E-Book, Deutsch, 260 Seiten
Sun / Dück Zurück Ins Paradies
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7526-1409-1
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Jonas Weg Nachhause
E-Book, Deutsch, 260 Seiten
ISBN: 978-3-7526-1409-1
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Jona, erfolgreicher Jungmanager, 29 Jahre alt, hat ein Problem. Noch vor wenigen Tagen waren all seine lang ersehnten Ziele zum Greifen nah. Er sollte jüngster Abteilungsleiter seiner Firma werden, er plante die Hochzeit mit der Frau seines Herzens, doch plötzlich ... alles weg! Job weg, Frau weg, das Leben hat keinen Sinn mehr. Da erinnert er sich, dass er im Alter von zwölf Jahren in einer ähnlichen Krise Gott um Hilfe bat und Antwort erhielt. Diesmal entführt ihn Gott auf eine Reise in die Geheimnisse des Paradieses: Lebensaufgabe, Seelenfamilien, Spiegeltechnik, mit Hilfe der Angst seinen Lebensweg finden, die Kunst des Vergebens u. v. m. sind die Themen. Das Wichtigste jedoch: Jona erfährt den wahren Sinn des so gerne verteufelten Egos mit seinen Automatismen, und dass wir genau wegen des Egos mit seinen unzähligen und oft auch schmerzhaften Erfahrungen hier auf Erden sind. Die Reise führt Jona an seine tiefsten Ängste heran und eröffnet ihm ein komplett neues Denken über die Welt und ihre Zusammenhänge. Schnell merkt er, welch wunderbares Geschenk er erhalten hat. Für mehr Infos auch zu gesamten Projekt siehe auch www.zurueckinsparadies.com Das Buch ist die Fortsetzung des Romans 'Jonas Vertrauen' www.jonas-vertrauen.de, in dem die grundsätzlichen Spielregeln und all das, worauf wir vertrauen dürfen, wenn wir unsere Reise hier auf Erden antreten, erklärt werden. 'Zurück ins Paradies ...' ist die Auflösung, wozu wir diese Reise auf die Erde überhaupt antreten und wie wir sie erfolgreich vollenden können. Es ist sozusagen die Erklärung, welchen Sinn diese Erde hat und wie wir sie für unsere Entwicklung nutzen können.
IVOSUN ist eine Wesenheit aus der Lichtbringer-Familie des Erzengels Metatron, dessen Geschichte ich nun in der Ichform über seine besondere Inkarnation als 'Jona' erzählen darf. Also der Inkarnation, die zu den großen Erkenntnissen und somit zur Vollendung der "Abenteuerreise Erde" für die Wesenheit IVOSUN führte. IVOSUN ist sozusagen meine 'Innere Stimme', die mir die Inhalte ud auch die Story vorgibt. Meine Aufgabe als Werner Dück betseht in der Ausformulierung der Gedanken, die mir IVOSUN beim Schreiben sozusagen in die Finger fließen läßt. Es ist ein sehr ungewöhnlicher Vorgang, den viele als Channeling bezeichnen würden, mir gefällt der Ausdruck 'Innere Szimme' besser.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Einladung zu einer Reise
Ich blickte stundenlang hinab ins Tal auf den See. Tausend Gedanken schossen mir, wie schon in der Nacht zuvor, durch den Kopf. Tausend Fragen malträtierten mich seit Stunden. Warum musste mir das passieren, was hatte ich getan? Warum musste ich all das verlieren, was ich mir so mühsam aufgebaut hatte? Ich legte mich zurück ins Gras, um mir die Wolken anzusehen, und schlummerte dabei langsam weg. Mir war, als hätte ich gerade erst die Augen geschlossen, als ich schon von Weitem eine sehr vertraute, aber lange nicht mehr gehörte Stimme vernahm. "Jonaaaa!!! … Jooonnaaaa!!! Weißt du noch, wer ich bin? Weißt du noch, dass du mich alles fragen kannst? Du musst es nur tun!" Ich war mit einem Schlag hellwach. Konnte es tatsächlich sein, dass er mich gerufen hatte? Ich wusste natürlich genau, wer da rief, aber ich wollte es nicht wahrhaben. Kann das sein, dachte ich mir, ist es tatsächlich Gott? Wie lange hatte ich mit Gott schon nicht mehr gesprochen? Das musste ja eine Ewigkeit her sein – ich schämte mich – und so stammelte ich sehr verlegen folgende Worte: "Entschuldige bitte, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe … aber ich …" "Du wusstest nicht, was du mich fragen