladener Romantik und beschloss selber einen Ärzteroman zu schreiben. 1998 wurde schließlich 'War alles Lüge, Dr. Matthew?' veröffentlicht. Seither hat Jennifer Taylor 40 Medical Romances geschrieben, aber sie verspricht, dass sie noch viele Geschichten im Kopf hat, die nur darauf warten, erzählt zu werden. Jennifer Taylor lebt in einem kleinen Dorf im wunderschönen Nordwesten von England. Ihre Familie ist inzwischen erwachsen und sie und ihr Mann nutzen die Zeit, um Reisen zu unternehmen. Zu Hause verbringen sie Zeit im Garten, gehen mit ihrem Hund 'Toby' spazieren oder genießen es einfach, nach einem netten Essen mit Freunden am Tisch zu sitzen und sich zu unterhalten.
Taylor Zärtliche Nächte auf Zypern jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. KAPITEL

Wo war er?

Katie spürte ihr Herz vor Aufregung laut schlagen, während sie die Telefonnummer des Krankenhauses eintippte. Ihr Flugzeug war schon seit über einer Stunde gelandet, und noch immer war weit und breit nichts von Petros zu sehen. Sie hatte immer wieder versucht, ihn auf seinem Handy zu erreichen, doch das war ausgeschaltet. Nun fiel ihr nichts anderes mehr ein, als ihn auf seiner Arbeitsstelle anzurufen.

„Poseidonos International Hospital, Kalimera.“

„Ich möchte bitte mit Dr. Constantine sprechen“, erklärte Katie, so ruhig sie konnte. Sie wartete, während ihr Anruf durchgestellt wurde, und betete, dass Petros zu sprechen war. Obwohl er ihr von seiner Villa in der Küstenstadt Paphos erzählt hatte, wusste sie nicht genau, wo diese lag und wie man dorthin kam. Wenn es ihr nicht gelang, Kontakt mit ihm aufzunehmen, war sie ohne Adresse und Ziel …

„Dr. Constantine.“

Erleichtert seufzte sie auf. „Petros, ich bin’s – Katie. Bin ich froh, deine Stimme zu hören!“

„Tut mir leid, da irren Sie sich. Mein Name ist nicht Petros, sondern Christos Constantine.“

„Oh, Verzeihung“, entschuldigte Katie sich. „Mir war nicht klar, dass es in diesem Krankenhaus zwei Ärzte gibt, die Constantine heißen. Ich wollte mit Dr. Petros Constantine sprechen. Würden Sie so freundlich sein und mich weiterverbinden? Mein Name ist Carlyon – Katie Carlyon.“

„Und warum möchten Sie ihn sprechen, Miss Carlyon?“

„Das geht Sie nichts an, meinen Sie nicht?“, erwiderte Katie, entrüstet über den arroganten Unterton des Mannes. Nachdem sich ihre Aufregung etwas gelegt hatte, konnte sie auch den Unterschied heraushören. Dieser Mann hatte eine wesentlich tiefere Stimme als Petros. Und ihm fehlte der leicht belustigte Ton, den sie an Petros immer so attraktiv gefunden hatte.

„Nein, das meine ich nicht. Es geht mich sehr wohl etwas an. Petros hat mich schon vorgewarnt, dass Sie eventuell auftauchen könnten. Wenn Sie jedoch annehmen sollten, ich ließe zu, dass Sie seine Hochzeit ruinieren, dann haben Sie sich geirrt.“

„Seine Hochzeit“, wiederholte Katie wie betäubt. „Ich verstehe nicht, soll das heißen, dass Petros … dass er heiratet?“

„Natürlich. Und tun Sie nicht so, als ob Sie das nicht wüssten. Petros hat mir versichert, dass er Ihnen von Eleni erzählt hat, denn er hoffte, diesem ganzen Unsinn rechtzeitig ein Ende setzen zu können. Er war ganz bestürzt über die unzähligen Nachrichten und Anrufe, mit denen Sie ihn in letzter Zeit bombardiert haben.“

„Ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen. Von einer Eleni habe ich nie etwas gehört. Petros hat sie mit Sicherheit niemals erwähnt. Das Letzte, was ich von ihm hörte, war eine Liebeserklärung.“

Katie biss sich auf die Lippe, als sie spürte, dass ihr die Tränen in die Augen stiegen. Warum sagte dieser Mann so etwas? Petros liebte sie! Aber warum wollte er dann eine andere Frau heiraten?