solltest, richtig?", entgegnete mir Gott mit der mir wohlbekannten, immer verzeihenden und zugleich verständnisvollen Stimme. Ja, die hatte ich doch tatsächlich vermisst, bemerkte ich, als ich diese sanfte Stimme hörte. Sie gab mir immer das Gefühl, egal was ich machte, tat oder sagte, dass es okay war. Nie ein Ton des Vorwurfs. "Ja genau!", antwortete ich auf seine Frage, "… ich wusste nicht …". "Das ist völlig in Ordnung", unterbrach Gott mein verlegenes Gestammel, "außerdem ist das, was für dich ein paar Jahre sind, für mich ein paar Tage, Stunden oder Sekunden. Es ist für mich, als hätten wir gerade eben erst noch gesprochen." "Wirklich? Das ist gut zu hören." Wie ich schon sagte, Gott antwortet immer so, als habe er für alles Verständnis. Irgendwie ganz anders, als man es üblicherweise gesagt oder gelehrt bekam. "Kannst du dich noch an meinen Lieblingssatz von unserem letzten Gespräch erinnern?", griff Gott den Faden wieder auf. "Mhmm … Keine Ahnung!", stutzte ich. "Alles passiert immer aus einem bestimmten Grund und immer zu deinem Besten!" "Ach ja, der … Stimmt, damit hast du mich ständig genervt." Gott hatte mich tatsächlich damit genervt, und es hatte lange gedauert, bis ich diesen Satz akzeptieren konnte. Und ehrlich gesagt, auf meine derzeitige Situation bezogen, konnte ich diesen Satz wiederum nicht ganz nachvollziehen. Was sollte denn für mich gut daran sein, dass ich alles verloren hatte?" "Dieser Satz ist heute noch genauso gültig wie vor 17 Jahren, wie vor 1000 Jahren oder in 100 Jahren", funkte Gott mit barschem Ton dazwischen, bevor ich mich noch tiefer in mein Selbstmitleid hineinsteigern konnte. "Dieser Satz ist eines der unumstößlichen Grundgesetze des Lebens auf Erden, auf die du zu 100 Prozent immer vertrauen darfst. Auch wenn du manchmal den Vorteil nicht sofort erkennst." "Dann sag mir doch bitte, was gut daran ist, dass ich meine Lebenspartnerin und meinen Job verloren habe? Und das alles innerhalb eines Tages", platzte es voller Groll aus mir heraus. "Erinnere dich bitte, von mir erhältst du Antworten zum Leben, auf das, worauf du vertrauen kannst, was möglich ist. Aber ich beantworte keine persönlichen Fragen, das würde deine freie Wahl beeinflussen", versuchte Gott mich zu beruhigen. "OKAYYY!!??", ich wollte mich nicht beruhigen lassen mit dem Gequatsche über freie Wahl. Das hatte mich damals schon mit zwölf Jahren auf die Palme gebracht, denn ich verstand den Sinn dahinter einfach nicht. "Sei nicht beleidigt, es würde keinen Sinn ergeben, wenn ich alles beantworte und regle. Dann bräuchten wir keine Erde. Aber ich gebe dir nun eine Aufgabe. Meditiere doch einfach mal über die Frage, wer du bist. Ich meine damit nicht, was du tust und wie du heißt, sondern wer du in deinem tiefsten Inneren bist. Du erinnerst dich vielleicht noch von früher?" "Oh ja, bestens … haha! Das ist inzwischen 17 Jahre her." Ich hatte keine Ahnung, was er mit dieser Meditation bezweckte. Wie sollte sie mir eine Antwort auf meine Frage geben? Ich sollte wohl eher fragen, warum mir das passiert ist, und nicht dieses blöde Esogequatsche: 'Wer bin ich?' "Stelle dir die Frage 'Wer bin ich?' immer und immer wieder", fuhr Gott, der natürlich meine Gedanken und damit meine Ablehnung wahrgenommen hatte, sanft, aber beharrlich fort: "Irgendwann erhältst du Antworten, du musst nur zuhören können. Wenn du dann eine Antwort gefunden hast, reden wir weiter." "Und was soll das bringen?", konterte ich unwillig. "Tu es einfach, dann wirst du verstehen, was es dir bringt." Ja, ich erinnerte mich bestens, mit Gott über den Sinn solcher Aufgaben zu diskutieren, das würde tatsächlich nichts bringen. Fairerweise sollte ich aber auch mit meinem heutigen Wissen eingestehen, dass ich Gott rechtgeben muss. Denn es bedarf des kompletten Überblicks, um den Sinn hinter den Dingen zu verstehen. Gott tut nie etwas Sinnloses oder etwas ohne triftigen Grund. Gerade aus dem Grund der Unsinnigkeit – denkt dabei bitte an die erfolglosen Erklärungsversuche zum Thema Liebe – macht das Erklären meist wenig Sinn. Dieser erschließt sich in aller Regel erst durch das Tun selbst. Also setzte ich mich damals brav hin und fing an zu meditieren. Immer wieder und wieder stellte ich mir die Frage: 'Wer bin ich? … Wer bin ich? ... Wer bin ich? ...' Gott hatte mir eindringlich gesagt, ich solle nur diese eine Frage fortlaufend, aber mit Pausen dazwischen, wiederholen. Ich solle mir Zeit lassen und geduldig warten, bis die Antworten kommen würden. Und tatsächlich, es brauchte eine Weile, bis ich ruhig genug war, um Antworten wahrzunehmen, aber irgendwann bekam ich sie. Ich war überrascht, welche Antworten kamen. Diese wollte ich Gott am liebsten gleich allesamt mitteilen, doch bemerkte ich, dass langsam die Sonne unterging. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit während der Meditation verstrich. Auch mein Po schmerzte ein wenig vom langen Sitzen. Deshalb wollte ich mich erst einmal um ein Bett für die Nacht kümmern. Ich kannte eine wunderschöne Alm ganz in der Nähe, die auch glücklicherweise noch einen Schlafplatz frei hatte. Nach einem wunderbar herzhaften Abendmahl ging ich nochmals kurz nach draußen. Gierig sog ich die frische Nachtluft in meine Lungen. Diese wunderbare Luft fühlte sich wie ein unendlicher Energiestrom an, voller Sauerstoff, voller Leben. Und zugleich so beruhigend, so besänftigend, es ließ mich meine verzweifelte Situation fast vergessen. Ich fühlte mich mit allem, der gesamten Natur um mich herum, so sehr verbunden, dass ich beinahe das Gefühl hatte, im Paradies zu sein. Es war eine sternenklare Nacht und wir hatten fast Neumond, der Mond war nur noch eine ganz schmale Sichel. Und doch war der Himmel hell erleuchtet, tausende von Sternen funkelten mir entgegen. Heute weiß, ich es war meine Seelenfamilie, sie alle standen mir bei und sendeten mir Licht. Von wegen man ist allein! Wie ich eingangs schon sagte, es mag einem in der menschlichen Form oft so vorkommen, aber in Wirklichkeit ist man immer umgeben von seiner Familie. Wir sind niemals allein! Und auch wer es nicht wahrnimmt – ich zumindest spürte zu diesem Zeitpunkt nicht das Geringste –, ich war fasziniert von dem Anblick dieser abertausend strahlenden Sterne am Himmel. Ein Anblick, der einem bewusst macht, wie schön diese Erde doch ist, welche wunderbaren Geschenke sie bereit hält, wenn man nur hinsieht. Ich nahm noch zwei, drei Atemzüge, dann ging ich mit einem seltsam anmutenden Gefühl innerer Ruhe zu Bett, ganz anders als noch am Tag zuvor. Kurz darauf, ich glaubte, gerade erst eingeschlafen zu sein, weckte Gott mich auf und fragte ganz aufgeregt: "Na, hab ich es dir nicht gesagt, es kommen Antworten über Antworten. Was hast du gehört?" "Ich dachte, du kannst meine Gedanken lesen?", erwiderte ich mit einem zarten Hauch der Provokation in meiner Stimme. "Du hast natürlich recht, ich kann all deine Gedanken lesen oder hören, wie auch immer. Und ich weiß auch all die Antworten, die du bekommen hast. Ich hätte sie gerne aus deinem Munde gehört. Aber egal, ich will dir nun einen Vorschlag machen." "Vorschlag?" Ich wusste, Gottes Vorschläge waren immer mit Anstrengungen verbunden. Ich wusste genau, auf Gottes Vorschlag einzugehen, würde bedeuten, ich hätte alle Hände voll zu tun. Und das, wo ich doch gerade viel lieber in meinem Selbstmitleid versinken wollte. Deshalb zögerte ich damals, freudestrahlend auf Gottes Vorschlag einzugehen. Aber Gott lässt niemals locker. "Du weißt doch selbst: Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Lehrer – drum schlage ich dir eine Reise vor", riss mich Gott aus meinen trübsinnigen Gedanken. "Ich will dich auf eine Reise mitnehmen." "Eine Reise? Wohin?" Ich hatte also doch richtig vermutet: Vollbeschäftigung! Ich versuchte, mich irgendwie herauszuwinden und erwiderte voller Trotz: "Und überhaupt, du hast mir...