Sie holte tief Luft, um die Furcht loszuwerden, die in ihr aufzusteigen begann. „Ich muss mit Petros sprechen, damit wir das klären können. Verbinden Sie mich bitte mit ihm.“

„Ich habe nicht die Absicht zuzulassen, dass Sie meinen Cousin verfolgen, Miss Carlyon.“

„Petros verfolgen? Das verdreht die Tatsachen. Petros hat mich mit seinen Einladungen bedrängt!

Die kurze Pause schien darauf hinzudeuten, dass ihre Behauptung wahrhaftig geklungen hatte. Dann fragte der Mann knapp: „Von wo aus rufen Sie an?“

„Vom Flughafen. Ich bin vor etwa einer Stunde hier gelandet und warte seitdem vergeblich auf Petros.“ Während sie sprach, wurde ihr die Ungeheuerlichkeit dessen, was gerade geschah, bewusst. Wenn es stimmte, was dieser Mann behauptete, war es mehr als unwahrscheinlich, dass Petros unterwegs war, um sie abzuholen. Sie hatte ihren Job und ihre Wohnung aufgegeben, um ein neues Leben mit dem Mann zu beginnen, den sie liebte – aber allem Anschein nach wollte er sie nicht mehr. Es kostete sie große Anstrengung, sich zu konzentrieren, als Christos Constantine weitersprach.

„Bleiben Sie dort. Ich werde zum Flughafen kommen und Sie suchen. Ich brauche etwa zwanzig Minuten, vielleicht etwas länger, je nachdem, wie der Verkehr ist.“

„Woran kann ich Sie erkennen?“, fragte sie schnell, aber er hatte schon aufgelegt.

Katie atmete tief durch. Vielleicht sollte sie noch einmal im Krankenhaus anrufen und direkt nach Petros Constantine fragen. Es musste sich um ein Missverständnis handeln; sie konnte sich nicht vorstellen, dass Petros diese schrecklichen Dinge über sie gesagt hatte.

Sie hatte sich ihm keineswegs an den Hals geworfen, sondern war wie immer äußerst zurückhaltend und vorsichtig gewesen, wenn es um Beziehungen ging. Die unerquickliche Scheidung ihrer Eltern hatte ihre Spuren hinterlassen, und deswegen war sie immer sehr ängstlich gewesen, sich auf etwas Festeres einzulassen. Sie ging zwar hin und wieder mit Männern aus, weigerte sich aber, sich vorschnell in eine Beziehung drängen zu lassen. Niemals wollte sie in dieselbe Situation geraten wie ihre Eltern.

Ihre Mutter und ihr Vater heirateten, wenige Monate nachdem sie sich getroffen hatten. Sie ließen sich keine Zeit, sich wirklich gut kennenzulernen, und mussten bald nach der Hochzeit entdecken, dass sie sehr wenig verband. Als sie im Jahr darauf ihre Zwillingstöchter bekamen, verstärkte das den Druck auf ihre Beziehung noch. Katie war zehn Jahre alt, als die beiden sich scheiden ließen, und ihr sehnlichster Wunsch war, dass all die Streitereien nun ein Ende hätten, aber dem war nicht so.

Denn nun begannen die Streitereien über das Sorgerecht. Das Gericht legte fest, dass sie und Kelly bei der Mutter leben sollten, aber es gab jedes Mal Krach, wenn ihr Vater seine Kinder sehen wollte. Das Leben wurde erst erträglicher, als die Zwillinge erwachsen waren und von zu Hause auszogen; doch zu diesem Zeitpunkt war der Schaden bereits angerichtet.

Schon damals fasste Katie den Beschluss zu warten, bevor sie eine Bindung einging. Der richtige Mann würde schon kommen. In dem Krankenhaus, in dem sie nun schon seit vielen Jahren als Krankenschwester arbeitete, erwarb sie sich den Ruf, in Bezug auf Männer extrem wählerisch zu sein. Aber das störte sie nicht. Sie wollte auf keinen Fall ein Risiko eingehen.

Als sie Petros kennenlernte, war sie zunächst nicht sonderlich beeindruckt von ihm. Er war im Rahmen eines Austauschprogramms an ihrer Klinik und erschien ihr viel zu sehr an seinem Amüsement interessiert, als dass sie ihn ernst nehmen konnte. Als er sich mit ihr verabreden wollte, wies sie ihn ab, aber er fragte sie hartnäckig immer wieder, bis sie schließlich nachgab.

Sie war von Natur aus ein schweigsamer Mensch, aber Petros brachte sie zum Lachen, mit ihm konnte sie unbefangen aus sich herausgehen. Er war so charmant und gut aussehend, so ganz anders als die Männer, die sie vorher gekannt hatte, und sie verliebte sich in ihn. Selbst dann hielt sie sich noch immer zurück, aber als er ihr seine Liebe gestand, war es um sie geschehen.

Als Kelly ihr erzählte, sie habe eine Stelle in Sardinien angenommen, gelangte Katie zu dem Schluss, dass es auch für sie an der Zeit war, in ihrem Leben einige Dinge zu verändern. Petros war gerade wieder nach Zypern zurückgekehrt, und sie vermisste ihn sehr. Der Gedanke, ohne ihn und ohne ihre Schwester allein in England zu leben, erschien ihr unerträglich; also beschloss sie, nach Zypern zu gehen, um mit ihm zusammen zu sein. Schließlich liebte er sie, und sie liebte ihn. Wozu sollte es gut sein, wenn sie getrennt voneinander waren, wenn sie sich doch zusammen eine Zukunft aufbauen konnten?

Das war jedenfalls ihr Plan gewesen bis zu dem Moment, als ihr Flugzeug landete. Und es war immer noch ihr Wunsch. Sollte sie wirklich ihren Traum vom großen Glück aufgeben, nur weil ein Unbekannter ihr irgendetwas erzählte?

Sie begann noch einmal, die Nummer des Hospitals einzutippen, zögerte dann aber. Sie hatte Petros geglaubt, als er sagte, er liebe sie, doch was, wenn es nur ein Trick gewesen war, um sie ins Bett zu bekommen? Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Frau sich von aufrichtig klingenden Liebesschwüren einlullen ließ.

Zweifel keimten in ihr auf, und ihr erschien nichts mehr sicher. Sie brach den Anruf ab und steckte ihr Handy in die Tasche. Es war wohl besser abzuwarten, was Dr. Christos Constantine zu sagen hatte, bevor sie irgendetwas unternahm.

Christos fluchte leise vor sich hin, als er aus dem Büro stürmte. Das war das Letzte, was er jetzt brauchte! Es war schon schwierig genug für ihn, echte Begeisterung über die Hochzeit seines Cousins mit Eleni vorzutäuschen, ohne noch mit zusätzlichen Komplikationen zu kämpfen. Eine Sekunde lang war er versucht, Petros anzurufen und ihm zu sagen, dass er selbst die Suppe auslöffeln sollte, die er sich eingebrockt hatte, aber der Gedanke an Eleni brachte ihn wieder von dieser Idee ab. Es würde sie zu sehr aufregen, wenn sie von der Existenz dieser Frau erführe. Ihm lag einfach zu viel an Eleni, und er wollte nicht, dass jemand ihr wehtat.

„Yanni, ich muss kurz weg. Kümmere du dich bitte so lange um die Abteilung.“

Christos blieb kurz am Schreibtisch seines Stationsarztes Yanni Papadopoulous stehen. In der Unfallstation war es heute vergleichsweise ruhig zugegangen, und er hatte geplant, den Tag für eine Mitarbeiterschulung zu nutzen. Das Team arbeitete erst seit sechs Monaten zusammen, und es war wichtig, sein Können regelmäßig zu trainieren....



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.